Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Vogelschutz-Blog

Das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) berichtet auf den Sozialen Medien - vor allem während seiner Vogelschutzcamps - nahezu täglich über seine Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz.

Wenn Sie Facebook, Instagram, Twitter & Co nicht nutzen, bleiben Sie mit unserem Vogelschutz-Blog trotzdem immer auf dem Laufenden - alle Posts werden hier ebenfalls veröffentlicht!

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Zwischenbilanz unseres Wintercamps auf Zypern

Zwischenbilanz unseres Wintercamps auf Zypern

03.02.2023

So ruhig wie in diesem Jahr war die Aktion noch nie - bislang haben wir lediglich 62 Fälle von Wilderei feststellen und 9 Wilderer überführen können. Besonders auffällig ist der Rückgang des Vogelfangs mit Netzen: Seit Mitte Dezember haben wir lediglich 2 Fangnetze gefunden und abgebaut - im Winter 2017/2018 waren es in der Hälfte der Zeit 137 Stück! Der Grund dafür liegt einerseits in unserer unermüdlichen Arbeit, aber sicher zum Teil auch an der warmen Witterung. Unsere Teams sind noch bis Ende Februar auf Zypern aktiv.

Mehr zu unseren Vogelschutzcamps auf Zypern lesen Sie hier.

EU-Kommission verklagt "Wiederholungstäter" Malta

EU-Kommission verklagt

30.01.2023

Die EU-Kommission hat gegen Malta eine weitere Klage wegen Verstoß gegen die Vogelschutzrichtlinie beim Europäischen Gerichtshof (EUGH) eingereicht. Gegenstand der Klage ist die Freigabe des Fangs von sieben Singvogelarten mit Klappnetzen im Herbst. Der EUGH hatte Malta bereits 2018 wegen des selben Sachverhalts rechtskräftig verurteilt. Um das Urteil zu umgehen, wurde der Vogelfang von der Regierung kurzerhand zu einer wissenschaftlichen Tätigkeit umetikettiert und tausende Vogelfänger über Nacht zu „Vogelforschern“ ernannt. Das Komitee hat das Projekt immer wieder scharf kritisiert. Mehr über unsere Erfolge auf Malta lesen Sie hier.

Neues Video zur Jagd auf Wespenbussarde im Libanon

Neues Video zur Jagd auf Wespenbussarde im Libanon

27.01.2023

Letzten Oktober war ein Komitee-Team während des Hauptdurchzugs von Greifvögeln im nordlibanesischen Distrikt Danniyeh im Einsatz. Während der Dokumentation über das Ausmaß der illegalen Nachtjagd konnte unser Team auch die Jagd auf geschützte Wespenbussarde feststellen. Nach dem Abschuss zweier Greifvögel flüchteten die Wilderer jedoch vom Tatort, der zu abgelegen im Gebirge lag, um die Polizei dorthin zu losten.  In den Gebieten, in denen wir seit 2017 zweimal im Jahr im Einsatz sind, hat sich die Situation bereits verbessert. 

Das Video (auf Englisch) können Sie mit dem Link auf YouTube aufrufen

Singvögel und Vogelfallen in Niedersachsen beschlagnahmt

Singvögel und Vogelfallen in Niedersachsen beschlagnahmt

20.01.2023

Polizei und Naturschutzbehörden sind im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen) gegen einen mutmaßlichen Tierhändler und Vogelfänger vorgegangen. Bei einer Kontrolle in der Gemeinde Haste wurden Anfang des Jahres auf dem Grundstück des Beschuldigten mehrere Fallen und Netze für den Vogelfang sowie zahlreiche lebende Singvögel entdeckt und beschlagnahmt. Im Haus des Mannes wurden außerdem mehr als 50 gefrorene und ausgestopfte Vögel sichergestellt. Ins Visier der Behörden geriet der Mann nach einer Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord.

Unsere Pressemeldung lesen Sie hier.

Tierquälerei in Münster - Bussard gerät in illegales Tellereisen

Tierquälerei in Münster - Bussard gerät in illegales Tellereisen

11.01.2023

Am 10.01.2023 hat die Polizei in Münster (NRW) einen schwer verletzten Mäusebussard aus einer illegalen Schlagfalle befreit. Das Tellereisen war innerhalb einer umzäunten Geflügelhaltung aufgestellt und mit einem totem Huhn beködert. Gerufen wurden die Beamten von Mitarbeitenden des Komitees, die den Vogel nach einem Hinweis aus der Bevölkerung entdeckt hatten. Die Verwendung von Tellereisen wurde wegen ihrer besonders tierquälerischen Wirkung bereits im Jahr 1995 in der gesamten EU verboten. Hier finden Sie unsere Pressemeldungen zum Fall.


Tätigkeitsbericht 2022 und Termine 2023 jetzt online

Tätigkeitsbericht 2022 und Termine 2023 jetzt online

20.12.2022

320 Wilderer überführt und über 2.500 Vögel befreit: In diesem Jahr haben wir 31 Vogelschutzcamps mit rund 180 Aktiven aus ganz Europa in sieben verschiedenen Ländern durchgeführt und dabei 320 Wilderer geschnappt – ein neuer Rekord. Im vergangenen Jahr waren es 268. Insgesamt haben wir dabei 1.039 Vogelfallen, 3.433 Leimruten, 534 Netze und 236 elektronische Lockanlagen abgebaut. Über 2.500 Vögel haben unsere Bird Guards direkt aus Käfigen, Fallen und Netzen oder aus illegaler Haltung befreit. Wir bedanken uns bei allen Freiwilligen, die ihre Zeit investieren und natürlich auch bei all jenen, die uns unterstützen.

Einen Überblick über unsere Aktivitäten in diesem Jahr gibt der Tätigkeitsbericht 2022, die Termine für die im kommenden Jahr geplanten Aktionen finden Sie hier.

Ergebnisse unserer Arbeit

Dutzende Einsätze in jedem Jahr, hunderte überführte Wilderer, tausende eingesammelte Fallen und Netze: Seit 1975 arbeiten wir für eine besseren Zugvogelschutz in Europa. In unseren Tätigkeitsberichten lesen Sie detailliert, was wir dabei leisten!

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Was wir tun, wer wir sind

Wir schreiten dort ein, wo wildlebende Vögel von Jagd, Wilderei und Tierhandel bedroht sind. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Kooperation mit den zuständigen Behörden in den Brennpunkten der Wilderei im Mittelmeerraum.

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Vogelschutzcamps 2023

In den Brennpunkten der Wilderei führen wir auch im Jahr 2023 wieder zahlreiche Vogelschutzacmps durch. Die Einsätze in Spanien, Frankreich, Italien, auf Malta, Zypern und im Libanon finden während des Vogelzuges im Frühling und Herbst statt.

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Ihre Spende macht den Unterschied!

Erst Ihre Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, europaweit Vogelschutzcamps zu organisieren und mit Kampagnen und Projekten für einen besseren Schutz unserer Zugvögel zu kämpfen. Wir finanzieren unsere Aktionen ausschließlich über private Spenden, Zuwendungen von Stiftungen oder anderen Organisationen und durch Testamente für die Vogelwelt. Das Komitee gegen den Vogelmord e.V. ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt - Spenden sind steuerlich absetzbar.


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