Spenden-Button

Vogelschutz-Blog

Das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) berichtet auf den Sozialen Medien - vor allem während seiner Vogelschutzcamps - nahezu täglich über seine Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz. Wenn Sie Facebook, Instagram, Mastodon & Co nicht nutzen, bleiben Sie mit unserem Vogelschutz-Blog trotzdem immer auf dem Laufenden - alle Posts werden hier ebenfalls veröffentlicht!

Hier geht's zum Vogelschutz-Blog

Vogelschutzcamp Zakynthos: Bereits 14 Wilderer überführt

Vogelschutzcamp Zakynthos: Bereits 14 Wilderer überführt

24.04.2026

Auf der Halbinsel Vasilikos im Südosten der Ferieninsel Zakynthos haben wir in den letzten Tagen mehrere Aktionen zusammen mit Polizei und Jagdaufsicht durchgeführt. Dabei konnten wir sechs Wilderer bei der illegalen Frühlingsjagd auf Turteltauben überführen - die Beamten haben fünf versteckte Waffen und 484 Schuss Munition sichergestellt. Seit dem Start unsres Vogelschutzcamps am 11. April haben wir damit bereist 14 Wilderer geschnappt, so viele wie noch nie. Die Jagd gilt als Hauptursache für die europaweite Gefährdung der Turteltaube. 

Unsere Pressemeldung vom 23. April ist von den lokalen Medien aufgegriffen worden und verstärkt den Abschreckungseffekt unseres Einsatzes.

Busssard in Wesel abgeschossen - 1.000 € Belohnung für Hinweise

Busssard in Wesel abgeschossen - 1.000 € Belohnung für Hinweise

22.04.2026

In der Asdonkstraße im Nordosten von Kamp-Lintfort (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) ist ein verletzter Mäusebussard gefunden und in die Greifvogel-Auffangstation des NABU Wesel eingeliefert worden. Bei der Untersuchung des Vogels stellte ein Tierarzt mehrere Schrotkugeln fest - das Tier wurde abgeschossen. Der Niederrhein gehört zu den Brennpunkten der illegalen Greifvogelverfolgung in Deutschland, alleine seit dem Jahr 2005 haben wir mehr als 170 Fälle in dieser Region erfasst. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, haben der NABU Wesel und das Komitee gegen den Vogelmord eine Belohnung in Höhe von 1.000 € ausgelobt.

Unsere aktuelle Pressemeldung dazu finden Sie hier.

Aktionen gegen Vogelfang mit Leimruten im Libanon

Aktionen gegen Vogelfang mit Leimruten im Libanon

18.04.2026

Nördlich der Küstenstadt Byblos haben die Teams des Komitees gegen den Vogelmord und seines Partners MECSHAP innerhalb von einer Woche drei Vogelfänger überführt. Die Männer hatten in der küstennahen Macchia auf eigens dafür zurechtgeschnittenen Gebüschen Leimruten ausgelegt und Lockanlagen mit elektronischem Grasmückengesang installiert. Die von uns gerufene Polizei war trotz der aktuellen Situation im Land schnell vor Ort, die Täter konnten identifiziert und angezeigt werden. Die Beamten haben insgesamt 164 Leimruten, drei Lockanlagen und 76 teils bereits gerupfte Vögel (überwiegend Klapper- und Mönchsgrasmücken) sichergestellt. Sechs Klappergrasmücken wurden lebend von den Fallen befreit.

Protestaktion gegen die Frühlingsjagd auf Zakynthos

Protestaktion gegen die Frühlingsjagd auf Zakynthos

11.04.2026

Auf der griechischen Insel Zakynthos werden in jedem Frühling zehntausende geschützte Zugvögel illegal geschossen. In diesem Jahr wollen wir unsere Teams, die vom 10.4. bis 4.5. vor Ort sind, mit einer Protestaktion unterstützen. Dabei greifen wir zusammen mit BirdLife Griechenland auf die etwas altmodische Methode der Protestpostkarte zurück. Wir haben uns ganz bewusst gegen eine Online-Petition entschieden, denn diese sind weitgehend wirkungslos und ein mit Postkarten verstopfter Briefkasten macht weit mehr Eindruck als digitale Unterschriften. Postkarten sind ein sichtbarer Ausdruck von Protest – diesen Effekt wollen wir nutzen!

Wenn Sie mitmachen möchten, schicken Sie usn eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular.

Halbzeit beim Vogelschutzcamp auf Malta

Halbzeit beim Vogelschutzcamp auf Malta

10.04.2026

Der erste Teil unseres diesjährigen Frühlingseinsatzes auf Malta und Gozo ist beendet - von März bis Anfang April stand die Arbeit gegen den illegalen Fang von Finken und anderen Zugvögeln mit Schlagnetzen auf dem Programm. Dabei hat die maltesische Polizei nach unseren Hinweisen zwölf Wilderer auf frischer Tat erwischt, sieben weitere haben wir bei der Polizei angezeigt und Videos als Beweismaterial zur Verfügung gestellt. Die Beamten haben daraufhin 38 Paar Schlagnetze sowie 12 illegale elektronische Lockgeräte beschlagnahmt. Bis Anfang Mai sind unsere Teams noch auf Malta aktiv, um den Durchzug von Greifvögeln zu überwachen.

Mehr zu unserer Arbeit auf Malta lesen Sie hier.

Einsatz gegen die Storchenjagd im Libanon

Einsatz gegen die Storchenjagd im Libanon

06.04.2026

Unser Einsatz läuft inzwischen seit drei Wochen, der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der Bergregion im Nordwesten unweit der Hafenstadt Tripoli. Wegen starker Regenfälle war die Jagd fast eine Woche nicht möglich, so dass viele Vögel ungehindert das Land überfliegen konnten. Dass vereinzelt doch gejagt wurde, zeigen die Funde toter Störche. So haben wir unweit von Terbol die Überreste von 24 Weißstörchen an die Polizei gemeldet. Nach Zeugenaussagen ist es bei Kfar Hazir vor drei Wochen zu einem regelrechten Massaker gekommen - hier haben Jäger aus Tripoli über 300 Störche an nur einem Morgen abgeschossen. Dort konnten wir vier schon stark verweste Tiere feststellen. Nachdem der Storchenzug nun durch ist, konzentrieren wir uns auf den beginnenden Durchzug der Greifvögel.

Unser Frühlingseinsatz auf Zypern hat begonnen

Unser Frühlingseinsatz auf Zypern hat begonnen

04.04.2026

Seit einigen Jahren verzeichnen wir im Frühjahr auf Zypern einen deutlichen Rückgang des Vogelfangs. Trotzdem haben wir bei unserem buchstäblich ersten Schritt ins Gelände direkt ein Netz gefunden. Allerdings war das gut 15 m lange Fanggerät nicht mehr aktiv und wurde von dem Vogelfänger wohl zum Ende der Jagdsaison zurückgelassen, um den drastischen Strafen während der Schonzeit zu entgehen. Seitdem wurde es jedoch zur Todesfalle für gut drei Dutzend Vögel. Lediglich eine Mönchsgrasmücke hatte das Glück, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Gemeinsam mit den Jagdaufsehern haben wir das Tier befreit und das Netz abgebaut, damit es keinen weiteren Schaden mehr anrichtet.

Singvogelfänger in Niederbayern ertappt

Singvogelfänger in Niederbayern ertappt

27.02.2026

Vogelschützer haben gestern in der Gemeinde Ascha (Landkreis Straubing-Bogen) eine illegale Netzfanganlage für Singvögel entdeckt und zusammen mit der Polizei stillgelegt. Dabei handelte es sich um zwei jeweils 15 Meter lange Stellnetze, die auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes aufgestellt wurden, eines davon mitten auf einer Pferdeweide. „Das waren hochprofessionelle Installationen, wie sie auch von Wilderern in Italien oder Zypern für den Fang von Singvögeln verwendet werden“, berichtet Komiteesprecher Axel Hirschfeld. Der Biologe geht davon aus, dass mit der Anlage durchziehenden Stieglitzen und anderen Finkenvögeln nachgestellt wurde. 

Unsere vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Komitee-Stand auf Europas größter Jagdmesse

Komitee-Stand auf Europas größter Jagdmesse

01.02.2026

Eine Woche lang hatte das Komitee einen Stand auf Europas größter Jagdmesse - der "Jagd und Hund" in Dortmund. Bei uns bekamen die rund 70.000 Besucher das einzige Kontrastprogramm: Aufklärung über die Folgen verantwortungsloser Jagdreisen für gefährdete Zugvögel und Informationen zur illegalen Greifvogelverfolgung. In den 6 Tagen haben wir hunderte Gespräche geführt. Tatsächlich waren viele Gäste in den meisten Punkten unserer Meinung. Die vorbeischlendernde Mehrheit hat allerdings keinen Kontakt gesucht und nicht wenige auch den Kopf geschüttelt oder weniger durchdachte Kommentare abgegeben. Wir nehmen auch eine ganze Reihe von Hinweisen auf illegale Greifvogelverfolgung mit. 

Unsere Pressemeldung dazu finden Sie hier


Für ein starkes Europa!

Rechtsradikale und Populisten gefährden unsere Demokratie und schaden dem Natur- und Tierschutz. Das Komitee gegen den Vogelmord setzt sich für eine bunte, tolerante und weltoffene Gesellschaft ein, wir sind für eine Stärkung der EU und ein Europa ohne Grenzen.

Mehr lesen …

Was wir tun, wer wir sind

Wir schreiten dort ein, wo wildlebende Vögel von Jagd, Wilderei und Tierhandel bedroht sind. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Kooperation mit den zuständigen Behörden in den Brennpunkten der Wilderei im Mittelmeerraum.

Mehr lesen …

Vogelschutzcamps 2026

In den Brennpunkten der Wilderei führen wir auch im Jahr 2026 wieder zahlreiche Vogelschutzacmps durch. Die Einsätze in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, auf Malta, Zypern und im Libanon finden während des Vogelzuges im Frühling und Herbst statt.

Mehr lesen …

Ihre Spende macht den Unterschied!

Erst Ihre Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, europaweit Vogelschutzcamps zu organisieren und mit Kampagnen und Projekten für einen besseren Schutz unserer Zugvögel zu kämpfen. Wir finanzieren unsere Aktionen ausschließlich über private Spenden, Zuwendungen von Stiftungen oder anderen Organisationen und durch Testamente für die Vogelwelt. Das Komitee gegen den Vogelmord e.V. ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt - Spenden sind steuerlich absetzbar.


Ich möchte spenden

Vogelschutz ist wichtig!