Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Committee Against Bird Slaughter (CABS)

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Vogelschutz-Blog

Das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) berichtet auf den Sozialen Medien - vor allem während seiner Vogelschutzcamps - nahezu täglich über seine Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz.

Wenn Sie Facebook, Instagram, Twitter & Co nicht nutzen, bleiben Sie mit unserem Vogelschutz-Blog trotzdem immer auf dem Laufenden - alle Posts werden hier ebenfalls veröffentlich!

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Bayern: 185 Fälle von Greifvogelverfolgung

Bayern: 185 Fälle von Greifvogelverfolgung

25.02.2021

In Bayern wurden in den letzten 10 Jahren insgesamt 185 Fälle illegaler Greifvogelverfolgung mit mehr als 450 Opfern im Freistaat registriert. Erst am vergangenen Freitag haben Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord bei Straubing einen mutmaßlich vergifteten Mäusebussard gefunden und der Polizei gemeldet. Dazu kommen Tier- und Trophäenhändler, die illegal geschützte Tiere vermarkten - hier sind alleine in den letzten Monaten sieben bayerische Firmen vom Komitee angezeigt worden, über 150 Tiere wurden sichergestellt.

Unsere aktuelle Pressemeldung zur Artenschutzkriminalität in Bayern finden Sie hier.

Malta: Nach EU-Recht illegale Frühlingsjagd startet

Malta: Nach EU-Recht illegale Frühlingsjagd startet

10.04.2021

Heute startet auf der Mittelmeerinsel Malta die nach EU-Recht eigentlich illegale Frühlingsjagd auf Wachteln. Die maltesische Regierung schert sich aber nicht um internationales Naturschutzrecht und hat eine Sonderregelung bis 30. April erlassen. 8.000 Jäger dürfen nun 2.400 Wachteln schießen. Damit nicht – wie sonst üblich – auch Greifvögel und andere geschützte Arten unter Beschuss geraten, hat das Komitee gegen den Vogelmord wieder ein Team auf der Insel im Einsatz, das die Schlaf- und Rastplätze der Zugvögel überwacht.

Mehr zur Frühlingsjagd auf Malta erfahren Sie hier.

Der neue Artenschutzbrief ist da!

Der neue Artenschutzbrief ist da!

01.04.2021

Die neue Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift Artenschutzbrief ist da! Auf 25 Seiten berichten wir über unsere Projekte und Kampagnen im In- und Ausland. Unter anderem geht es um die Wasservogeljagd im Po-Delta (Norditalien), unser Projekt ORPHEUS in Spanien, den illegalen Handel mit geschossenen Vögeln in Deutschland, die Komitee-Vogelschutzcamps auf Zypern und es gibt ein ausführliches Interview mit dem US-amerikanischen Schriftsteller und Vogelfreund Jonathan Franzen.

Sie können die Zeitschrift hier herunterladen.

Frühlingseinsätze haben begonnen

Frühlingseinsätze haben begonnen

22.03.2021

Mit dem Beginn des Frühjahrs haben auch unsere diesjäghrigen Frühlingsaktionen im Mittelmeerraum angefangen. Den Start haben die Vogelschutzcamps auf Malta und im Libanon gemacht, Ende des Monats folgen Einsätze in Süditalien, kurz nach Ostern beginnt das große Camp auf Zypern.

Aufgrund der Reisebeschränkungen im Rahmen der COVID 19-Pandemie können wir nicht überall mit voller Kraft arbeiten, eine Präsenz ist aber in allen Brennpunkten der Wilderei gesichert. 

In unserem Vogelschutz-Blog finden Sie immer aktuelle Infos zum Fortgang der Aktionen.

Europäischer Gerichtshof verbietet Leimruten

Europäischer Gerichtshof verbietet Leimruten

17.03.2021

Nach jahrelangen Verhandlungen hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am 17.3. entschieden, dass die Verwendung von Leimruten zum Fang von Drosseln in der Provence gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie verstößt. Das Urteil ist wegweisend für die zahlreichen weiteren Ausnahmegenehmigungen in Frankreich, aber auch ein starkes Signal an andere EU-Mitgliedsstaaten, die den Vogelfang immer wieder erlauben. Möglich wurde das Verfahren nur durch die Kooperation des Komitees gegen den Vogelmord mit seinem französischen Partner LPO.

Mehr zur aktuellen Vogelfangpraxis in Frankreich erfahren sie hier.

Razzia bei Schleppwild-Händlern in Bayern

Razzia bei Schleppwild-Händlern in Bayern

16.03.2021

Schlag gegen illegalen Handel mit jagdbaren Arten in Deutschland: Im Dezember 2021 hatte das Komitee Anzeige gegen neun Unternehmen erstattet, die geschossene Rabenvögel, Reiherenten und Waldschnepfen als „Schleppwild“ (Übungswild für Jagdhunde) illegal angeboten hatten. In Rottal/Inn und Deggendorf hat die Polizei im März 150 tote Eichelhäher, Krähen und andere geschützte Vogelarten sowie Geschäftsunterlagen der letzten drei Jahre sichergestellt. Gegen die mutmaßlichen Täter wurden Verfahren wegen gewerbsmäßigem Handel mit besonders geschützten Tierarten eingeleitet.

Mehr über den illegalen Handel mit jagdbaren Arten lesen Sie hier.

Wintereinsätze in Brescia (Italien) abgeschlossen

Wintereinsätze in Brescia (Italien) abgeschlossen

09.03.2021

Von Ende Januar bis Anfang März haben unsere Winteraktionen im norditalienischen Brescia stattgefunden. Vier Wilderer, die in den Südalpen überwinternden Wacholderdrosseln mit Fallen und Netzen illegal nachgestellt hatten, wurden aufgrund unserer Hinweise von den Carabinieri-Forestale bzw. der Provinzpolizei überführt. Insgesamt konnten ein halbes Dutzend "prodine" (Lebendfallen zum Drosselfang), ein großes Stellnetz und 12 Bogenfallen sichergestellt werden. Mit dem Beginn des Frühlings endet die Fangsaison in den Bergen am Gardasee.

Mehr zu unseren Aktionen in Norditalien lesen Sie hier.

Gift-Alarm in Wegberg - 5.000 Belohnung ausgesetzt

Gift-Alarm in Wegberg - 5.000 Belohnung ausgesetzt

02.03.2021

In und um das Naturschutzgebiet „Tüschenbroicher Wald“ bei Wegberg-Uevekoven (Nordrhein-Westfalen) sind Anfang März vier tote Greifvögel und mutmaßliche Giftköder gefunden worden. Die Tiere und Köder wurden gesichert und der Polizei in Erkelenz übergeben. Die aktuellen Funde sind kein Einzelfall, sondern reihen sich ein in eine ganze Serie von kriminellen Vogelvergiftungen rund um das Schutzgebiet. Um die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen, hat das Komitee eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise zur Aufklärung des Falls ausgelobt.

Unsere Pressemeldung dazu finden Sie hier.

Libanon: Film über die Arbeit des Komitees

Libanon: Film über die Arbeit des Komitees

05.06.2020

Im Herbst 2019 hat ein Kamerateam drei Wochen lang die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord und seiner Partner SPNL, MESHC und ABCL im Libanon begleitet. Entstanden ist ein 15minütiger Film, der das unglaubliche Ausmaß der Wilderei dokumentiert und erstmals auch Einblicke in das Leben der Aktivisten auf unserem Vogelschutzcamp gibt. Neben einer deutschen und englischen Version des Films wurde auch – speziell für unser Zielpublikum im Libanon – eine französisch-arabische Version produziert. Die deutsche Version finden Sie hier:

"Die `Bird Guards`- Im Einsatz gegen die Vogel-Wilderei im Libanon"

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Erst Ihre Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, europaweit Vogelschutzcamps zu organisieren und mit Kampagnen und Projekten für einen besseren Schutz unserer Zugvögel zu kämpfen. Wir finanzieren unsere Aktionen ausschließlich über private Spenden, Zuwendungen von Stiftungen oder anderen Organisationen und durch Testamente für die Vogelwelt. Das Komitee gegen den Vogelmord e.V. ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt - Spenden sind steuerlich absetzbar.


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