Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS)

Komitee gegen den Vogelmord e. V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Vogelschutz-Blog

Das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) berichtet auf den Sozialen Medien - vor allem während seiner Vogelschutzcamps - nahezu täglich über seine Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz.

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Aktuelles Video vom Vogelschutzcamp im Libanon

Libanon: Greifvogeljäger vor laufender Kamera verhaftet. Im Distrikt Akkar - einen Steinwurf entfernt von der syrischen Grenze - haben unsere Teams ein wahres Massaker an durchziehenden Greifvögeln dokumentiert und zusammen mit der Polizei drei Wilderer überführt. Die Männer hatten mehr als 40 Wespenbussarde, Turmfalken, Kurzfangsperber und auch mindestens einen Schreiadler getötet.

Unser aktuelles Video zeigt die Verhaftung der Männer sowie die Bergung der toten Vögel als Beweismaterial.

Leimruten-Fänger im Libanon überführt

Leimruten-Fänger im Libanon überführt

30.09.2022

In der Nähe der Stadt Ras Baalbeck-Hermel im Nordlibanon hat unser Team drei Männer entdeckt, die neben einer Hauptverkehrsstraße einen illegalen Fangplatz mit Leimruten betrieben. In der kargen Wüstenlandschaft hatten die Vogelfänger in einem grünen Strauch Leimruten und elektronische Lockgeräte installiert, um damit Weidensperlingen anzulocken und zu fangen. Die gefangenen Vögel wurden direkt getötet, um sie später als Delikatesse zu verkaufen.

Unser Team zählte schließlich 227 frisch tote Sperlinge. Etwa 50 Vögel wurden von uns gerettet und noch an Ort und Stelle freigelassen.

Unser Video zu dem Fall sehen hier hier.

Zypern - schon wieder Wilderei am Soros-See

Zypern - schon wieder Wilderei am Soros-See

27.09.2022

Das Komitee und sein Partner BirdLife Cyprus fordern ein Verbot der Jagd in einem Gebiet am Soros-Sees in Meneou (Zypern), das bereits als "Bienenfresser-Friedhof" bekannt ist. In nur zwei Wochen fanden die Freiwilligen beider Verbände zahlreiche tote oder angeschossene und noch lebende Bienenfresser, Baumfalken, Haubenlerchen und den Kopf eines Pirols. Auch eine verletzte Blauracke wurde geborgen. Wir haben die Fundstelle in Meneou und die anhaltenden illegalen Aktivitäten mehrmals bei den Behörden gemeldet und die Jagdaufsicht aufgefordert, hier mehr zu patrouillieren, ohne jeden Erfolg. In Anbetracht der Beweise von dieser Woche fordern wir einmal mehr ein vollständiges Jagdverbot für das gesamte Gebiet am Soros-See.

Unsere gemeinsame Pressemeldung finden Sie hier ...

Schlag gegen die Greifvogel-Wilderei im Libanon

Schlag gegen die Greifvogel-Wilderei im Libanon

22.09.2022

Greifvogel-Friedhof im Libanon entdeckt und drei Wilderer erwischt: Im Akkar-Distrikt im Norden des Libanons gelang uns ein Schlag gegen die Wilderei. In einem als notorischem Wilderei-Hotspot bekannten Gebiet bei Memnaa konnte eine Jagdgesellschaft beim Abschuss von Greifvögeln beobachtet werden. Die sofort gerufene Polizei war schnell vor Ort und hat drei der Täter auf frischer Tat erwischt. Bei ihnen wurden die Überreste von 40 geschützten Vögeln gefunden.

Ein aktuelles Video dazu sehen Sie auf unserem YouTube-Kanal

Unsere Pressemeldung haben wir hier für Sie bereitgestellt

Und eine aktuelle Veröffentlichung über das Ausmaß der Wilderei im Libanon finden Sie hier

Malta: 136 geschützte Vögel beschlagnahmt!

Malta: 136 geschützte Vögel beschlagnahmt!

21.09.2022

Ein Komitee-Team hat unweit der Stadt Għaxaq eine riesige Fanganlage für Watvögel gefunden. Das Beweismaterial wurde der maltesischen Umweltpolizei (EPU) übergeben, die zusammen mit Beamten der Naturschutzbehörde WBRU das Gelände durchsucht hat. Dabei sind am 20.9.2022  nicht nur zwei große Schlagnetze gefunden worden, sondern 136 illegal gehaltene geschützte Vögel – von Bruch- und Waldwasserläufern über Stelzenläufern bis hin zu Hänflingen, Grünfinken und Girlitzen!

Die meisten Vögel konnten noch am gleichen Tag im Naturschutzgebiet Għadira in die Freiheit entlassen werden.

Mehr dazu lesen Sie im Vogelschutz-Blog

Protestaktion gegen den Vogelfang in Andalusien

Protestaktion gegen den Vogelfang in Andalusien

09.09.2022

Der Präsident der südspanischen Region Andalusien, Juan Moreno, hat angekündigt, Ausnahmen vom Vogelfangverbot erlassen zu wollen. Wenn er diese Ankündigung wahr macht, würden viele der kriminellen Wilderer, gegen die wir zusammen mit der Polizei vorgehen, über Nacht zu „Bewahrern alter Jagdtraditionen“. Um ihm schon vorab den Wind aus den Segeln zu nehmen haben wir eine Protestaktion gestartet. Wir greifen dabei auf die „altmodische“ Protestpostkarte zurück, um unsere Forderung sichtbar zu machen. Selbst eine kleine Zahl Postkarten, die Tag für Tag den Briefkasten im Präsidentenbüro füllt, macht weit mehr Eindruck als tausende Protest-Emails, die mit einem Klick gelöscht sind.

Postkarten können Sie kostenlos bei uns bestellen - mehr Infos dazu finden Sie hier.

Herbst-Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum starten

Herbst-Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum starten

09.09.2022

Unsere ersten großen Herbst-Vogelschutzcamps im Mittelmeerrraum starten an diesem Wochenende. Los geht es mit unserem Einsatz auf Malta, wo wir bis Ende des Monats die Rastplätze und Durchzuggebiete von Greifvögeln und Störchen überwachen. Gleichzeitig beginnt der Einsatz auf Zypern, wo wir bis in den November hinein gegen den illegalen Vogelfang mit Leimruten und Netzen arbeiten werden. Mitte September beginnt dann auch das dreiwöchige Vogelschutzcamp im Libanon, ab Ende des Monats sind wir in Norditalien und Spanien im Einsatz.

Regelmäßige Infos zu den Aktionen gibt es wie immer im Vogelschutz-Blog, eine Terminübersicht finden Sie zudem hier.

Erfolg gegen den Vogelfang in Italien

Erfolg gegen den Vogelfang in Italien

04.09.2022

Beim Vogelschutzcamp des Komitees im norditalienischen Brescia wurden sieben Wilderer überführt und hunderte illegale Vogelfallen sichergestellt. Mitarbeiter des Komitees haben die Fanggeräte bei ihren Kontrollen gefunden und den Carabinieri gemeldet. Die Beamten konnten alle sieben Täter auf frischer Tat überführen. Insgesamt wurden 230 Schlagfallen, 5 große Fangnetze, 8 Klappnetze, 1 Käfigfalle, 4 Jagdwaffen und 270 tiefgefrorene und gerupfte Singvögel sichergestellt. 22 lebende Lockvögel wurden freigelassen. Das Komitee gegen den Vogelmord führt seit 10 Jahren Einsätze gegen den Schnäpperfang im Spätsommer in der Region durch – in diesem Jahr wurden so viele Fallen gefunden wie noch nie.

Fernsehbericht über den Singvogelfang in Deutschland

Fernsehbericht über den Singvogelfang in Deutschland

04.08.2022

Am 4. August hat der Hessische Rundfunk in einem Beitrag des Magazins „Alles Wissen“ über Wilderei in Deutschland berichtet. Unter anderem geht es um den Fang und Handel mit geschützten Singvögeln. Mit dabei ist unser Artenschutz-Experte Axel Hirschfeld, der über aktuelle Fälle des Komitees gegen den Voeglmord berichtet und dabei Probleme und Hintergründe beleuchtet.

Der Beitrag ist hier in der Mediathek der ARD aufrufbar.

Mehr Informationen über den illegalen Singvogelfang in Deutschland finden Sie hier.

Singvogelfänger in Krefeld aufgeflogen

Singvogelfänger in Krefeld aufgeflogen

06.07.2022

Südlich von Krefeld (Nordrhein-Westfalen) haben Unbekannte versucht, illegal Singvögel mit Leimruten zu fangen. Die Fallen wurden auf einer Brachfläche im Bereich des Lohbruchweges östlich der A57 entdeckt und an das Komitee gegen den Vogelmord gemeldet. Rund ein Dutzend kleine, mit einer klebrigen Substanz bestrichene Holzstäbe waren auf die Blütenstände von Disteln gelegt. Vermutlich sollten Stieglitze ("Distelfinken") gefangen werden, die die Pflanzen im Sommer als Nahrungsquelle aufsuchen. Offenbar haben die Täter bemerkt, dass ihre Fangstelle entdeckt wurde - eine Überwachung durch Komitee-Mitarbeiter in den letzten Tagen verlief leider erfolglos. Die Vogelfallen wurden gestern von uns eingesammelt und Strafanzeige bei der Polizei erstattet.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Vogelfänger führen, haben wir eine Belohnung von 1.000 Euro ausgelobt.

Ihre Spende macht den Unterschied!

Erst Ihre Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, europaweit Vogelschutzcamps zu organisieren und mit Kampagnen und Projekten für einen besseren Schutz unserer Zugvögel zu kämpfen. Wir finanzieren unsere Aktionen ausschließlich über private Spenden, Zuwendungen von Stiftungen oder anderen Organisationen und durch Testamente für die Vogelwelt. Das Komitee gegen den Vogelmord e.V. ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt - Spenden sind steuerlich absetzbar.


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