Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Komitee-Wintereinsatz auf Sardinien beendet

Komitee-Wintereinsatz auf Sardinien beendet

21.01.2021

Zum Jahreswechsel hat ein Komitee-Vogelschutzcamp auf Sardinien stattgefunden. Auf der italienischen Mittelmeerinsel überwintern viele Zugvögel und rufen Wilderer auf den Plan. Neben Netzen werden hier traditionell Rosshaarschlingen verwendet, die die Tiere strangulieren. Betroffen sind vor allem Drosseln, Rotkehlchen und Grasmücken, aber auch verschiedene Finken. Während des jetzt abgeschlossenen Einsatzes haben wir hunderten Schlingen gefunden - die Ermittlungen gegen die Täter dauern aktuell noch an.

Mehr zu unserer Arbeit auf Sardinien lesen Sie hier.

Tätigkeitsbericht 2020 jetzt online

Tätigkeitsbericht 2020 jetzt online

19.12.2020

27 Vogelschutzcamps in 7 Ländern, 110 Teilnehmer aus ganz Europa, 171 erwischte Wilderer, 3.942 eingesammelte Vogelfallen, 238 Netze und 177 illegale elektronische Lockgeräte - das sind die Ergebnisse unserer Vogelschutzcamps der letzten 12 Monate in Kurzform. Dazu kommen Erfolge gegen den Handel mit Fanggeräten und geschützten Vögeln, Aktionen gegen die illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland und der Ausbau unserer Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein.

Wer etwas mehr Einzelheiten haben möchte, findet alles in unserem Tätigkeitsbericht 2020

Illegaler Handel mit jagdbaren Arten in Deutschland

Illegaler Handel mit jagdbaren Arten in Deutschland

15.12.2020

Schlag gegen illegalen Handel mit jagdbaren Arten: Nach monatelangen Recherchen hat das Komitee Anzeige gegen neun Unternehmen aus Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erstattet. Der Vorwurf: Umfangreicher gewerbsmäßiger Handel mit geschossenen Eichelhähern, Reiherenten, Elstern und Rabenkrähen, die als „Schleppwild“ (Übungswild für Jagdhunde) illegal angeboten wurden. Staatsanwaltschaften eröffnen Verfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen die Vermarktungsverbote des Bundesnaturschutzgesetzes.

Mehr über den illegalen Handel mit jagdbaren Arten lesen Sie hier.

Zypern: 2.000 Fallen und Netze abgebaut

Zypern: 2.000 Fallen und Netze abgebaut

09.12.2020

Anfang Dezember ist nach 12 Wochen das längste diesjährige Vogelschutzcamp des Komitees zuende gegangen. An insgesamt 114 aktiv vorgefundenen Fangstellen haben unsere Teams 1.929 Leimruten eingesammelt und 50 Netze abgebaut. 102 illegale elektronische Lockgeräte konnten sichergestellt werden. Aufgrund unserer Hinweise haben Polizei und Jagdaufsicht 44 Wilderer auf frischer Tat überführt - 31 wegen Vogelfangs und 13 wegen illegaler Jagd. 329 Vögel konnten wir aus Fallen und Netzen befreien.

In unserem Online-Tagebuch haben wir regelmäßig über die Herbstaktionen berichtet, schauen Sie mal rein ...

Kiel: Keine Anklage gegen kriminellen Eierdieb

Kiel: Keine Anklage gegen kriminellen Eierdieb

08.12.2020

Im April 2020 hatten Naturfreunde zwei Personen dabei beobachtet, wie sie in einer Lachmöwenkolonie am Molfseee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) einen ganzen Korb voller Eier sammelten. Die sofort gerufene Polizei war schnell zur Stelle und konnte die beiden Männer auf frischer Tat erwischen. Der Haupttäter gab freigiebig zu, schon jahrelang illegal Möweneier in der Vogelkolonie zu rauben, um sie zu essen. Dennoch hat die Staatsanwaltschaft nun das Verfahren eingestellt - wegen "fehlendem öffentlichen Interesse".

Unsere Pressemeldung zu dem skandalösen Fall finden Sie hier.

Bundesregierung will Fallenverkauf verbieten

Bundesregierung will Fallenverkauf verbieten

14.11.2020

Das Bundeskabinett hat einer Reform des deutschen Jagdgesetzes zugestimmt. Aufgegriffen wurde u.A. das im letzten Jahr vom Komitee beim Bundesumweltministerium angeregte Besitz- und Vermarktungsverbot für Greifvogelfallen. So sollen sowohl der Verkauf als auch der Kauf von Tellereisen und der Besitz von fangbereiten Habichtfangkörben verboten werden. Der Entwurf muss jetzt nur noch vom Parlament verabschiedet werden.

Mehr zur illegalen Greifvogelverfolgung lesen Sie hier.

Vogelschutzcamp in Norditalien abgeschlossen

Vogelschutzcamp in Norditalien abgeschlossen

08.11.2020

Am 8. November haben wir nach 5 Wochen unser Vogelschutzcamp im norditalienischen Brescia mit einem Rekord abgeschlossen: Noch nie haben wir so wenige Fallen gefunden! Insgesamt haben wir während des Einsatzes 78 Bogenfallen, 188 Schlagfallen und 57 Netze sichergestellt - vor 10 Jahren noch wäre es ein Vielfaches gewesen.

35 Wilderer wurden aufgrund unserer Hinweise überführt, bei drei Fällen dauern die Ermittlungen noch an.

Mehr über unsere Arbeit in Brescia erfahren Sie hier.

Zugvogelfriedhof auf Zypern entdeckt

Zugvogelfriedhof auf Zypern entdeckt

01.10.2020

Teilnehmer des Komitee-Vogelschutzcamps auf Zypern haben an der Küste südlich von Larnaka hunderte tote Zugvögel entdeckt. Neben Dutzenden von Bienenfressern wurden auch viele Rauchschwalben und jeweils ein Nachtreiher, Turmfalke, Wiedehopf und eine Blauracke gefunden. Die Tiere sind scheinbar nur als lebende Zielscheiben abgeschossen worden - das gesamte Areal ist übersät mit toten Vögeln und Schrotpatronen. Wir haben die bislang untätige Polizei aufgefordert, Ermittlungen einzuleiten.

Unsere Pressemeldung dazu finden Sie hier.

Libanon: Film über die Arbeit des Komitees

Libanon: Film über die Arbeit des Komitees

05.06.2020

Im Herbst 2019 hat ein Kamerateam drei Wochen lang die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord und seiner Partner SPNL, MESHC und ABCL im Libanon begleitet. Entstanden ist ein 15minütiger Film, der das unglaubliche Ausmaß der Wilderei dokumentiert und erstmals auch Einblicke in das Leben der Aktivisten auf unserem Vogelschutzcamp gibt. Neben einer deutschen und englischen Version des Films wurde auch – speziell für unser Zielpublikum im Libanon – eine französisch-arabische Version produziert. Die deutsche Version finden Sie hier:

"Die `Bird Guards`- Im Einsatz gegen die Vogel-Wilderei im Libanon"

Ihre Spende macht den Unterschied!

Erst Ihre Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, europaweit Vogelschutzcamps zu organisieren und mit Kampagnen und Projekten für einen besseren Schutz unserer Zugvögel zu kämpfen. Wir finanzieren unsere Aktionen ausschließlich über private Spenden, Zuwendungen von Stiftungen oder anderen Organisationen und durch Testamente für die Vogelwelt. Das Komitee gegen den Vogelmord e.V. ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt - Spenden sind steuerlich absetzbar.


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