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150 Amphibienteiche für Schleswig-Holstein
Komitee übernimmt Trägerschaft des Projektes "Froschland" (21.07.14)

Auch in Schleswig-Holstein sind Gewässer rar geworden - die Flurbereinigung hat viele Amphibienarten, Wasservögel und Sumpfpflanzen an den Rand der Ausrottung gebracht. Das 2009 begonnene Projekt "Froschland" hat sich zum Ziel gesetzt, so viele Gewässer wie möglich neu anzulegen oder weiderherzustellen - mit Erfolg: Bislang konnten bereits 150 Teiche angelegt werden, Geld für weitere 80 Tümpel steht zur Verfügung! Das Komitee gegen den Vogelmord hat nun die Trägerschaft über das vom Land Schleswig-Holstein finanziell geförderte Großprojekt übernommen.

Mehr zum Projekt "Froschland" lesen Sie hier »»


Wieder Schlag gegen die Wilderei auf Ponza (16.06.2014)

Auf der kleinen italienischen Mittelmerinsel Ponza wurde ein weiterer Wilderer dingfest gemacht: Das Komitee gegen den Vogelmord hatte hier im April an einem Fangplatz mit Dutzenden Schlagfallen eine versteckte Kamera aufgestellt und so den Vogelfänger filmen können. Nun hat die Polizei den Täter und einen seiner Helfer identifiziert und angezeigt. Es ist schon der 8. Wilderer, dem in diesem Jahr auf Ponza nach Komitee-Hinweisen das Handwerk gelegt werden konnte!

Einen Zeitungsartikel dazu in italienischer Sprache finden Sie hier »»


Vogelschützer setzen eine hohe Belohnung von 2500 € aus
Bisher keine Hinweise im Fall des vergifteten Siegener Wanderfalken (11.06.2014)

Im Fall des im Frühling 2014 mit Carbofuran vergifteten Siegener Wanderfalken rufen die AG Wanderfalkenschutz (AGW), das Komitee gegen den Vogelmord, der NABU NRW und der NABU Siegen-Wittgenstein die Bevölkerung erneut zur Mithilfe auf. Weil die Ermittlungen der Polizei bislang noch keinerlei Ergebnisse erbracht haben, setzen die Naturschutzverbände jetzt eine Belohnung in Höhe von 2.500 € für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen.

Gemeinsame Pressemeldungen des NABU NRW und des Komitees gegen den Vogelmord zu diesem Fall finden Sie hier »»


Italien: Gericht verhängt Haftstrafen gegen Wilderer (28.05.2014)

Das Landgericht der norditalienischen Region Trentino-Südtirol hat am 23.05.2014 Haft- und Geldstrafen gegen 10 Wilderer verhängt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Einzelverfahren zusammengelegt - Richter Enrico Borelli hat den Großprozess nun mit einem Paukenschlag abgeschlossen.
Für die Jagd auf Rehe während der Schonzeit, der Verwendung illegal modifizierter Jagdwaffen und unerlaubter Munition, des Besitzes ausgestopfter Tiere und der Verwendung von Vogelfallen wurden die Männer zu Haftstrafen zwischen 2 und 24 Monaten und Geldbußen zwischen 200 und 1.500 € verurteilt.

Die Einzelheiten zu den bemerkenswerten Urteilen finden Sie hier »»


Alle Frühlingsaktionen im Mittelmeerraum abgeschlossen
3.500 Fallen und 126 Netze abgebaut, 40 Wilderer überführt (21.05.2014)

Vom 14.03. bis 18.05.2014 waren mehr als 80 Naturfreunde aus ganz Europa bei den Aktionen des Komitees gegen den Vogelmord im Einsatz. In Italien, auf Malta und Zypern hat es 10 Vogelschutzcamps gegeben - so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden 3.103 Leimruten, 126 Fangnetze, 489 andere Vogelfallen, 35 elektronische Lockgeräte, 9 Flinten und 7.099 Schuss Munition sichergestellt. 40 Wilderer konnten überführt werden.

Die Ergebnisse der einzelnen Einsätze haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst


Weißstorch aus NRW im Libanon abgeschossen (16.05.2014)

Ein Weißstorch aus dem Storchendorf Elbrinxen (Kreis Lippe/NRW) ist auf dem Rückzug aus seinem Winterquartier im Libanon von Wilderern abgeschossen worden. Der durch Schrotkugeln verletzte Vogel befindet sich zurzeit in einer privaten Pflegestation in der Nähe von Beirut, wo sich Vogelfreunde um das Tier kümmern. Identifiziert wurde der Storch anhand eines Ringes der Vogelwarte Helgoland, mit dem er als Nestling Nummer "3X548" am 16.09.2008 markiert worden war. Um den Vogel von Spezialisten behandeln zu lassen und möglichst wieder auszuwildern, prüft das Komitee, ob der gefiederte Patient nach Deutschland gebracht werden kann.

Unsere Pressemeldung zu dem Fall lesen Sie hier »»


Zypern: 3.103 Leimruten und 84 Netze abgebaut
14 Wilderer inflagranti überführt (12.05.2014)

Auf Zypern haben die Komitee-Mitglieder seit dem 05.04. insgesamt 2.699 Leimruten, 20 Netze und 16 elektronische Lockanlagen gefunden und abgebaut. In Kooperation mit der Polizei wurden 14 Vogelfänger inflagranti überführt. Rund 60 Vögel wurden unversehrt freigelassen. In den Wochen vor dem großen Einsatz wurden bei kleineren Aktionen bereits 404 Leimruten, 64 Netze (!) und weitere 5 Lockgeräte sichergestellt. Insgesamt kam der Vogelfang durch unsere massive Präsenz fast zum Erliegen. Durch die Polizei-Unterstützung gab es - anders als im letzten Herbst - keinerlei gewalttätige Übergriffe auf unsere Mitglieder.


Vogelschutzcamp auf Malta abgeschlossen (11.05.2014)

Heute endet unser großes Vogelschutzcamp auf Malta. Seit dem 15.03. haben mehr als 30 Natur- und Tierfreunde die wichtigen Rast- und Durchzuggebiete überwacht und täglich die Zugvögel auf ihrem Weg nach Norden über die Insel begleitet. Die meisten Tiere konnten Malta wieder unbeschadet verlassen. Insgesamt wurden in den 8 Wochen rund 30 riesige Schlag- und Stellnetze nach unseren Hinweisen von der Polizei sichergestellt und 11 illegale elektronische Lockanlagen stillgelegt. Ein gutes Dutzend Wilderer und Vogelfänger konnte überführt werden. Genauere Zahlen veröffentlichen wir nach der Auswertung aller Unterlagen.


Sizilien (Italien): Greifvogelwilderer erwischt (08.05.2014)

Schlag gegen die Wilderei auf Sizilien: Zusammen mit der Forstpolizei haben Komitee-Mitarbeiter an der Straße von Messina 4 Greifvogelwilderer überführen können. Die Jäger stammen aus Kalabrien (der "Stiefelspitze" Italiens) und haben im benachbarten Sizilien illegal Wespenbussarde geschossen. Bei den Männern wurden 3 Flinten und sage und schreibe 5.400 Schrotpatronen sichergestellt! Unser Camp an der Straße von Messina läuft noch bis kommendes Wochenende.

Täglich aktuelle Infos zu unseren Frühjahrscamps finden Sie unserem Online-Tagebuch Frühling 2014 »»


Ischia: 138 Fallen und 722 Schuss Munition sichergestellt (27.04.2014)

Auf der italienischen Mittelmeerinsel Ischia haben Komitee-Mitglieder während unseres kleinen Vogelschutzcamps vom 23. bis 26.04. insgesamt 114 Vogelfallen für Braunkehlchen und zwei Bogenfallen gefunden und abgebaut. Den von uns finanziell unterstützten Jagdaufsehern des WWF gelang es, einen Wilderer zu überführen - bei ihm wurden 3 Flinten, 722 Schuss Munition, zwei Dutzend Fallen und 16 Vögel (vor allem Nachtigallen und Braunkehlchen) gefunden und sichergestellt.

Mehr zu unseren Frühlingsaktionen lesen sie täglich hier »»


Malta: Komitee filmt Abschuss von Störchen
Strafen für Wilderei werden verzehnfacht (28.03.2014)

Auf Malta überschlagen sich die Ereignisse. Nachdem ein Team des Komitees am Wochenende den Abschuss zweier Weißstörche gefilmt hat, sucht die Polizei fieberhaft nach den Schützen. Als direkte Reaktion auf die Abschüsse hat die maltesische Regierung angekündigt, die Strafen für Jagdvergehen ab sofort zu verzehnfachen.

Zum Video vom Abschuss der Störche geht es hier!!

Einen Artikel der Zeitung Malta Today zur den Ereignissen können sie nachlesen!!


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»