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Willkommen auf www.komitee.de
Vogelschutzcamp auf Zypern mit Rekord abgeschlossen
4.439 Leimruten eingesammelt - 14 Wilderer überführt (09.05.2012)
Das große Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord auf Zypern ist nach drei Wochen am 07.05.2012 erfolgreich abgeschlossen worden. 24 Natur- und Tierfreunde aus Groß-Britannien, Ungarn, Italien, Zypern und Deutschland haben sich beteiligt und so viele Fallen wie noch nie eingesammelt: Insgesamt konnten 4.439 Leimruten, 15 Netze und 9 elektronische Lockanlagen abgebaut werden. 241 Vögel wurden in den Fallen und Netzen gefunden, 184 davon konnten unversehrt freigelassen werden. 113 weitere Vögel wurden aus illegalen Volieren befreit. In einer sehr erfolgreichen Kooperation mit der Polizei sind 14 Wilderer in flagranti überführt worden - auch dies ein neuer Rekord.
Unser Abschlussbericht wird im Laufe des Mai veröffentlicht. Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse des diesjährigen Frühlingseinsatzes lesen Sie hier »»
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Aktuelle Protestaktion gegen Frühlingsjagd auf Malta (04.05.2012)
Die Regierung der Mittelmeerinsel Malta hat auch im Jahr 2012 den Abschuss Tausender europaweit gefährdeten Turteltauben und Wachteln im Frühling genehmigt. Die Jagd während des Rückzuges zu den Brutgebieten - also jetzt im Frühjahr - ist ein besonders schwerwiegender Eingriff in die Populationen und ist deshalb in der ganzen EU verboten. Um sich die Wählerstimmen der 15.000 Jäger zu sichern, hat Maltas Premierminister Lawrence Gonzi eine großzügige Ausnahmeregelung erlassen und 16.000 Vögel zum Abschuss freigegeben.
Das Komitee gegen den Vogelmord hat im Mai 2012 eine Protestaktion an Maltas Premierminister Gonzi gestartet, um der Frühlingsjagd endlich ein Ende zu bereiten.
Machen Sie mit! Unsere vorgefertigte Mail finden Sie hier hier »»
Vogelschutzcamp auf Malta abgeschlossen
Über 530 Straftaten festgestellt - Vogelfanganlagen stillgelegt (30.04.2012)
Heute ist unser Vogelschutzcamp auf Malta zu Ende gegangen. 10 Tage lang haben wir die wichtigsten Rast- und Durchzugsgebiete auf der Mittelmeerinsel kontrolliert und dabei mehr als 530 Verstöße gegen die Naturschutzgesetzgebung festgestellt. Die meisten Straftaten betreffen die Störung der täglichen Jagdruhe ab 15 Uhr und Jagd an den komplett jagdfreien Sonntagen – während dieser Zeiten wurden insgesamt rund 500 Schüsse verzeichnet. Der Abschuss von drei Rohrweihen und einem Stelzenläufer wurde beobachtet, ein maskierter Wilderer konnte gefilmt, später identifiziert und verhaftet werden. Sechs aktive Fangstellen für Singvögel und Turteltauben wurden ausgemacht, vier große Klappnetze und eine Käfigfalle von der Umweltpolizei A.L.E. sichergestellt. Gegen zwei Vogelfänger wurden Strafverfahren eingeleitet.
Auf Maltas kleiner Nachbarinsel Gozo war erstmals ein Komitee-Team stationiert. Wegen ihrer Dauerpräsenz und der guten Kooperation mit der dortigen Polizei blieb die Situation relativ ruhig.
Ein kurzer Abschlussbericht zum Malta-Einsatz wird später veröffentlicht.
Mit Modellflugzeug auf "Wilderer-Jagd"
Jäger schießen unbemannte Drohne über Malta ab (26.04.2012)
Auf Malta haben Jäger heute ein vom Komitee und dem Fernsehsender RTL zum Aufspüren illegaler Fangalangen eingesetztes Modellflugzeug abgeschossen. Das mit Videokameras ausgestattete Fluggerät war bereits gestern beschossen worden, blieb aber unbeschädigt. Der Flieger war seit Tagen im Einsatz und hatte vier aktive Fanganlagen aus der Luft gefilmt. An der Südspitze Maltas konnte gestern ein riesiges Schlagnetz aufgespürt werden - die Polizei hat die Netze und rund ein halbes Dutzend geschützter Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Schafstelzen und Türkentauben beschlagnahmt.
Mehr zu dem spektakulären Einsatz lesen Sie hier »»
Die Aktion schlägt erwartungsgemäß hohe Wellen auf Malta, der Drohnen-Einsatz war Themen der Abendnachrichten im maltesischen Staatsfernsehen. Zwei der zahlreichen Artikel, die aktuell in der maltesischen Tagespresse zu finden sind, lesen Sie hier - lesenswert sind auch die zahlreichen Kommentare unter den Artikeln, die vor allem von Jägern eingestellt wurden:
Times of Malta: CABS remote controlled aircraft shot at as it detects illegal trapping sites ![]()
Times of Malta: CABS drone shot down ![]()
Italien: Vogelschutzcamp auf Ischia erfolgreich beendet
144 Fallen abgebaut - "prominenter" Wilderer gefilmt (12.04.2012)
Das erste Mal seit fünf Jahren hat wieder ein Komitee-Einsatz auf der Mittelmeerinsel Ischia stattgefunden. Vom 07. bis 12.04. waren deutsche und italienische Komitee-Mitglieder im Einsatz und haben rund um den Monte Epomeo - den Zentralberg der Ferieninsel - 142 Vogelfallen und 2 Kaninchenfallen gefunden und abgebaut. Weitere 100 Vogelfallen konnten sie nicht sicherstellen, sie wurden leider vom Wilderer eingesammelt. Dabei konnte der Mann aber gefilmt werden - es war ein "alter Bekannter" aller Vogelschützer auf Ischia. Er war schon vor Jahrzehnten aktiv und konnte nie überführt werden. Der Vogelfänger wurde angezeigt. Vom 21. bis 29. April wird ein zweiter Einsatz auf Ischia stattfinden.
Mehr Infos zu unseren Frühlingscamps auf den süditalienischen Inseln erfahren Sie hier »»
Schwere Jagdwilderei in Hennef (NRW)
Naturschützer finden sechs Drahtschlingen für Wildschweine (10.04.2012)
Naturschützer und Jäger sind empört. Mitten in der Fortpflanzungsperiode haben Wilderer im Bröltal bei Hennef (Nordrhein-Westfalen) ein halbes Dutzend Drahtschlingen aufgestellt, um damit Rehe und Wildschweine zu fangen. Mitarbeiter des Bonner Komitees gegen den Vogelmord hatten die Fallen am Ostermontag bei Kartierungsarbeiten entdeckt und die Polizei sowie den zuständigen Jagdpächter verständigt. Die Polizei baute insgesamt sechs Fanggeräte ab und leitete ein Strafverfahren wegen besonders schwerer Jagdwilderei ein.
Mehr Informationen zu dem aktuellken Fall lesen Sie hier »»
Italien: Sechs Jäger auf Ponza angezeigt
Erstes Zugvogelschutzcamp des Jahres abgeschlossen (06.04.2012)
Das erste Vogelschutzcamp des Jahres 2012 ist erfolgreich abgeschlossen worden: Um den Monatswechsel waren italienische und deutsche Komiteemitglieder auf der kleinen Mittelmeerinsel Ponza (Provinz Latien) im Einsatz. Sie konnten insgesamt sechs Wilderer in flagranti filmen - fünf hatten Vogelfallen ausgelegt, einer auf durchziehende Singdrosseln geschossen. Die Videobeweise sind an die Behörden weitergegeben worden, Carabinieri und Forstpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt 19 Fallen, ein großes Fangnetz und eine elektronische Lockanlage wurden abgebaut.
Mehr Infos zu unseren Frühlingscamps auf den süditalienischen Inseln erfahren Sie hier »»
Bewährungsstrafen für deutsche Vogel-Diebe
Angebliche Vogelzüchter vom Landgericht Münster verurteilt (22.03.2012)
Viele Jahre lang haben zwei Vogelhändler aus dem Münsterland die Nester bedrohter Vogelarten geplündert und deren Inhalt für viel Geld verkauft. Ausgerüstet mit einem Wohnmobil, in dem zuvor versteckte Brutmaschinen installiert wurden, führte die beiden Vogel-Raubzüge an den Küsten von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Skandinavien, Griechenland und Spanien durch. Anschließend wurden die Tiere über das Internet verkauft. Nach einer Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord kam ein Verfahren in Gang, dass am 22.03.2012 mit einem Schuldspruch vor dem Landgericht Münster endete. Die beiden 63 und 59jährigen Angeklagten wurden zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und zur Leistung von jeweils 250 Sozialstunden verurteilt. Zudem müssen sie die Kosten des Verfahrens in Höhe von 95.000 € tragen.
Mehr Informationen zu dem spektakulären Fall lesen Sie hier »»
Großaktion gegen die illegale Frühlingsjagd in NRW
Polizei und Naturschützer entdecken 26 illegal aufgestellte Fallen (06.03.12)
Trotz Schonzeit ist die illegale Frühlingsjagd auf Greifvögel, Füchse, Marder und Hauskatzen in vielen Jagdrevieren Nordrhein-Westfalens immer noch an der Tagesordnung. Das ist das Ergebnis der heute zu Ende gegangenen Operation "Futterneid", bei der rund 30 Tierschützer und Polizisten zahlreiche Jagdreviere kontrolliert haben. Zwischen dem 1. und 5. März haben Komitee-Mitglieder insgesamt 26 trotz Schonzeit beköderte und aktivierte Totschlag- und Lebendfangfallen entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die Kreise Euskirchen, Heinsberg, Wesel, Kleve, Unna, Borken, Warendorf, Coesfeld, Siegen-Wittgenstein sowie der Rhein-Sieg-Kreis.
Mehr Infos dazu und eine ausführliche Foto-Dokumentation finden Sie hier »»
Jagdszenen aus Ägypten - Komitee veröffentlicht privates Jagd-Video
Film zeigt Abschuss von Adlern, Pelikanen und Störchen (12.02.2012)
Das Komitee gegen den Vogelmord hat heute den unkontrollierten Abschuss von Zugvögeln durch maltesische Jäger in Ägypten scharf kritisiert. Das Land am Nil hatte im vergangenen Dezember erstmals seit dem Ausbruch der Vogelgrippe wieder die Jagd auf Vögel freigegeben und ausländische Jagdtouristen ins Land gelassen. Nach Berichten lokaler Vogelschützer haben seit Beginn des Jahres gleich mehrere Gruppen maltesischer Jäger rund um den Nasser-See zahlreiche Vögel getötet, darunter auch geschützte Arten.
Ein dem Komitee zugespieltes privates Jagdvideo macht Vogelschützer in ganz Europa fassungslos. Es zeigt, wie maltesische Jäger auf unter Naturschutz stehende Pelikane, Löffler, Schmutzgeier und Greifvögel schießen und mit ihrer Beute unter Gelächter vor der Kamera posieren.
Unsere Pressemeldung zum Thema und das Video finden Sie hier »»
NRW: Jäger wegen Habichtfang verurteilt
Polizei stellt Greifvogelfallen in Dortmund sicher (08.02.2012)
Am 07.02.2012 haben Komitee-Mitarbeiter nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in Dortmund einen Habichtfangkorb und ein illegales Tellereisen gefunden. Die Geräte waren an einem Taubenschlag aufgestellt und wurden von der Polizei sichergestellt. Ein Strafverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet.
Ein anderes Verfahren ist am heutigen 08.02.2012 abgeschlossen worden: Vor dem Amtsgericht Duisburg mussten sich vier Jäger wegen des Betriebes einer illegalen Greifvogelfalle und dem Fang mindestens eines Habichts verantworten. Der Hauptbeschuldigte wurde zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen á 25 € (Gesamtgeldstrafe 1.500 €) verurteilt, die Verfahren gegen seine drei Kollegen wurden gegen Zahlung von Geldbußen eingestellt.
Mehr zu dem Urteil lesen Sie hier »»
Bilder von dem Fall in Dortmund finden Sie hier »»
Bei Amazon kaufen und Vögel retten!
Das Komitee gegen den Vogelmord nimmt an dem Partnerprogramm des Online-Versandhauses Amazon teil und erhält für jede Bestellung, die über die Komitee-Seite getätigt wird, zwischen 3 und 4 % des Umsatzes. Wenn Sie also Bücher, CDs, Elektrogeräte oder etwas anderes kaufen möchten, das über Amazon erhältlich ist, können Sie uns dabei direkt unterstützen. Wählen Sie einfach jedes Mal den Umweg über unsere Internetseite!
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Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)
Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.
Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»







