Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Giftköder für Greifvögel

Gifte liegen oft als bläuliches Granulat vor - hier auf einem toten Feldhasen aufgebracht
Gifte liegen oft als bläuliches Granulat vor - hier auf einem toten Feldhasen aufgebracht

Die Verwendung von Gift zur Bekämpfung von Greifvögeln ist leider immer noch weit verbreitet. Verwendung finden dabei meist verschiedene verbotene Insektizide, ebenso wie das berühmte "Schwiegermuttergift" E605 (Parathion). 

Das Auslegen von Fleischresten und Schlachtabfällen ist nicht grundsätzlich verboten. Diese sog. "Luderplätze" sollen Wildschweine und Füchse vor die Flinten der Jäger locken. Deshalb befindet sich in der unmittelbaren Nähe zu solchen übel riechenden Futterplätzen auch stets ein Hochsitz.

Obacht geben sollte man bei einzeln in der Landschaft abgelegten Tauben, Kaninchen, Hasen, Fleischstücken oder Hühnereiern - hierbei könnte es sich um Giftköder handeln. Kleine Wildtiere werden von den Tätern aufgeschnitten und mit Gift gefüllt. Dieses liegt oft als Granulat vor, ist manchmal auffällig gefärbt und riecht fast immer chemisch. Das Granulat kann auch auf ausgelegten Fleischstücken, z.B. Innereien, zu sehen sein. Die sog. "Gifteier" sind Hühnereier, die einen auf den ersten Blick unauffälligen Silikonpfropfen aufweisen - hier wurde das Gift eingefüllt. Als Gifte werden vor allem Insektizide verwendet, die heute meist nicht mehr auf dem freien Markt erhältlich sind.