Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS)

Komitee gegen den Vogelmord e. V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Aktionen und Kampagnen des Komitees in Deutschland

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, Deutschland sei führend in Sachen Natur- und Umweltschutz. Sicher sind wir manchem Land Südeuropas ein Stück voraus, aber auch hierzulande gibt es große Baustellen: Mit der Greifvogelverfolgung gibt es ein erhebliches Wildereiproblem, der Handel mit geschützten Arten ist immer noch weit verbreitet, die Freizeitjagd in ihrer derzeitigen Form birgt Konfliktpotenzial, es gibt kein Besitz- und Vermarktungsverbot für illegale Vogelfallen.  

Das Komitee gegen den Vogelmord hat mit EDGAR – der Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität – eine deutschlandweit einzigartige Stelle geschaffen, um gegen Abschuss, Vergiftung und Fang von Greifvögeln vorzugehen. Wir setzen uns für eine ökologische Reform des Jagdrechts ein, kontrollieren die Jagd auf Wasservögel und haben in Schleswig-Holstein Naturschutzflächen erworben. Im Rheinland schützen wir Rohr- und Wiesenweihen in Getreidefeldern, in Brandenburg helfen wir der Trauerseeschwalbe mit künstlichen Nisthilfen und im Rahmen unseres Projektes "Froschland" werden in Norddeutschland hunderte Gewässer angelegt.

Greifvogelverfolung in Deutschland

Deutschland hat ein Wildereiproblem: Manchen Leuten sind Greifvögel ein Dorn im Auge, weil sie Hausgeflügel oder Fasane erbeuten können. Die Täter greifen illegal zu Fallen, Gift oder der Flinte. 

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Singvogelfang in Deutschland

Vor allem in deutschen Bergbauregionen sind heimische Finken wie Stieglitze und Dompfaffen seit Jahrunderten beliebte Käfigvögel. Illegal gefangen und gehandelt werden sie bis heute.  

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Handel mit Singvögeln in Deutschland

Bei Vogelbörsen, Tierhändlern und im Internet werden immer wieder illegal in der freien Natur gefangene Wildvögel - vor allem Finken wie Stiglitze - als angebliche Nachzuchten zum Verkauf angeboten.  

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 Hans Glader 

Jagd in Deutschland

Die Freizeitjagd, wie sie derzeit gängige Praxis in deutschen Revieren ist, sehen wir kritisch. Probleme sind die Zugvogeljagd ebenso wie das Aussetzen von Arten für die Jagd, wie etwa Fasane oder Enten. 

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Weihenschutz in der Zülpicher Börde

In den Feldern zwischen Köln und Aachen brüten Wiesen- und Rohrweihen in Getreideäckern. Jedes Jahr suchen wir die Nester und schützen sie zusammen mit den Landwirten und Naturschutzbehörden. 

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Trauerseeschwalben-Projekt

Um die hochgradig gefährdete Trauerseeschwalbe zu unterstützen, hat das Komitee in Brandenburg und Sachsen-Anhalt Kolonien mit künstlichen Nisthilfen angelegt.  

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 Andrei Daniel Mihalca 

Schutzgebiete in Schleswig-Holstein

Im Nordosten Schleswig-Holsteins hat das Komitee gegen den Vogelmord ein Teichgebiet und Teile einer Flussaue gekauft und betreut die Flächen als Schutzgebiete.

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Gesetzeslage in Deutschland

Die Naturschutz-, Artenschutz- und Jagdgesetzgebung in Deutschland ist kompliziert. Hier erläutern wir die Grundlagen und haben Links zu Gesetzestexten für Sie zusammengestellt.

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 Hans Glader 

Erfolge in Deutschland

Das Ende der Zugvogeljagd im deutschen Wattenmeer gehört ebenso zu den Erfolgen des Komitees wie das Ende des Singvogelfangs die Verkürzung der Jagdzeiten verschiedener Vogelarten.

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