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Willkommen auf www.komitee.de


Schlag gegen die Wilderei in Süditalien (24.03.2015)

Unseren Kollegen von der ENPA ist auf der süditalienischen Insel Ischia ein Schlag gegen die Wilderei gelungen: Nach den Recherchen der Vogelschützer konnten die Carabinieri bei einem Jäger ein Dutzend lebende Lockvögel, etwa 40 tiefgefrorene Vögel und eine illegale Jagdwaffe samt Munition sicherstellen. Die lebenden Tiere wurden umgehend freigelassen. Es ist bereits der dritte Wilderer, der in den letzten Wochen auf der kelinen Mittelmeerinsel überführt wurde. Das Komitee unterstützt die Aktionen der ENPA auf Ischia finanziell.

Mehr zu unseren Vogelschutzeinsätzen in Süditalien erfahren Sie hier »»


Brescia-Frühlingseinsatz beendet
6 Wilderer überführt, 15 Netze und 190 Fallen sichergestellt (21.03.2015)

Schöner Erfolg unseres Einsatzes in Brescia/Norditalien: In den letzten Tagen konnte die Forstpolizei aufgrund unserer Hinweise sechs Wilderer überführen - 15 Netze, 190 Bogenfallen, eine Krähenfalle und 17 Drahtschlingen (zum Fang von Füchsen) wurden beschlagnahmt. Aus den Netzen wurden 8 Vögel befreit (darunter die Amsel auf dem Foto rechts), zudem konnten zwei Dutzend illegal gehaltene und etwa 80 tiegefrorene Singvögel sichergestellt werden. In Brescia führen wir üblicherweise unser großes Vogelschutzcamp im Herbst durch. Die Wilderer dort hatten mit einer Aktion im Frühling nicht gerechnet und waren richtiggehend überrumpelt.

Mehr zu unseren Einsätzen in Norditalien lesen Sie hier »»


Komitee-Vogelschutzcamps auf Malta starten
Einsatz gegen den illegalen Fang von Finken (14.03.2015)

Auf Malta hat der Singvogelfang mit riesigen Schlagnetzen eine lange Tradition. Vor allem Finken, aber auch Ortolane, Lerchen und Stelzen landen als Stubenvögel in den Wohnzimmern. Offiziell ist der Vogelfang seit 2008 verboten, aber viele Wilderer legen trotzdem in jedem Frühling wieder ihre Netze aus. Heute beginnen auf Malta unsere diesjährigen Frühlingsaktionen gegen den Singvogelfang. Bis Mitte April werden in jeder Woche zwei Komitee-Teams auf der Mittelmeerinsel im Einsatz sein und die Einhaltung des Fangverbotes überwachen.

Weitere Informationen zum Vogelfang lesen Sie hier »»


Wieder Giftanschlag auf Wildtiere in Heinsberg (NRW)
7 tote Greifvögel und Köder bei Laffeld entdeckt (10.03.2015)

In der Feldflur rund um den Heinsberger Ortsteil Laffeld sind gestern und am Wochenende insgesamt 7 tote Mäusebussarde sowie ein toter Steinmarder entdeckt worden. Das Komitee gegen den Vogelmord und der NABU gehen davon aus, dass die Tiere gezielt getötet wurden. "Die Fundumstände sowie die ungewöhnlich hohe Zahl toter Tiere deuten auf eine Vergiftung hin", so Komiteesprecher Axel Hirschfeld. Die toten Vögel sowie ein mutmaßlicher Giftköder sind inzwischen von der Polizei sichergestellt worden.

Mehr zu dem neuerlichen Fall von illegaler Greifvogelverfolgung lesen Sie hier »»


Schleswig-Holstein: Wer zerstörte das Adlernest in Angeln?
3.000 Euro Belohnung ausgesetzt (10.03.2015)

Im Falle des gezielt gefällten Nestbaums des Seeadlerpaares in Angeln (Kreis Schleswig-Flensburg) hat das Komitee gegen den Vogelmord eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Überführung des Täters führen. Zeugen, die Angaben zum Tatverlauf oder zu verdächtigen Personen machen können, werden gebeten, sich direkt an die Polizei in Kappeln oder an das Büro des Komitees in Preetz zu wenden (Foto: Seeadler © Hans Glader).

Mehr zu dem Fall lesen Sie hier »»


Komitee-Frühlingscamps haben begonnen (06.03.2015)

Heute beginnen unsere Frühlings-Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum. Den Anfang macht eine Aktion auf den süditalienischen Inseln im Golf von Neapel, weiter geht es Mitte März mit einem Einsatz im norditalienischen Brescia und dem Vogelschutzcamp auf Malta. Im April folgen Einsätze auf Zypern und in Kalabrien. Insgesamt werden rund 80 Teilnehmer aus Italien, Deutschland, Slowenien, Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich erwartet.

Mehr über die Komitee-Vogelschutzcamps erfahren Sie hier »»


Komitee deckt illegalen Handel mit Goldregenpeifern auf
10 Vogelhändler auf Malta verhaftet (03.03.2015)

Zehn Wilderer auf einen Streich! Auf Malta ist dem Komitee und Beamten der Umweltpolizei ein empfindlicher Schlag gegen den illegalen Handel mit seltenen Goldregenpfeifern und anderen Watvögeln gelungen. Zehn Männer, die an dem illegalen Verkauf der Vögel beteiligt waren, wurden in den letzten Tagen verhaftet und sollen in einem Eilverfahren noch in den nächsten Wochen angeklagt werden. Bei einer Reihe von Hausdurchsuchungen wurden mehrere Dutzend lebende Vögel beschlagnahmt. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen durch eine Anzeige des Komitees, das die Aktivitäten der Männer auf einer Internet-Verkaufsbörse beobachtet und deren Daten an die Polizei übermittelt hatte. Den verhafteten Vogelhändlern und -fängern drohen hohe Geldstrafen und der Entzug der Fang- oder Jagdlizenz.(Foto: © Vijay Sonar Photography/Wikimedia)

Mehr dazu lesen Sie hier »»


Hertingshausen (Hessen): Illegale Falle für Greifvögel entdeckt
Polizei beschlagnahmt Habichtfangkorb (11.02.2015)

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben gestern in Hertingshausen (Wohratal/Hessen) eine verbotene Fangeinrichtung für den Fang streng geschützter Greifvögel entdeckt und die Polizei alarmiert. Bei der Falle handelt es sich um einen so genannten Habichtfangkorb, der fest auf dem Dach einer Scheune in der Hugenottenstraße montiert worden war. Um Habichte und andere Greifvögel anzulocken, hatte der noch unbekannte Täter zwei lebende Brieftauben als Köder in einen Käfig unter der Falle gesetzt.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


Komitee-Wintereinsatz auf Zypern abgeschlossen
57 Netze und 11 Lockanlagen abgebaut, 3 Wilderer erwischt (02.02.2015)

Unser erster Wintereinsatz auf Zypern ist nach 10 Tagen abgeschlossen worden. Die Komitee-Mitglieder aus Italien, Ungarn, Deutschland und Slowenien haben über 110 riesigen Fangnetzen gefunden. In Zusammenarbeit mit der zypriotischen Umweltpolizei APS und der britischen ESBA-Polizei wurden 57 Netze und 11 elektronische Lockanlagen abgebaut, 3 Wilderer konnten inflagranti an ihren Netzen erwischt und angezeigt werden. Mehrere Stellen wurden den Polizeibeamten für weitere Ermittlungen gezeigt - hier werden in der nächsten Zeit hoffentlich noch mehr Wilderer dingfest gemacht.

Mehr zu unseren Vogelschutzcamps auf Zypern lesen Sie hier »»


"Weihnachtscamp" auf Sardinien abgeschlossen:
Wilderer gefilmt und überführt - hunderte Schlingen abgebaut (09.01.2015)

Vom 25.12.2014 bis zum gestrigen 08.01.2015 hat unser "Weihnachtscamp" auf Sardinien stattgefunden. Ein Wilderer konnte aufgrund unserer Hinweise überführt werden, die Carabinieri fanden bei ihm ein frisch gefangenes Rotkehlchen sowie 5 Singdrosseln (siehe Foto rechts). Ein zweiter Vogelfänger wurde an seinen Fallen gefilmt - die Aufnahmen wurden der Polizei übergeben, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Mehrere hundert illegale Rosshaarschlingen konnten abgebaut werden!

Mehr Informationen zu den Einsätzen auf Sardinien finden Sie hier »»


Tätigkeitsbericht 2014 (19.12.2014)

Ein gutes Jahr für den Vogelschutz liegt hinter uns: Mehr als 180 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa haben an unseren Vogelschutzcamps in Spanien, Frankreich, Italien, auf Malta und Zypern teilgenommen. Sie haben 231 illegale Fangnetze, 15.961 Leimruten, 2.010 Rosshaarschlingen, 738 Bogen- und 695 Schlagfallen gefunden und abgebaut - mehr als 100 Wilderer wurden aufgrund unserer Arbeit überführt. In Italien haben unsere langjährigen Kampagnen dazu geführt, dass der Vogelfang mit Netzen endgültig verboten und die Einfuhr tiefgerorener Singvögel aus Nordafrika verboten wird.

Den Bericht zu dem wirklich außergewöhnlich erfolgreichen Jahr 2014 finden Sie hier »»


Komitee-Herbstaktionen beendet: Über 16.700 Fallen und Netze eingesammelt - 119 Wilderer überführt (07.12.2014)

Mit dem heutigen Ende des Vogelschutz-Einsatzes auf Malta sind alle diesjährigen Herbstaktionen des Komitees gegen den Vogelmord abgeschlossen. Seit dem 30.07. waren insgesamt mehr als 150 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa in Frankreich, Spanien, Italien, auf Malta und Zypern im Einsatz, haben Vogelfallen gesucht und den Behörden dabei geholfen, Wilderer zu überführen. Insgesamt wurden 13.175 Leimruten, 2.010 Rosshaarschlingen, 736 Bogenfallen, 399 Schlagfallen, 166 andere Tierfallen und 247 Fangnetze gefunden und abgebaut. 119 Wilderer wurden inflagranti aufgrund unserer Hinweise überführt.

Details zu den verschiedenen Einsätzen finden Sie in unserem Camp-Tagebuch »»


Riesen-Erfolg: Italien verbietet den Vogelfang
Die letzten 92 Fanganlagen müssen geschlossen werden (02.12.2014)

Die italienische Regierung hat am 02.12.2014 den Vogelfang endgültig verboten. Die letzten Großfanganlagen, die in Norditalien noch in Betrieb waren, müssen umgehend den Betrieb einstellen. Hintergrund ist ein seit Jahren bei der Europäischen Union anhängiges Verfahren wegen Verstoßes gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie, das von den italienischen Naturschutzverbänden LIPU und LAC und dem Komitee gegen den Vogelmord initiiert wurde. Seit seiner Gründung im Jahr 1975 war die Arbeit gegen die Roccoli eine der zentralen Kampagnen des Komitees - mit Klagen vor den Verwaltungsgerichten, EU-Umweltbeschwerden, Protestkampagnen und Lobbyarbeit haben wir Stück für Stück den Vogelfang zurückgedrängt. Von den früher über 2.000 Anlagen waren im Herbst 2014 noch 92 übrig.

Mehr zu dem Riesen-Erfolg lesen Sie hier »»


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»