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Willkommen auf www.komitee.de
Vogelschutz bei sibirischen Temperaturen:
Rezepte für selbstgemachtes Winterfutter (03.02.2012)
Kraniche, Bergfinken und Seidenschwänze entfliehen gerade den sibirischen Temperaturen in Mitteleuropa, aber die meisten jetzt noch anwesenden Vogelarten sind Standvögel und müssen mit dem zurecht kommen, was sie hier vorfinden.
Millionen Bundesbürger greifen jetzt wieder zu Futterhäuschen und Meisenknödeln - die Winterfütterung erfreut sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit. Doch man kann einiges verkehrt machen und den Tieren mehr schaden als nützen. Das Komitee gegen den Vogelmord hat viele Tips für eine fachgerechte Winterfütterung zusammengestellt, damit Sie und die Vögel etwas von der Futterzeit haben.
Alle Infos finden Sie hier »»
Greifvogelfallen bei Geflügelhaltern gefunden und sichergestellt
Polizei-Einsätze in Sachsen, Brandenburg und NRW (27.01.2012)
Vogelschützer und Polizisten haben vom 21. bis 27.01.2012 in Leipzig (Sachsen), Luckenwalde (Brandenburg) und Dormagen (Nordrhein-Westfalen) illegale Fangvorrichtung für geschützte Greifvögel entdeckt und abgebaut. In allen drei Fällen handelte es sich um sog. Habichtfangkörbe, die an Taubenschlägen oder Ziervogelvolieren aufgestellt waren.
Die illegalen Fallen wurden sichergestellt, die Polizei hat Strafverfahren eingeleitet.
Aktuelle Informationen finden Sie hier »»
Steinquetschfallen in Italien:
Polizei überführt ersten Wilderer nach Komitee-Hinweis (18.01.2012)
Sie galten bis auf eine kleine Gegend in Südfrankreich in Europa als ausgestorben: Steinquetschfallen. Jetzt haben Komiteemitarbeiter eine große Fangstelle im Ligurischen Apennin (Norditalien) gefunden. Das Ergebnis des Einsatzes vom 20. bis 23.12.2011 lässt vermuten, dass diese brutale Fangmethode auch an anderen Stellen in den Bergen nördlich von Genua bis in unsere Tage "überlebt" hat.
Ein erster Wilderer konnte bereits überführt werden: Nach einem Hinweis des Komitees gegen den Vogelmord hat die Provinzpolizei von Pavia am 17.01.2012 einen Mann an seinen 200 Steinquetschfallen in flagranti überführt - bei einer Hausdurchsuchung wurden mehr als 100 gerupfte Vögel in der Tiefkühltruhe des Vogelfängers gefunden!
Mehr Informationen und aktuelle Bilder finden Sie hier »»
"Weihnachtscamp" auf Sardinien abgeschlossen:
3.397 Rosshaarschlingen eingesammelt - 4 Wilderer überführt (01.01.2012)
Vom 24.12.2011 bis zum 01.01.2012 hat unser "Weihnachtscamp" auf Sardinien stattgefunden. Ein Dutzend Komitee-Mitglieder aus Italien und Deutschland waren gemeinsam mit unserem Partnerverband LIPU im Einsatz und konnten insgesamt 3.397 illegale Rosshaarschlingen für den Vogelfang und 12 Drahtschlingen zum Fang von Sardischen Hirschen und Wildschweinen abbauen. Aufgrund von Hinweisen der Vogelschützer konnten die Carabinieri drei Wilderer überführen - sie waren mit versteckten Kameras an den Vogelfallen gefilmt worden. Ein weiterer Vogelfänger, der Steine auf die Komitee-Mitglieder geworfen hatte, konnte identifiziert und gestellt werden.
Mehr Informationen zu den Einsätzen auf Sardinien finden Sie hier »»
Bei Amazon einkaufen und Vögel retten!
Das Komitee gegen den Vogelmord nimmt an dem Partnerprogramm des Online-Versandhauses Amazon teil und erhält für jede Bestellung, die über die Komitee-Seite getätigt wird, zwischen 3 und 4 % des Umsatzes. Wenn Sie also Bücher, CDs, Elektrogeräte oder etwas anderes kaufen möchten, das über Amazon erhältlich ist, können Sie uns dabei direkt unterstützen. Wählen Sie einfach jedes Mal den Umweg über unsere Internetseite!
Den Link zu Amazon finden Sie hier »»
Aktivitäten 2011:
Komitee gegen den Vogelmord legt Tätigkeitsbericht vor (20.12.2011)
Das Jahr neigt sich dem Ende - Zeit für einen Rückblick auf unsere Kampagnen und Aktionen 2011. Insgesamt haben mehr als 120 Freiwillige aus 11 europäischen Ländern an den Vogelschutzcamps des Komitees im Mittelmeerraum teilgenommen. Das Resultat kann sich sehen lassen: Bei den Einsätzen auf Malta und Zypern, in Frankreich, Italien und Spanien sind insgesamt mehr als 14.500 Vogelfallen, Netze oder Lockgeräte aufgespürt und sichergestellt worden. Gegen mehr als 50 Fallensteller und Wilderer wurden Strafverfahren eingeleitet.
Dazu kommen viele kleine Erfolge bei unseren Artenschutz-Projekte in Deutschland - vom Greifvogelschutz im Rheinland über die Trauerseeschwalben-Kolonien an Elbe und Havel bis hin zu den Komitee-Schutzgebieten bei Kiel.
Mehr zu diesem erfolgreichen Jahr lesen Sie in unserem Tätigkeitsbericht 2011.
Termine 2012: Der neue Aktionsplan des Komitees ist da! (16.12.2011)
Die neuen Termine für unsere Vogelschutzaktionen liegen vor. Nach Absprache mit unseren Partnern und den Behörden in Italien, auf Zypern und Malta haben wir in diesen Tagen die Jahresplanung 2012 abgeschlossen und freuen uns, hiermit den Aktionsplan zu veröffentlichen. Für alle Anmeldungen gilt: Je früher, desto besser - die Plätze für einige Aktionen sind bereits jetzt schon rar!
Wenn Sie schon immer einmal an einer unserer Aktionen teilnehmen wollten, empfehlen wir Ihnen das Herbst-Vogelschutzcamp in Norditalien, das vom 29.09. bis zum 11.11.2012 stattfinden wird.
Die Termine für 2012 und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier »»
Sardinien: Vogelschutzcamp erfolgreich abgeschlossen
Über 5.000 Rosshaarschlingen eingesammelt (12.12.2011)
Vom 3. bis 11.12.2011 hat unser erstes diesjähriges Vogelschutzcamp auf Sardinien stattgefunden. Auf der Mittelmeerinsel werden immer noch Vögel mit Rosshaarschlingen gefangen - vor allem Rot- und Singdrosseln, Mönchsgrasmücken und Rotkehlchen landen traditionell zu den Festtagen auf dem Tisch. Die italienischen Mitglieder unseres Partnerverbandes LAC konnten insgesamt 5.364 der hauchfeinen "Mini-Galgen" einsammeln - zusätzlich wurde ein illegales Netz zum Vogelfang und 72 Drahtschlingen zum Fang von Hirschen und Wildschweinen gefunden und abgebaut.
Auch in diesem Jahr wird es wieder zwei Aktionen auf Sardinien geben - nach dem Einsatz Anfang Dezember haben wir wie 2010 wieder ein "Weihnachtscamp" eingeplant, das am 23.12. starten wird.
Mehr Informationen zu den Einsätzen auf Sardinien finden Sie hier »»
Video zur Vogeljagd schockiert Vogelfreunde in ganz Europa:
Komitee startet Protestaktion gegen das Zugvogel-Massaker in Italien (23.11.2011)
Das Videomaterial, das Komitee-Mitarbeiter im Oktober in den Bergen Norditaliens aufgenommen haben, schockiert Vogelfreunde in ganz Europa: Es dokumentiert ein Zugvogel-Massaker auf einem für den Vogelzug bedeutendem Gebirgspass, an dem über 100 Jäger beteiligt waren. Binnen kurzer Zeit fielen Tausende Schüsse, die Jäger feuerten rücksichtslos in die Vogelschwärme - Schrotkugeln und tote Vögel prasselten auf die anwesenden Naturfreunde nieder. Ziel der wilden Schießerei waren europaweit geschützte Finken und Pieper, die von den lokalen Behörden illegal zum Abschuss freigegeben worden waren.
Das erschreckende Komitee-Video von dem Massaker finden Sie hier »»
Eine Protesmail an den neuen italienischen Umweltminister haben wir hier für Sie vorbereitet
Abschlussbericht zum 25. Komitee-Vogelschutzcamp in Italien
37 Wilderer überführt - 1.747 Fallen und Netze sichergestellt (02.12.2011)
Am 13.11.2011 haben wir unser großes Vogelschutzcamp in Norditalien abgeschlossen. An dem fast 6wöchige Einsatz haben 72 Vogelfreunde aus Italien, Groß-Britannien und Deutschland teilgenommen und dabei 1.065 Bogenfallen, 588 Schlagfallen und 94 Fangnetze eingesammelt. Die Polizei konnte aufgrund unserer Hinweise 37 Wilderer überführen.
Die niedrige Zahl der aufgefundenen Fallen sind ein deutlichen Zeichen für den Rückgang der Wilderei in Norditalien und ein schöner Erfolg für unsere inzwischen fast 30jährigen Bemühungen für ein Ende des Vogelfangs.
Einen ausführlichen Abschlussbericht zu dem erfolgreichen Einsatz gibt´s hier »»
Komitee-Mitarbeiter verhindern illegale Jagd im EU-Vogelschutzgebiet
Restaurant wegen Schwan auf der Speisekarte angezeigt (21.11.2011)
Am vergangenen Freitag (18.11.2011) hat eine Gruppe von Jägern versucht, arktische Wildgänse beim Einflug auf ihr Schlafgewässer im EU-Vogelschutzgebiet "Elbaue Jerichow" (nördlich Magdeburg/Sachsen-Anhalt) abzuschießen. Die Männer hatten bereits fünf Schüsse abgegeben, als Komitee-Mitarbeiter sie in dem unwegsamen Gelände aufspüren und an der weiteren Jagd hindern konnten. Die Jagd an Schlagfgewäsern ist in Sachsen-Anhalt grundsätzlich verboten. Zwei der Männer waren Jagdgäste aus Thüringen.
Dass hinter der Jagd auf Wasservögel oft kommerzielle Interessen stehen, zeigt auch der Fall eines Restaurants in Tangermünde, dessen Inhaber seinen Gästen - trotz strenger Vermarktungsverbote - frisch geschossene Schwäne aus der Region als Delikatesse anbietet! Die Jäger und das Restaurant werden wegen verschiedener Verstöße angezeigt.
Unsere aktuelle Pressemeldung dazu finden Sie hier »»
Einen Artikel dazu aus der Volksstimme vom 01.12.2011 lesen Sie hier »» ![]()
Malta-Vogelschutzcamp 2011:
Komitee legt Abschlussbericht vor (08.11.2011)
Vom 09. bis 25.09.2011 hat unser diesjähriges Herbst-Vogelschutzcamp auf Malta stattgefunden. Insgesamt 24 Natur- und Tierfreunde aus Italien, Malta, Deutschland, Großbritannien und Tschechien haben an dem Einsatz teilgenommen. Hauptziel waren die Sicherung der wichtigsten Zugrouten über die Insel, die Überwachung von Schlafplätzen und die Arbeit gegen den Vogelfang mit Schlagnetzen.
Insgesamt wurden von unseren Beobachtergruppen an 14 Beobachtungstagen 221 verschiedene Verletzungen von Jagd- und Vogelschutzbestimmungen beobachtet. Darunter sind 48 Fälle von Ab- oder Beschuss geschützter Arten sowie 41 tot gefundene oder mit Schussverletzungen beobachtete geschützte Vögel.
Ausführliche Informationen zum Einsatz finden Sie in unserem Abschlussbericht 2011 »»
Unser Youtube-Video von diesem Herbst finden Sie hier »»
Greifvogelverfolgung in Nordrhein-Westfalen:
Fachzeitschrift Charadrius veröffentlicht Bericht des Komitees (20.11.2011)
Im Rahmen eines vom NRW-Umweltministerium koordinierten und zusammen mit den Naturschutzverbänden durchgeführten Monitorings hat das Komitee gegen den Vogelmord im Jahr 2010 insgesamt 71 Fälle illegaler Verfolgungen geschützter Greifvögel und Eulen nachgewiesen. Dabei wurden 57 Mäusebussarde, 15 Habichte, 12 Rotmilane, 2 Sperber, 2 Turmfalken, 2 Rohrweihen und jeweils eine Kornweihe, ein Wanderfalke sowie zwei Waldohreulen vergiftet, abgeschossen oder gefangen. Damit wurden 2010 so viele Fälle bekannt, wie noch nie zuvor.
Der Bericht über die in NRW nachgewiesenen Fälle illegaler Greifvogelverfolgung des Jahres 2010 ist nun im Charadrius - der Mitgiederzeitschrift der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO) - veröffentlicht. Sie können den Artikel hier herunterladen
Vogelfang in Nordspanien:
Komitee und seine Partner arbeiten gegen Leimruten (29.10.2011)
Im Nordosten Spaniens sind rund 1.500 riesige Großfanganlagen in Betrieb, obwohl der Europäische Gerichtshof den Vogelfang für illegal erklärt und die zuständigen Behörden seit dem Jahr 2009 keine Genehmigungen mehr ausgestellt haben. Die Polizei weigert sich in der Regel, gegen den massenhaften Einsatz von Leimruten einzuschreiten - die Fanganlagen werden einfach geduldet. Das Komitee gegen den Vogelmord ist in diesen Tagen mit einem internationalen Team aus Italien, Groß-Britannien und Malta rund um Valencia im Einsatz, um gemeinsam mit seinen Partnern GECEN, AE-Agró und GER-EA eine Strategie gegen den illegalen Vogelfang zu entwickeln und den Betreib der Fanganlagen zu dokumentieren.
Mehr zu dem Problem der Leimruten-Fanganlagen in Spanien lesen Sie hier »»
Hannes Jaenicke gegen Vogelmord
Aktueller Kino-Spot jetzt bei Youtube (16.03.2011)
Der Schauspieler und Drehbuchautor Hannes Jaenicke engagiert sich seit vielen Jahren für den Natur- und Artenschutz. Der Stiftung Pro Artenvielfalt, die unsere Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz im Mittelmeerraum finanziell unterstützt, ist es gelungen, den Star für einen Kino-Spot zum Thema Vogeljagd zu gewinnen.
Das aktuelle Video können Sie jetzt bei Youtube sehen - klicken Sie hier »»
Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)
Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.
Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»







