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Willkommen auf www.komitee.de


Winter-Einsatz auf Zypern abgeschlossen
137 Netze und 118 Leimruten abgebaut, 4 Wilderer überführt (18.02.2018)

137 Netze, 118 Leimruten, vier überführte Wilderer - das ist das Ergebnis unseres heute abgeschlossenen fünfwöchigen Wintereinsatzes auf Zypern. Unsere ehrenamtlichen Helfer waren seit Anfang Januar auf der Mittelmeerinsel im Einsatz und haben wirklich ganze Arbeit geleistet! Über 500 Vögel wurden aus den Fallen befreit. Die Strafen für die Wilderer können sich sehen lassen: Zwei müssen wegen illegaler Verwendung eines Lockgeräts jeweils 500 € zahlen, die beiden anderen wegen Vogelfangs mit Netzen 5.000 € bzw. 8.000 €! Danke an alle Camp-Teilnehmer für die tolle Arbeit und den täglich aufgebrachten Mut, und natürlich danke an alle Förderer für die Unterstützung!

Infos über unsere Vogelschutzcamps auf der Mittelmeerinsel finden Sie hier »»


Große Aktion gegen Wilderei in Kalabrien
11 Jäger und 2 Tierhändler in Süditalien überführt (10.02.2018)

Einsatz gegen illegale Vogeljagd in Italien: Im süditalienischen Kalabrien hat das Komitee gegen den Vogelmord gemeinsam mit der Umwelteinheit der Carabinieri einen großen Einsatz gegen die Wilderei durchgeführt. In Aspromonte - der "Stiefelspitze" Italiens - haben sie dabei 11 Jäger und 2 Tierhändler erwischt. Die Jäger hatten auf geschützte Arten geschossen, verbotene Waffen oder elektronische Lockgeräte benutzt. 11 Flinten wurden beschlagnahmt, ebenso wie zahlreiche geschossene Vögel, darunter Buchfinken, Buntspechte, Bachstelzen, Stieglitze und Erlenzeisige. Bei den Tierhändlern wurden über 200 illegal gefangene Buchfinken sichergestellt. Es war der erste große Komitee-Einsatz in Italien diesem Jahr!

Mehr zum Einsatzgebiet in Süditalien lesen Sie hier »»


Vorweihnachts-Vogelschutzcamp auf Zypern beendet
305 Leimruten und 72 Netze abgebaut, 4 Wilderer überführt (23.12.2017)

Das Komitee-Vogelschutzcamp auf Zypern ist seit heute abgeschlossen. Unsere Teams haben in den letzten zwei Wochen 40 aktive Fangstellen im Südosten der Mittelmeerinsel gefunden - 305 Leimruten, 72 Netze und 26 elektronische Lockanlagen wurden gefunden und eingesammelt, 159 Vögel konnten befreit werden. Polizei und Jagdaufsicht haben vier Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt. Im Jahr 2017 waren wir mit dieser Aktion insgesamt 22 Wochen im Einsatz - 4 mehr als 2016.

Mehr über unsere Aktionen auf Zypern lesen Sie hier »»


Tätigkeitsbericht 2017 jetzt online (22.12.2017)

Das zurückliegende Jahr 2017 war eines der arbeitsintensivsten und erfolgreichsten in der Geschichte des Komitees gegen den Vogelmord. Mit 25 Vogelschutzcamps in 9 Ländern hatten wir so viele Einsätze wie noch nie. Wir haben dabei rund 8.000 Fallen und Netze eingesammelt und der Polizei dabei geholfen, weit über 100 Wilderern das Handwerk zu legen. Das Highlight des Jahres war unser erster Einsatz im Libanon. Wie immer resümieren wir am Ende des Jahres mit unserem Tätigkeitsbericht - eine schöne Gelegenheit, noch einmal nachzulesen, was alles passiert ist.

Jetzt ist unser Bericht 2017 online - schauen Sie mal rein!


Unser Tagebuch von den Herbst-Einsätzen

Von Mitte August bis Dezember 2017 fanden die Herbst-Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord im Mittelmeerraum statt. Einsätze gab es in Italien, Frankreich, Spanien, Serbien, Kroatien, auf Malta und Zypern sowie im Libanon. Mit unserem Online-Tagebuch hatten wir regelmäßig über den Fortgang der Aktionen informiert.

Wenn Sie nachlesen wollen, was wann wo passiert ist - hier geht´s zum Tagebuch »»


Malta: Polizei ignoriert nächtliche Wilderei
Offener Brief des Komitees an den Polizeichef (13.12.2017)

Auf Malta dürfen nach wie vor Goldregenpfeifer mit Netzen gefangen werden. Doch die winterliche Fangsaison ist - theoretisch - strikt reglementiert: Elektronischen Lockanlagen sind untersagt und der Vogelfang zur Nachtzeit verboten. Doch in jeder Nacht sind zahlreiche Fänger aktiv, Lockanlagen beschallen die ganze Insel. Die Polizei reagiert nur in den seltensten Fällen auf unsere Meldungen - nur 2 % der von uns gemeldeten Wilderer wurden überführt. In einem offenen Brief haben wir heute das Versagen der Polizei öffentlich gemacht, die maltesischen Medien berichten ausführlich.

Den offenen Brief an den Polizeichef lesen Sie hier (Englisch) hier »»


WDR berichtet über Komitee-Aktionen auf Malta (10.12.2017)

Im Frühling hat ein Kamerateam das Komitee gegen den Vogelmord auf Malta begleitet und unsere Aktionen gegen den illegalen Finkenfang dokumentiert. Am 10.12.2017 wurde der Beitrag in der WDR-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" ausgestrahlt und ist jetzt in der Mediathek zu sehen:

"Illegale Vogeljagd auf Malta"


Sardinien-Einsatz abgeschlossen:
500 Rosshaarschlingen eingesammelt (09.12.2017)

Heute haben wir unser Vogelschutzcamp auf Sardinien abgeschlossen. Eine Woche lang waren fünf Komitee-Mitglieder zusammen mit Kollegen von der italienischen LAV im Einsatz und haben nach Rosshaarschlingen im Süden der Mittelmeerinsel gesucht. Insgesamt konnten wir 500 der hauchfeinen Vogelfallen und 100 Drahtschlingen zum Fang von Säugetieren finden und abbauen. Ein Wilderer wurde mit Hilfe einer versteckten Kamera überführt. Die Aktion war ein voller Erfolg: Vor 10 Jahren haben wir noch fast 10.000 Schlingen gefunden - der massive Rückgang der Wilderei ist schönes Ergebnis unserer Sardinien-Einsätze.

Wie deutlich der Vogelfang auf Sardinien seit dem Start unserer Arbeit auf der Mittelmeerinsel im Jahr 1995 zurückgegangen ist, zeigt ein Blick in unsere "Fallenstatistik" »»


Malta: 177 illegale Fangstellen gefunden (28.11.2017)

Das Komitee gegen den Vogelmord hat der maltesischen Naturschutzbehörde WBRU eine Liste von 177 illegalen Fanganlagen übermittelt. Sie ist das Ergebnis unserer Recherchen in den letzten Wochen - die Netze zum Finkenfang sind vor allem auf unter Naturschutz stehender Macchia oder im Bereich archäologischer Stätten errichtet (das Foto zeigt 3 Schlagnetze auf der 200 Jahre alten "Notre Dame-Bastion" bei Valletta). WBRU hat dem Komitee nun mitgeteilt, sie hätten keine Zeit, sich mit der Kontrolle der illegalen Fanganlagen zu beschäftigen. Gegenüber der Europäischen Union beteuert die gleiche Behörde, die 6.000 entgegen EU-Recht vergebenen Vogelfang-Lizenzen "strikt zu kontrollieren". Brüssel klagt derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Malta wegen der Genehmigung des Vogelfangs. Die nun durch uns dokumentierte Untätigkeit der Behörden trägt hoffentlich dazu bei, dass die Richter den Vogelfang bald beenden!


Vogelschutzcamp in Norditalien beendet:
48 Wilderer überführt, über 700 Fallen und Netze abgebaut (05.11.2017)

Nun ist auch das Komitee-Vogelschutzcamp in Brescia abgeschlossen: Pünktlich zum Wintereinbruch in den Alpen haben wir am heutigen Sonntag unseren 5wöchigen Einsatz in den Bergen zwischen Gardasee und Iseosee beendet. Die rund 50 Teilnehmer haben an 73 Standorten insgesamt 96 Bogen- und 630 Schlagfallen, 41 Fangnetze und 15 kleine Schlagnetze sowie 7 Käfigfallen gefunden. Die Polizei hat 48 Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt. Bei Hausdurchsuchungen wurden weitere 62 Fangnetze und rund 450 tiefgefrorene Singvögel sichergestellt. Bei Jägern und Vogelhändlern haben die Beamten mehr als 800 lebende Finken, Drosseln, Meisen und Rotkehlchen beschlagnahmt und dem Komitee zur Freilassung übergeben.

Eine Übersicht über die Ergebnisse unserer Einsätze in Brescia seit 1984 finden Sie hier »»


Schockierende Szenen auf dem Mount Lebanon:
Komitee dokumentiert Wespenbussardjagd - neues Video (12.9.2017)

Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord haben im Libanon ein Greifvogelmassaker jenseits aller Vorstellungskraft dokumentiert. Nachdem wir bei Aghbeh schon vor einigen Tagen zahlreiche tote Wespenbussarde gefunden und die Behörden informiert hatten, sind wir am Sonntag zurückgekehrt, um zu prüfen, ob sich die Situation dort verbessert hat. Leider ist das Gegenteil der Fall: Bei starkem Vogelzug haben wir die Überreste weiterer 70 Greifvögel gefunden. Während wir die traurigen Funde dokumentierten, haben die schwer bewaffneten Jäger um unserer Teams herum weiter ungeniert auf die geschützten Vögel geschossen.

Unser eindrückliches Video finden Sie hier »»