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Willkommen auf www.komitee.de


Immer aktuell informiert: Das Tagebuch von den Vogelschutzcamps 2014

Sie möchten wissen, wieviele Fallen und Netze wir schon eingesammelt haben, wieviele Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt wurden und was es sonst noch an Neuigkeiten von unseren Vogelschutzcamps gibt? Dann sind Sie in unserem Online-Tagebuch genau richtig. Im Sommer und Herbst 2014 berichten wir regelmäßig über die laufenden Aktionen.

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NRW: Minister Remmel stellt Entwurf für neues Jagdgesetz vor
Totschlagfallen sollen verboten, arktische Gänse geschützt werden (18.09.2014)

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel hat Mitte September 2014 den Entwurf für das neue Landesjagdgesetz vorgestellt. Die Verwendung von Totschlagfallen und Bleigeschossen soll verboten, die Jagd auf Haustiere, die Wildfütterung und das Aussetzen von Tieren eingeschränkt werden. Arktische Gänse, Waldschnepfen und Lachmöwen werden unter Schutz gestellt. Das nun vorgelegte Papier ist ein Kompromiss - wir hätten uns etwas mehr erhofft, sind aber durchaus zufrieden mit dem bislang erreichten. Nun muss der Entwurf noch gegen den Widerstand der Jägerschaft verteidigt werden!

Einen Überblick zu den geplanten Änderungen finden Sie hier »»


Malta: Video von Reiher-Abschuss veröffentlicht (16.09.2014)

In den letzten 24 Stunden wurden Komitee-Mitglieder Zeugen von mindestens vier Abschüssen geschützter Vögel auf Malta: Am Flughafen bei Safi wurde heute Morgen ein Turmfalke abgeschossen, wenig östlich davon bei Has-Saptan ein Wespenbussard, auf Gozo gerieten Bienenfresser unter Beschuss und ganz im Südosten der Insel bei Bidni wurde ein Graureiher vor den Augen eines Komitee-Teams illegal abgeschossen.

Der Abschuss des Reihers heute morgen wurde gefilmt - Sie finden das aktuelle Video auf unserem Youtube-Kanal .


Machen Sie mit!
Große Protestaktion gegen den geplanten Finkenfang auf Malta

Das Verbot des Finkenfangs auf Malta im Jahr 2009 war eine der Bedingungen, die im Beitrittsvertrag des Landes mit der EU ausgehandelt wurden. Auf Druck der Jagdverbände will die neue Regierung diese Entscheidung wieder aufheben und ab Oktober 2014 den Fang von insgesamt 7 Arten wieder erlauben. Die sechswöchige Fangsaison soll am 20. Oktober eröffnet werden und bis zum Ende des Jahres dauern. Gemeinsam mit unserem Partner Birdlife Malta wollen wir erreichen, dass es soweit nicht kommt. Wir haben eine vorgefertigte Protestmail an EU-Umweltkommissar Janez Potočnik für Sie vorbereitet.

Weitere Infos und den Link zur Protestaktion finden Sie hier »»


Malta: Aktion "Fatal Flight" hat begonnen
Großes Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel (12.09.2014)

Heute hat unser großes Vogelschutzcamp auf Malta begonnen. An der "Operation Fatal Flight" beteiligen sich 18 Natur- und Tierfreunde aus Großbritannien, Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Malta und den Niederlanden. Ziel des dreiwöchigen Einsatzes ist die Überwachung der Durchzuggebiete und Rastplätze von Greifvögeln - ebenso wie die Kontrolle bekannter Fangplätze für Wat- und Singvögel. In enger Kooperation mit der Umweltpolizei sollen Wilderer und Vogelfänger überführt werden.

Infos zum Einsatz auf Malta lesen sie im Online-Tagebuch»»


Komitee-Einsatz in Kalabrien (Italien) abgeschlosssen
Polizei überführt 13 Wilderer! (06.09.2014)

In Kalabrien (der "Stiefelspitze" Italiens) ist unser Vogelschutzcamp erfolgreich abgeschlossen worden: Die Forstpolizei hat nach Recherchen und detaillierten Hinweisen des Komitees insgesamt 13 Wilderer überführen können! 8 Personen haben in Gebieten gejagt, in denen ein totales Jagdverbot besteht. Ein Jäger wurde beim Abschuss eines Wespenbussards fotografiert und konnte identifiziert werden. Die vier anderen Männer wurden überführt wegen Jagd während der Nachtzeit, der Verwendung einer illegalen Waffe (Magazin mit mehr als 3 Schuss Munition), der unerlaubten Abgabe einer Waffe an eine Person ohne Jagderlaubnis und einer wegen Jagd ohne Jagdschein.

Mehr Infos zu unseren Aktionen in Süditalien finden Sie im hier »»


Warum gibt es in Deutschland kaum noch Ortolane?

Der Ortolan ist fast überall in West- und Mitteleuropa ausgestorben. In Deutschland brütet die seltene Ammer heute nur noch in den östlichen Bundesländern und verschwindet auch hier zusehends. Das brandneue Video über den aktuellen Komitee-Einsatz in Frankreich erklärt, wie es dazu kommen konnte:

Hier geht´s zum aktuellen YouTube-Video »»



Schwerer Zwischenfall beim Ortolancamp in Frankreich
Komitee-Mitglieder angegriffen - Wilderer festgenommen (02.09.2014)

Schwerer Zwischenfall beim Vogelschutzcamp in Frankreich: Aufgebrachte Wilderer haben ein Komitee-Team angegriffen, ein Mitglied mit Tränengas schachmatt gesetzt und dann versucht, es mit einem Traktor zu überfahren. Die zwei zu unserem Schutz eingesetzten Polizisten konnten die gewalttägigen Ausschreitungen nicht verhindern - insgesamt mussten sechs Streifenwagen ausrücken, um die Angreifer zurückzudrängen! Einer der Täter wurde inhaftiert, seine Fangstelle mit lebendenden Ortolanen als Lockvögeln und zahlreichen Fallen stillgelegt.

Mehr zu dem Überfall lesen Sie in unserer englischsprachigen Pressemitteilung »»

Die französische Tageszeitung "Sud Ouest" hat aktuell einen Artikel veröffentlicht.


Am Montag beginnt in Südeuropa die Jagd auf Zugvögel
Millionen Singvögeln droht Ende im Kochtopf (29.08.2014)

Am kommenden Montag wird in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel eröffnet. Allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden. Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben. und trotz internationaler Proteste hat auch Frankreich wieder den Fang von Singvögeln mit Leimruten, Schlingen, Netzen und Steinquetschfallen erlaubt.

Unsere akuelle Pressemeldung zum Thema finden Sie hier »»


Niederrhein: Fünf Dohlen abgeschossen
Polizei ermittelt - Hegering veröffentlicht Beweisfoto im Internet (14.8.2014)

Kleve: Jäger des Hegerings Süd-Ost der Kreisjägerschaft Kleve (NRW) haben bei einer revierübergreifenden Vogeljagd offensichtlich fünf geschützte Dohlen erlegt und versehentlich Fotos von ihrer Beute im Internet veröffentlicht. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden die Tiere im Rahmen einer vom Hegering veranstalteten revierübergreifenden Jagd auf Krähen am ersten Augustwochenende getötet. Das belege ein Foto, das auf der Homepage des Kreisjägerschaft Kleve hochgeladen wurde. Das Komitee gegen den Vogelmord hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Mehr dazu lesen Sie in unseserer Pressemeldung - klicken Sie hier »»


Kreis Kleve: Naturschutzgebiete in "Safariparks" umgestaltet
800 zahme Enten als "Kanonenfutter" für Jäger ausgesetzt (08.08.2014)

Das Komitee gegen den Vogelmord wirft Jägern im Kreis Kleve vor, zwei wertvolle Naturschutzgebiete durch das massenhafte Aussetzen und Füttern gezüchteter Enten stark zu beeinträchtigen. Betroffen sind die beiden geschützten Flächen "Niersaue" bei Wachtendonk sowie das Naturschutzgebiet "Fleuthkuhlen" in Geldern. Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben auf den Gewässern beider Schutzgebiete etwa 800 frisch ausgesetzte, junge Hochbrutflugenten - eine Zuchtform der Stockente - gezählt und zahlreiche illegale Fütterungen entdeckt. Die zahmen Tiere wurden in den letzten Wochen dort freigelassen und sollen zu Beginn der Jagdsaison im September bei Gesellschaftsjagden abgeschossen werden.

Unsere aktuelle Pressemeldung finden Sie hier »»


Malta: Erstes Vogelschutzcamp der Saison hat begonnen
Komitee-Aktion gegen den Watvogelfang mit Netzen (30.07.2014)

Heute beginnt das erstes Vogelschutzcamp des 2. Halbjahres 2014. Es ist unser überhaupt erster Einsatz gegen den Waltvogel-Fang auf Malta. Die Wilderer haben zum Fang von Strandläufern, Schnepfen & Co. riesige Wasserstellen angelegt und mit elektronischen Lockanlagen versehen, die die Wasservögel auf dem trockenen Eiland magisch anziehen. Die Raritäten werden mit Netzen gefangen und landen lebend oder ausgestopft in Sammlungen oder werden gegessen. Einen ersten Fall hatten wir bereits gestern - die Polizei konnte nach unserem Hinweis einen Vogelfänger überführen und drei lebende Regenpfeifer sicherstellen.

Mehr zum Thema Watvogelfang lesen Sie hier »»
Aktuelle Informationen gibt´s im Online-Tagebuch »»


Italien verbietet Vogel-Import
"Aus" für Tiefkühl-Sperlinge aus Tunesien (24.07.2014)

Seit die kommerzielle Vermarktung geschossener Vögel in Italien 1993 verboten wurde, haben Restaurants und Metzgereien in zunehmendem Maße auf tiefgekühlte Weidensperlinge aus Tunesien zurück gegriffen. Im Jahr 2008 hat das Komitee eine Kampagne gegen diese Praxis gestartet. Mit Klagen vor den italienischen Verwaltungsgerichten und Beschwerden bei der EU konnten wir letztlich eine Getetzesänderung erreichen. Nun hat das Parlament in Rom die Einfuhr der "Tiefkühlware" aus Nordafrika verboten. Ab August 2014 sind die Restaurants und Metzgereien damit vom letzten verbliebenen legalen Nachschubweg abgeschnitten!

Mehr zu dieser erfolgreichen Kampagne lesen Sie hier »»


150 Amphibienteiche für Schleswig-Holstein
Komitee übernimmt Trägerschaft des Projektes "Froschland" (21.07.14)

Auch in Schleswig-Holstein sind Gewässer rar geworden - die Flurbereinigung hat viele Amphibienarten, Wasservögel und Sumpfpflanzen an den Rand der Ausrottung gebracht. Das 2009 begonnene Projekt "Froschland" hat sich zum Ziel gesetzt, so viele Gewässer wie möglich neu anzulegen oder weiderherzustellen - mit Erfolg: Bislang konnten bereits 150 Teiche angelegt werden, Geld für weitere 80 Tümpel steht zur Verfügung! Das Komitee gegen den Vogelmord hat nun die Trägerschaft über das vom Land Schleswig-Holstein finanziell geförderte Großprojekt übernommen.

Mehr zum Projekt "Froschland" lesen Sie hier »»


Alle Frühlingsaktionen im Mittelmeerraum abgeschlossen
3.500 Fallen und 126 Netze abgebaut, 40 Wilderer überführt (21.05.2014)

Vom 14.03. bis 18.05.2014 waren mehr als 80 Naturfreunde aus ganz Europa bei den Aktionen des Komitees gegen den Vogelmord im Einsatz. In Italien, auf Malta und Zypern hat es 10 Vogelschutzcamps gegeben - so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden 3.103 Leimruten, 126 Fangnetze, 489 andere Vogelfallen, 35 elektronische Lockgeräte, 9 Flinten und 7.099 Schuss Munition sichergestellt. 40 Wilderer konnten überführt werden.

Die Ergebnisse der einzelnen Einsätze haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»