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Willkommen auf www.komitee.de


Frankreich: Aktionen gegen Ortolanfang
36 illegale Fangstellen gefunden, Behörden ermitteln (27.08.2015)

Seit einer Woche sind Komitee-Mitglieder im Südwesten Frankreichs im Einsatz, um illegale Fangstellen für den Ortolanfang zu suchen. Heute wurden den Behörden 36 Stellen mit Fallen gemeldet - erste Fanggeräte wurden bereits eingesammelt, 4 Lockvögel und ein frisch gefangener Ortolan konnten befreit werden.
Nach dem enttäuschenden Verhalten der Polizei in den letzten Jahren machen die Beamten nun einen sehr engagierten Eindruck - wir sind gespannt, ob sich wirklich etwas tut!

Mehr dazu lesen Sie in der (englischsprachigen) Pressemeldung unseres Partnerverbandes LPO »»


Illegale Greifvogelfalle in Warendorf (NRW):
Funktionär des Landesjagdverbandes unter Verdacht (19.08.2015)

Ein Präsidiumsmitglied des nordrhein-westfälischen Landesjagdverbandes (LJV) steht unter Verdacht, auf seinem Grundstück bei Albersloh (Kreis Warendorf) illegal Jagd auf geschützte Greifvögel gemacht zu haben.Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben im Jagdrevier des Mannes drei illegale Tierfallen, darunter eine aktive Lebendfalle für Habichte, entdeckt und sichergestellt. Der Polizei liegen zudem die Aussagen mehrerer Zeugen vor, die den Mann an der Falle mit einem toten Vogel in der Hand beobachtet haben. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Mehr Informationen dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


Vogel-Razzia im Ruhrgebiet
Komitee und Correct!v decken illegalen Wildvogelhandel auf (03.08.2015)

Recherchen des Komitees gegen den Vogelmord und des Journalistenbüros Correct!v haben die Polizei zu dem einschlägig vorbestraften Vogelhändler Otto D. aus Bottrop geführt. Der Vorwurf: Illegaler Fang und Verkauf einheimischer Singvögel in großem Stil. Im April 2015 wurde D. zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung und zur Zahlung von 100.000 Euro an gemeinnützige Organisationen verdonnert. Das hat ihn nicht davon abgehalten, weiter Vögel zu fangen und zu verkaufen. Nun ist er den Behörden erneut ins Netz gegangen!

Die unglaubliche Geschichte des Vogelfängers Otto D. lesen Sie hier »»

TV-Tipp: Den Beitrag der ARD zu diesem Thema vom 3.8.2015 können Sie jetzt in der Mediathek sehen! Klicken Sie hier »»


Italien verbietet offiziell den Vogelfang
Der Fang von Lockvögeln mit Netzen ist ab jetzt untersagt (24.07.2015)

Am 23.07.2015 hat das italienische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den Vogelfang mit Netzen endgültig verbietet. Bislang war es erlaubt, in speziellen Großfanganlagen Drosseln und Lerchen mit Netzen zu fangen, um sie als lebende Lockvögel bei der Jagd einzusetzen. Bis Ende 2014 waren noch 92 derartige Fanggärten in Betrieb. Im Dezember 2014 hatte die Regierung in Rom auf Druck der EU-Kommission bereits verkündet, den Vogelfang verbieten zu wollen. Nun ist das Gesetz verabschiedet - ein schöner Erfolg für unsere jahrzehntelange Arbeit!

Mehr zu dem Riesen-Erfolg lesen Sie hier »»


Malta: Das erste Vogelschutzcamp
des 2. Halbjahres hat begonnen (18.07.2015)

Auch wenn der Hochsommer erst grade anfängt, hat dennoch schon der Vogelzug begonnen. Den Auftakt machen wie immer Watvögel wie Waldwasserläufer, Alpenstrandläufer und Flussuferläufer, die nun schon aus ihren nordischen Brutgebieten in den Süden ziehen. Die maltesischen Wilderer beginnen in diesen Tagen damit, ihre Fangnetze auszulegen. Die gigantischen Fanganlagen sind mit künstlichen Teichen und lebenden Lockvögeln ausgestattet - der Fang der nordischen Durchzügler ist natürlich streng verboten. Seit heute suchen wir die nur aus der Luft sichtbaren Fangstellen. Mit einem Kleinflugzeug werden alle potentiellen Fanggebiete erfasst. Kommende Woche sind die ersten ehrenamtlichen Komitee-Mitglieder auf der Insel – dann geht es wieder darum, so viele Vogelfänger wie möglich zu erwischen.

Mehr zum Vogelfang auf Malta lesen Sie hier »»


40 Jahre Komitee gegen den Vogelmord:
Mit Geduld, Herz und Mut für den Zugvogelschutz (07.07.2015)

Das Komitee gegen den Vogelmord feiert Geburtstag: Am 7. Juli 1975 wurden wir in das Vereinsregister eingetragen. In den seither vergangenen 40 Jahren haben wir viel erreicht: Der Vogelfang in Belgien, Deutschland und Italien wurde aufgrund unserer Kampagnen verboten, die Jagd auf EU-weit geschützte Finken in Norditalien eingestellt, tausende Vogelfänger überführt und mehr als 370.000 Fallen und Netze sichergestellt. Die Wilderei ist inzwischen in fast allen unseren Einsatzgebieten im Mittelmeerraum auf dem Rückzug.

Einen Bericht über die 40 Jahre Arbeit für den Vogelschutz finden Sie hier »»


Illegaler Fanggarten im Schwarzwald stillgelegt (29.06.2015)

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben gestern nach einem Tipp aus der Bevölkerung auf einem Grundstück in Rheinhausen (Landkreis Emmendingen) drei illegale Vogelfallen, darunter ein aktives Klappnetz und zwei Käfigfallen für Vögel, entdeckt. Das Foto zeigt einen Beamten der von uns verständigten Polizei bei der Beschlagnahme des Klappnetzes. Der Besitzer des Grundstücks gab zu, die Fallen aufgestellt zu haben. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Jagdwilderei und Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz.


Jäger wegen illegalem Fang von Greifvögeln verurteilt:
Ein 63jähriger Mann muss 3000 Euro Strafe zahlen und verliert Jagdschein (03.06.20150)

Der Jäger aus Willich hatte auf seinem Grundstück eine illegale Reusenfalle für den Fang von geschützten Habichten betrieben. Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord hatten das verbotene Fanggerät samt einem darin verrottenden Habicht – Vogel des Jahres 2015 – im April 2013 entdeckt und Strafanzeige erstattet. Obwohl der Mann heute vor Gericht „beim Leben meiner Kinder“ schwor, nichts mit Vogelfang zu tun zu haben, sah es das Gericht als erwiesen an, dass er die Reuse betrieben und so gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen hat. Im Jagdrevier des Mannes wurden derzeit neben der Reusenfalle auch eine aktive Leiterfalle, ein toter Fuchs sowie insgesamt 7 nachweislich vergiftete Bussarde gefunden. Das Foto zeigt einen der Vögel, dem noch Reste des Köders aus dem Schnabel hängen. Obwohl einiges dafür sprach, dass auch bei diesen Delikten jagdliche Interessen im Spiel waren, reichten hier die Beweise für eine Anklage nicht aus. Mehr zu diesem Fall können Sie hier nachlesen!!


Frühlings-Vogelschutzcamps 2015 abgeschlossen
Zusammenfassung der Einsätze jetzt online (18.05.2015)

Vom 6. März bis zum 17. Mai 2015 haben insgesamt 10 Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord bzw. von uns finanziell unterstützte Aktionen unserer Partnerverbände im Mittelmeerraum stattgefunden. Es waren unsere bislang erfolgreichsten Aktionen seit Bestehen des Komitees im Jahr 1975 – noch nie war die Situation so ruhig wie im Frühling 2015, niemals zuvor hatten wir so wenige Fälle von Wilderei. Insgesamt konnten rund 1.800 Vogelfallen und 65 Fangnetze beschlagnahmt werden, 58 Wilderer wurden überführt.

Eine Zusammenfassung aller Aktionen mit den genauen Ergebnissen finden Sie hier »»


Komitee-Vogelschutzcamp auf Malta abgeschlossen
Erfolgreichster Frühlingseinsatz auf der Insel seit 2001 (04.05.2015)

Gestern ist das große Komitee-Vogelschutzcamp auf Malta zuende gegangen. Zwei Wochen lang waren insgesamt 28 Komitee-Mitglieder aus Groß-Britannien, Frankreich, Malta und Deutschland im Einsatz. So wenige Jagdverstöße wie in diesem April haben wir noch nie beobachtet, auf Malta findet ein deutlicher Wandel statt. Vor allem nachdem die Frühlingsjagd wegen mehrerer von uns dokumentierten Abschüsse von Kuckucken und Turmfalken am 27.4. vorzeitig beendet wurde, konnten die Zugvögel fast ungestört die Insel überqueren. Die Aktion war ein voller Erfolg. Danke an alle Teilnehmer, Helfer und Spender!

Mehr Infos zu unseren Aktionen auf Malta finden Sie hier »»


Nach Turmfalken- und Kuckuckabschüssen:
Maltesische Regierung beendet Jagdsaison vorzeitig (28.04.2015)

Auf Malta ist uns ein großer Erfolg gelungen: Die Frühlingsjagd auf Turteltauben und Wachteln, die vor zwei Wochen entgegen EU-Recht eröffnet wurde, ist gestern vorzeitig beendet worden. Das Komitee gegen den Vogelmord hat in den letzten Tagen mehrere geschossene Kuckucke (Foto) gefunden und damit den Druck auf die maltesische Regierung erhöht. Ein am gestrigen Montag zur großen Pause auf einem Schulhof gelandeter angeschossener Turmfalke brachte dann das Fass zum überlaufen: Maltas Premierminister Muscat hat die Jagdsaison umgehend für beendet erklärt. Am heutigen Dienstagmorgen schwiegen überall auf der Insel die Waffen - Bienenfresser, Rötelfalken und Rohrweihen konnten ungestört weiterziehen!

Einen aktuellen Artikel in der "Times of Malta" zum Thema finden Sie hier »»


Komitee deckt illegalen Handel mit Goldregenpeifern auf
10 Vogelhändler auf Malta verhaftet (03.03.2015)

Zehn Wilderer auf einen Streich! Auf Malta ist dem Komitee und Beamten der Umweltpolizei ein empfindlicher Schlag gegen den illegalen Handel mit seltenen Goldregenpfeifern und anderen Watvögeln gelungen. Zehn Männer, die an dem illegalen Verkauf der Vögel beteiligt waren, wurden in den letzten Tagen verhaftet und sollen in einem Eilverfahren noch in den nächsten Wochen angeklagt werden. Bei einer Reihe von Hausdurchsuchungen wurden mehrere Dutzend lebende Vögel beschlagnahmt. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen durch eine Anzeige des Komitees, das die Aktivitäten der Männer auf einer Internet-Verkaufsbörse beobachtet und deren Daten an die Polizei übermittelt hatte. Den verhafteten Vogelhändlern und -fängern drohen hohe Geldstrafen und der Entzug der Fang- oder Jagdlizenz.(Foto: © Vijay Sonar Photography/Wikimedia)

Mehr dazu lesen Sie hier »»


Mettmann (NRW): Polizei lässt Singvogelfänger auffliegen
Illegale Fallen und lebende Lockvögel beschlagnahmt (09.04.2015)

In der Mettmanner Teichstraße hat ein Vogel-Wilderer wochenlang geschützten Singvögel mit verbotenen Käfigfallen nachgestellt. Der Mann zu diesem Zweck einen Teil des Balkons seiner Wohnung zu einer regelrechten Fanganlagen umgebaut. Nach einer Anzeige des Komitees, dessen Mitarbeiter das Treiben des Fängers mehrere Tage lang beobachteten, schritten heute Morgen die Behörden ein und durchsuchten die Wohnung und den Balkon des Verdächtigen. Dabei wurden mehrere Fallen sowie drei lebende Stieglitze entdeckt und sichergestellt.

Mehr lesen Sie in unsere aktuellen Pressemeldung »»


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»