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Willkommen auf www.komitee.de


Erstes Vogelschutzcamp des Jahres beendet:
Komitee-Mitarbeiter bauen 1.200 illegale Vogelfallen ab (14.01.2016)

Unser Wintereinsatz auf Sardinien ist jetzt abgeschlossen. Seit Ende Dezember 2015 waren italienische Komitee-Mitglieder auf der Mittelmeerinsel im Einsatz. Sie konnten insgesamt 1.200 Rosshaarschlingen und 40 Drahtschlingen für Wildschweine und Hirsche abbauen. Die meisten Fangstellen waren aber - wie schon in den Vorjahren - verwaist. Der Vogelfang auf ist durch unsere Aktionen, die im Jahr 1999 begonnen haben, inzwischen auf wenige abgelegene Täler im Süden der Insel beschränkt.

Mehr zum Vogelfang auf Sardinien erfahren Sie hier »»


Razzia bei Greifvogelfänger in Frankfurt - lebende Habichte und illegale Fallen beschlagnahmt (13.01.2016)

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben gestern nach einem Hinweis in einem Schrebergarten in Frankfurt mehrere illegale Greifvogelfallen und acht gefangene Greifvögel entdeckt und die Behörden informiert. Bei der anschließenden Durchsuchung des Geländes durch die Polizei wurden ein aktiver Habichtfangkorb – eine Lebendfalle für Greifvögel – und eine sogenannte Leiterfalle entdeckt.

Mehr dazu lesen Sie in unserer heutigen Pressemeldung »»


Beckum: Gefährliche Totschlagfallen im Wald entdeckt
Polizei beschlagnahmt fünf „Schwanenhälse“ (07.01.2016)

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord und Beamte der Polizei Oelde haben gestern Nachmittag in einem Waldstück östlich von Beckum (Kreis Warendorf) bei einer mehrstündigen Suchaktion fünf für Mensch und Tier hochgefährliche Fangeisen entdeckt. Vier der verbotenen Fangeräte vom Typ „Schwanenhals“ waren scharf und mit toten Tauben und Fleischresten beködert, um damit Greifvögel, Füchse und andere Beutegreifer ins Verderben zu locken.

Unsere Pressemeldung dazu finden Sie hier »»


Tätigkeitsbericht 2015 jetzt online (23.12.2015)

Unser Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende: Das 40. Jahr unseres Vereinsbestehens war - wie die 39 zuvor - von viel Arbeit, aber auch vielen Erfolgen geprägt. Wir haben nicht nur 11.600 illegale Fallen und Netze eingesammelt und rund 220 Wilderer in flagranti überführt, sondern auch in Spanien, auf Malta und in Frankreich schöne Erfolge erzielt. Wie immer resümieren wir am Ende des Jahres mit unserem Tätigkeitsbericht - eine schöne Gelegenheit, noch einmal nachzulesen, was alles passiert ist.

Jetzt ist unser Bericht 2015 online - schauen Sie mal rein!


Herbstaktionen 2015 abgeschlossen
Komitee-Mitarbeiter bauen 8.846 Fallen und Netze ein (20.12.2015)

Von Ende August bis Mitte Dezember 2015 hat das Komite gegen den Vogelmord seine Herbstaktionen in Frankreich, Spanien, Italien, auf Malta und Zypern durchgeführt. Die etwa 220 Teilnehmer haben insgesamt 505 Bogenfallen, 639 Schlagfallen, 355 Fangnetze, 5.567 Leimruten und 1.780 Rosshaarschlingen gefunden und in Kooperation mit den Behörden eingesammelt. 171 Wilderer wurden aufgrund unserer Hinweise überführt. Besonders erfolgreich waren die Einsätze in Frankreich, wo die Polizei das erste Mal wirklich gegen die Vogelfänger durchgegriffen hat.

In unserem Online-Tagebuch haben wir über die Aktionen berichtet - hier können Sie noch einmal nachlesen, was alles passiert ist. Viel Spaß dabei!


Illegaler Handel mit Singvögeln in Deutschland
Behörden beschlagnahmen 55 Stieglitze in 4 Bundesländern (08.12.2015)

Nach monatelangen Recherchen hat das Komitee gegen den Vogelmord nun Strafanzeigen gegen fünf Personen erstattet, die in Verdacht stehen, Stieglitzen mit Fallen nachzustellen und die Tiere anschließend im Internet zu verkaufen. Im Landkreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg), in der Lausitz (Brandenburg) sowie in Oberhausen (NRW) und Frankfurt (Hessen) beschlagnahmten die Behörden bislang insgesamt 55 illegal gefangene Stieglitze.

Mehr zur "Operation Stieglitz" lesen Sie hier »»


Vogelschutzcamp in Norditalien beendet (01.11.2015)

Heute ist nach 4 Wochen das große Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord in Norditalien zuende gegangen. Die Forstpolizei hat aufgrund unserer Hinweise insgesamt 50 Wilderer auf frischer Tat erwischt - letztes Jahr waren es nur 41. Dazu kommen 12 Jäger, die bei der illegalen Jagd auf geschützte Vögel gestellt wurden. Die Beamten haben 10 kleine Schlagnetze, 14 Leimruten, 109 Stellnetze (davon 34 bei Hausdurchsuchungen), 401 Bogenfallen und 510 Schlagfallen sichergestellt. Dazu kommen 12 beschlagnahmte Jagdflinten, über 100 Schuss Munition, rund 400 tiefgefrorene Singvögel und etwa 150 lebende Lockvögel.

Der massive Rückgang der Bogenfallen freut uns ganz besonders. Unsere Camp-Statistik gibt einen schönen Überblick über den Rückgang dieser besonders brutalen Rotkehlchenfallen.


Spanieneinsatz: 2.650 Leimruten abgebaut! (01.11.2015)

Der Komitee-Einsatz in Spanien ist auch abgeschlossen: Komiteemitarbeiter waren 10 Tage mit 3 Teams in der Provinz Valencia aktiv und haben zusammen mit der Umwelteinheit der Guardia Civil („Seprona“) 10 gigantische Fanganlagen stillgelegt. Die Eigentümer wurden des Vogelfangs überführt, 2.650 Leimruten und ein Fangnetz wurden abgebaut. Unsere Einsätze in Spanien führen zu einem drastischen Rückgang des Vogelfangs: Von den im Jahr 2005 noch gezählten 2.500 Anlagen waren im letzten Jahr noch etwa 250 aktiv, nun werden es nicht mehr als 30 bis 50 sein! Unsere Vogelschutzcamps verbreiten offenbar Angst und Schrecken in der Vogelfängerszene.

Mehr Infos zu dem Problem des Vogelfangs in Valencia lesen Sie hier »»


Zypern: Komitee-Vogelschutzcamp abgeschlossen
2.730 Leimruten und 151 Netze gefunden - 33 Wilderer überführt (24.10.15)

Heute ist unser großes Vogelschutzcamp auf Zypern abgeschlossen worden. Seit Mitte September waren insgesamt fast 30 Komitee-Mitglieder auf der Mittelmeerinsel im Einsatz und haben einen neuen Rekord aufgestellt: Mit 33 überführten Wilderern haben wie so vielen Vogelfängern das Handwerk gelegt, wie noch nie! Insgesamt hat die Polizei 1.376 Leimruten, 120 Netze und 51 elektronische Lockgeräte sichergestellt - weitere 1.354 Leimruten und 31 Netze wurden von den Teilnehmern des Camps gefunden.

Einen weitere Rekord haben wir mit den geretteten Vögeln aufgestellt: Wir konnten rund 950 Tiere von den Leimruten und aus den Netzen unversehrt befreien - so viele wie noch nie!

Einen Überblick über die Ergebnisse unserer Zyperneinsätze seit 2001 finden Sie hier »»


Malta erlaubt Singvogelfang
Schreiben Sie eine Protestmail an Maltas Botschafter in Berlin (20.10.2015)

Ungeachtet eines von Brüssel angedrohten Verfahrens vor dem EU-Gerichtshof und trotz internationaler Proteste eröffnet Malta am heutigen 20.10. wieder den Singvogelfang. Bis Ende Dezember dürfen insgesamt 33.200 Finken - darunter auch Kernbeißer (Foto) - mit Netzen gefangen werden, rund 8.000 Fanganlagen mit riesigen Schlagnetzen sind genehmigt! Die letzte Hoffnung liegt nun auf der EU: Wenn Umweltkommissar Vella (selbst Malteser) das Verfahren gegen Malta wirklich eröffnet, könnte der Vogelfang auch schnell wieder beendet sein.

Schreiben Sie dem maltesischen Botschafter in Berlin, Dr. Albert Friggieri, was Sie davon halten und fordern Sie ihn auf, sich dafür einzusetzen, dass dieser massive Verstoß gegen das EU-Naturschutzrecht sofort eingestellt wird: maltaembassy.berlin@gov.mt


Malta: 3 Vogelfänger verurteilt
Gericht in Valletta verhängt saftige Geldstrafen (14.10.2015)

In den letzten Tagen landeten gleich drei maltesische Vogelfänger, die Komiteemitarbeiter überführt hatten, vor Gericht: Ein Delinquent hatte im März 2014 frech im im Majjistral Nature & History Park gewildert und muss nun 2.400€ zahlen und seine Lizenzen für 3 Jahre abgeben, ein anderer Fänger war in Zurrieq aktiv und muss 1.500 € zahlen und seine Lizenzen für 2 Jahre abgeben. Hart getroffen hat es einen Vogelfänger, der im März 2015 bei San Lawrenz (Gozo) ein Fangnetz ausgelegt hatte. Der Wiederholungstäter wurde zu einer Geldstarfe von 8.000 € verurteilt und verliert Jagd- und Fanglizenzen auf Lebenszeit!

Mehr zu unserer Arbeit auf Malta lesen Sie hier »»


Illegale Greifvogelfalle in Warendorf (NRW):
Funktionär des Landesjagdverbandes unter Verdacht (19.08.2015)

Ein Präsidiumsmitglied des nordrhein-westfälischen Landesjagdverbandes (LJV) steht unter Verdacht, auf seinem Grundstück bei Albersloh (Kreis Warendorf) illegal Jagd auf geschützte Greifvögel gemacht zu haben.Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben im Jagdrevier des Mannes drei illegale Tierfallen, darunter eine aktive Lebendfalle für Habichte, entdeckt und sichergestellt. Der Polizei liegen zudem die Aussagen mehrerer Zeugen vor, die den Mann an der Falle mit einem toten Vogel in der Hand beobachtet haben. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Mehr Informationen dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


40 Jahre Komitee gegen den Vogelmord:
Mit Geduld, Herz und Mut für den Zugvogelschutz (07.07.2015)

Das Komitee gegen den Vogelmord feiert Geburtstag: Am 7. Juli 1975 wurden wir in das Vereinsregister eingetragen. In den seither vergangenen 40 Jahren haben wir viel erreicht: Der Vogelfang in Belgien, Deutschland und Italien wurde aufgrund unserer Kampagnen verboten, die Jagd auf EU-weit geschützte Finken in Norditalien eingestellt, tausende Vogelfänger überführt und mehr als 370.000 Fallen und Netze sichergestellt. Die Wilderei ist inzwischen in fast allen unseren Einsatzgebieten im Mittelmeerraum auf dem Rückzug.

Einen Bericht über die 40 Jahre Arbeit für den Vogelschutz finden Sie hier »»


Mettmann (NRW): Polizei lässt Singvogelfänger auffliegen
Illegale Fallen und lebende Lockvögel beschlagnahmt (09.04.2015)

In der Mettmanner Teichstraße hat ein Vogel-Wilderer wochenlang geschützten Singvögel mit verbotenen Käfigfallen nachgestellt. Der Mann zu diesem Zweck einen Teil des Balkons seiner Wohnung zu einer regelrechten Fanganlagen umgebaut. Nach einer Anzeige des Komitees, dessen Mitarbeiter das Treiben des Fängers mehrere Tage lang beobachteten, schritten heute Morgen die Behörden ein und durchsuchten die Wohnung und den Balkon des Verdächtigen. Dabei wurden mehrere Fallen sowie drei lebende Stieglitze entdeckt und sichergestellt.

Mehr lesen Sie in unsere aktuellen Pressemeldung »»


Illegale Greifvogelverfolgung:
Melden Sie uns Fallen, Giftköder oder tote Greifvögel!

Sie haben einen toten Greifvogel, einen verdächtigen Köder oder eine Vogelfalle gefunden? Horstbäume in Ihrer Umgebung wurden gefällt? Dabei könnte es sich um illegale Greifvogelverfolgung handeln. Wir helfen Ihnen, eine mögliche Straftat zu dokumentieren und an die Behörden zu melden oder unsere Experten übernehmen die Bearbeitung des Falls. Um eine besseren Überblick über das Aumaß des Phänomens zu brekommen, sind wir auch an älteren Fällen ab dem Jahr 2005 interessiert.

Wenn Sie uns eine Beobachtung mitteilen möchten, nutzen Sie dafür bitte unser Meldeformular, das wir auf der Internetseite des Komitee-Projektes EDGAR eingerichtet haben.