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Willkommen auf www.komitee.de


Kalabrien + Ischia (Italien):
Startschuss für zwei Komitee-Einsätze (25.04.2015)

Heute haben zwei weitere Komitee-Einsätze in Italien begonnen: An der Straße von Messina ist heute das große Komitee-Vogelschutzcamp gestartet. Bis Mitte Mai werden unsere Teams in enger Kooperation mit der italienischen Forstpolizei den Greifvogeldurchzug kontrollieren und Einsätze gegen den illegalen Finkenfang mit Netzen durchführen. Auf der süditalienischen Ferieninsel Ischia sind seit heute zwei Wochen lang die Jagdaufseher von WWF und ENPA mit Finanzierung durch das Komitee im Einsatz. Hier geht es um illegale Schlagfallen zum Fang von Singvögeln und die illegale Frühlingsjagds auf Turteltauben und Wachteln.

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Komitee-Vogelschutzcamp auf Malta hat begonnen
Erster Wilderer zu Gefängnisstrafe verurteilt (17.04.2015)

Heute hat das große Komitee-Vogelschutzcamp auf Malta und Gozo begonnen. Bis zum 3. Mai werden täglich mindestens 7 Teams die Durchzuggebiete und Rastplätze von Greifvögeln, Störchen und anderen geschützten Zugvögeln überwachen und in Kooperation mit der Polizei Fälle von Wilderei aufklären. In der erst am 14.4. entgegen EU-Recht eröffneten Frühlingsjagd wurden bereits zwei lizenzierte Jäger der Wilderei überführt - einer hatte einen Kuckuck geschossen, der andere einen Kiebitz. Bei umgehend einberufenen Gerichtsverhandlungen wurde der Kuckuck-Schütze zu 2.500 € Geldstrafe verurteilt, der Kiebitzjäger erhielt 3 Monate Gefängnis - gegen ihn läuft derzeit auch ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes.

Mehr Infos zu unseren Aktionen auf Malta finden Sie hier »»


Italien: Weitere Komitee-Aktionen starten
Einsätze auf den Mittelmeerinseln Ponza und Ischia (13.04.2015)

In Italien starten heute zwei weitere Vogelschutzaktionen: Auf der kleinen Mittelmeerinsel Ponza (Region Lazien) sind von heute an unsere Partner von der Lega Abolizione Caccia (LAC) vier Wochen im Einsatz. Sie besetzen alle wichtigen Durchzuggebiete auf dem felsigen Eiland und verhindern so die traditionelle, aber längst verbotene Frühlingsjagd auf Zugvögel. Auf Ischia (Region Kampanien) gibt es einen Kurzeinsatz des Komitees - hier geht es um die Suche nach illegalen Schlagfallen. Unsere dauerhaft auf Ischia tätigen Partner von der ENPA haben am vergangenen Wochenende bereits 32 der illegalen Fallen entdeckt und abgebaut.

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Malta: Volksamstimmung zur Frühlingsjagd:
Knappe Mehrheit für Jagdbefürworter - Jagd beginnt am 14.4. (13.4.2015)

Die Malteser haben am Samstag über die Zukunft der Frühlingsjagd abgestimmt und sich mit einer knappen Mehrheit für die Fortsetzung der "Tradition" ausgesprochen. 49,2 % der Wähler haben für die Abschaffung der Frühlingsjagd gestimmt, es fehlten nur 2.220 Stimmen für einen Sieg der Natur- und Tierschützer! Die Regierung hat angekündigt, die Jagd auf Turteltauben und Wachteln am m 14.4. zu eröffnen. Malta ist damit das einzige EU-Land, in dem Zugvögel auf dem Rückzug in ihre Brutgebiete geschossen werden dürfen! Wie immer werden aber vor allem Greifvögel, Störche und Schwalben die Leidtragenden sein, denn auf sie haben es viele der Jäger abgesehen.

Das Komitee gegen den Vogelmord wird davon unbeeindruckt an diesem Freitag mit seinem großen Vogelschutzcamp auf Malta beginnen.


Mettmann (NRW): Polizei lässt Singvogelfänger auffliegen
Illegale Fallen und lebende Lockvögel beschlagnahmt (09.04.2015)

In der Mettmanner Teichstraße hat ein Vogel-Wilderer wochenlang geschützten Singvögel mit verbotenen Käfigfallen nachgestellt. Der Mann zu diesem Zweck einen Teil des Balkons seiner Wohnung zu einer regelrechten Fanganlagen umgebaut. Nach einer Anzeige des Komitees, dessen Mitarbeiter das Treiben des Fängers mehrere Tage lang beobachteten, schritten heute Morgen die Behörden ein und durchsuchten die Wohnung und den Balkon des Verdächtigen. Dabei wurden mehrere Fallen sowie drei lebende Stieglitze entdeckt und sichergestellt.

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Vogelschutzcamp auf Zypern hat begonnen (05.04.2015)

Unser großes Vogelschutzcamp auf Zypern hat begonnen. Vom 4. April bis Mitte Mai werden zwei Dutzend Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa bei unserem längsten diesjährigen Frühlingseinsatz teilnehmen. Ziel ist wie immer der Kampf gegen illegale Leimruten und Fangnetze - jeden Tag haben wir mindestens eine Polizeipatrouille zur Verfügung. Im letzten Frühjahr hatten wir 2.699 Leimruten und 20 Netze eingesammelt - 14 Vogelfänger wurden erwischt. Wir sind gespannt, ob wir auch in diesem Jahr so erfolgreich sein werden.

Mehr über unsere Einsätze auf Zypern erfahren Sie hier »»


Schlag gegen die Wilderei in Süditalien (24.03.2015)

Unseren Kollegen von der ENPA ist auf der süditalienischen Insel Ischia ein Schlag gegen die Wilderei gelungen: Nach den Recherchen der Vogelschützer konnten die Carabinieri bei einem Jäger ein Dutzend lebende Lockvögel, etwa 40 tiefgefrorene Vögel und eine illegale Jagdwaffe samt Munition sicherstellen. Die lebenden Tiere wurden umgehend freigelassen. Es ist bereits der dritte Wilderer, der in den letzten Wochen auf der kelinen Mittelmeerinsel überführt wurde. Das Komitee unterstützt die Aktionen der ENPA auf Ischia finanziell.

Mehr zu unseren Vogelschutzeinsätzen in Süditalien erfahren Sie hier »»


Brescia-Frühlingseinsatz beendet
6 Wilderer überführt, 15 Netze und 190 Fallen sichergestellt (21.03.2015)

Schöner Erfolg unseres Einsatzes in Brescia/Norditalien: In den letzten Tagen konnte die Forstpolizei aufgrund unserer Hinweise sechs Wilderer überführen - 15 Netze, 190 Bogenfallen, eine Krähenfalle und 17 Drahtschlingen (zum Fang von Füchsen) wurden beschlagnahmt. Aus den Netzen wurden 8 Vögel befreit (darunter die Amsel auf dem Foto rechts), zudem konnten zwei Dutzend illegal gehaltene und etwa 80 tiegefrorene Singvögel sichergestellt werden. In Brescia führen wir üblicherweise unser großes Vogelschutzcamp im Herbst durch. Die Wilderer dort hatten mit einer Aktion im Frühling nicht gerechnet und waren richtiggehend überrumpelt.

Mehr zu unseren Einsätzen in Norditalien lesen Sie hier »»


Komitee-Vogelschutzcamps auf Malta starten
Einsatz gegen den illegalen Fang von Finken (14.03.2015)

Auf Malta hat der Singvogelfang mit riesigen Schlagnetzen eine lange Tradition. Vor allem Finken, aber auch Ortolane, Lerchen und Stelzen landen als Stubenvögel in den Wohnzimmern. Offiziell ist der Vogelfang seit 2008 verboten, aber viele Wilderer legen trotzdem in jedem Frühling wieder ihre Netze aus. Heute beginnen auf Malta unsere diesjährigen Frühlingsaktionen gegen den Singvogelfang. Bis Mitte April werden in jeder Woche zwei Komitee-Teams auf der Mittelmeerinsel im Einsatz sein und die Einhaltung des Fangverbotes überwachen.

Weitere Informationen zum Vogelfang lesen Sie hier »»


Wieder Giftanschlag auf Wildtiere in Heinsberg (NRW)
7 tote Greifvögel und Köder bei Laffeld entdeckt (10.03.2015)

In der Feldflur rund um den Heinsberger Ortsteil Laffeld sind gestern und am Wochenende insgesamt 7 tote Mäusebussarde sowie ein toter Steinmarder entdeckt worden. Das Komitee gegen den Vogelmord und der NABU gehen davon aus, dass die Tiere gezielt getötet wurden. "Die Fundumstände sowie die ungewöhnlich hohe Zahl toter Tiere deuten auf eine Vergiftung hin", so Komiteesprecher Axel Hirschfeld. Die toten Vögel sowie ein mutmaßlicher Giftköder sind inzwischen von der Polizei sichergestellt worden.

Mehr zu dem neuerlichen Fall von illegaler Greifvogelverfolgung lesen Sie hier »»


Schleswig-Holstein: Wer zerstörte das Adlernest in Angeln?
3.000 Euro Belohnung ausgesetzt (10.03.2015)

Im Falle des gezielt gefällten Nestbaums des Seeadlerpaares in Angeln (Kreis Schleswig-Flensburg) hat das Komitee gegen den Vogelmord eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Überführung des Täters führen. Zeugen, die Angaben zum Tatverlauf oder zu verdächtigen Personen machen können, werden gebeten, sich direkt an die Polizei in Kappeln oder an das Büro des Komitees in Preetz zu wenden (Foto: Seeadler © Hans Glader).

Mehr zu dem Fall lesen Sie hier »»


Komitee-Frühlingscamps haben begonnen (06.03.2015)

Heute beginnen unsere Frühlings-Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum. Den Anfang macht eine Aktion auf den süditalienischen Inseln im Golf von Neapel, weiter geht es Mitte März mit einem Einsatz im norditalienischen Brescia und dem Vogelschutzcamp auf Malta. Im April folgen Einsätze auf Zypern und in Kalabrien. Insgesamt werden rund 80 Teilnehmer aus Italien, Deutschland, Slowenien, Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich erwartet.

Mehr über die Komitee-Vogelschutzcamps erfahren Sie hier »»


Komitee deckt illegalen Handel mit Goldregenpeifern auf
10 Vogelhändler auf Malta verhaftet (03.03.2015)

Zehn Wilderer auf einen Streich! Auf Malta ist dem Komitee und Beamten der Umweltpolizei ein empfindlicher Schlag gegen den illegalen Handel mit seltenen Goldregenpfeifern und anderen Watvögeln gelungen. Zehn Männer, die an dem illegalen Verkauf der Vögel beteiligt waren, wurden in den letzten Tagen verhaftet und sollen in einem Eilverfahren noch in den nächsten Wochen angeklagt werden. Bei einer Reihe von Hausdurchsuchungen wurden mehrere Dutzend lebende Vögel beschlagnahmt. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen durch eine Anzeige des Komitees, das die Aktivitäten der Männer auf einer Internet-Verkaufsbörse beobachtet und deren Daten an die Polizei übermittelt hatte. Den verhafteten Vogelhändlern und -fängern drohen hohe Geldstrafen und der Entzug der Fang- oder Jagdlizenz.(Foto: © Vijay Sonar Photography/Wikimedia)

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Hertingshausen (Hessen): Illegale Falle für Greifvögel entdeckt
Polizei beschlagnahmt Habichtfangkorb (11.02.2015)

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben gestern in Hertingshausen (Wohratal/Hessen) eine verbotene Fangeinrichtung für den Fang streng geschützter Greifvögel entdeckt und die Polizei alarmiert. Bei der Falle handelt es sich um einen so genannten Habichtfangkorb, der fest auf dem Dach einer Scheune in der Hugenottenstraße montiert worden war. Um Habichte und andere Greifvögel anzulocken, hatte der noch unbekannte Täter zwei lebende Brieftauben als Köder in einen Käfig unter der Falle gesetzt.

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Komitee-Wintereinsatz auf Zypern abgeschlossen
57 Netze und 11 Lockanlagen abgebaut, 3 Wilderer erwischt (02.02.2015)

Unser erster Wintereinsatz auf Zypern ist nach 10 Tagen abgeschlossen worden. Die Komitee-Mitglieder aus Italien, Ungarn, Deutschland und Slowenien haben über 110 riesigen Fangnetzen gefunden. In Zusammenarbeit mit der zypriotischen Umweltpolizei APS und der britischen ESBA-Polizei wurden 57 Netze und 11 elektronische Lockanlagen abgebaut, 3 Wilderer konnten inflagranti an ihren Netzen erwischt und angezeigt werden. Mehrere Stellen wurden den Polizeibeamten für weitere Ermittlungen gezeigt - hier werden in der nächsten Zeit hoffentlich noch mehr Wilderer dingfest gemacht.

Mehr zu unseren Vogelschutzcamps auf Zypern lesen Sie hier »»


"Weihnachtscamp" auf Sardinien abgeschlossen:
Wilderer gefilmt und überführt - hunderte Schlingen abgebaut (09.01.2015)

Vom 25.12.2014 bis zum gestrigen 08.01.2015 hat unser "Weihnachtscamp" auf Sardinien stattgefunden. Ein Wilderer konnte aufgrund unserer Hinweise überführt werden, die Carabinieri fanden bei ihm ein frisch gefangenes Rotkehlchen sowie 5 Singdrosseln (siehe Foto rechts). Ein zweiter Vogelfänger wurde an seinen Fallen gefilmt - die Aufnahmen wurden der Polizei übergeben, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Mehrere hundert illegale Rosshaarschlingen konnten abgebaut werden!

Mehr Informationen zu den Einsätzen auf Sardinien finden Sie hier »»


Tätigkeitsbericht 2014 (19.12.2014)

Ein gutes Jahr für den Vogelschutz liegt hinter uns: Mehr als 180 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa haben an unseren Vogelschutzcamps in Spanien, Frankreich, Italien, auf Malta und Zypern teilgenommen. Sie haben 231 illegale Fangnetze, 15.961 Leimruten, 2.010 Rosshaarschlingen, 738 Bogen- und 695 Schlagfallen gefunden und abgebaut - mehr als 100 Wilderer wurden aufgrund unserer Arbeit überführt. In Italien haben unsere langjährigen Kampagnen dazu geführt, dass der Vogelfang mit Netzen endgültig verboten und die Einfuhr tiefgerorener Singvögel aus Nordafrika verboten wird.

Den Bericht zu dem wirklich außergewöhnlich erfolgreichen Jahr 2014 finden Sie hier »»


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»