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Willkommen auf www.komitee.de


Illegale Habichtfalle in Westfalen:
Jagdfunktionär zu 3.500 € Geldstrafe verurteilt (14.06.2016)

Ein Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen ist heute vor dem Amtsgericht Ahlen (Westfalen) wegen des Aufstellens einer illegalen Habichtfalle zu 3.500 € Geldstrafe verurteilt worden. Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord hatten den Mann im August 2015 bei Albersloh unweit der Falle mit einem toten Vogel in der Hand beobachtet und die Polizei informiert. Bei der heutigen Verhandlung stellte sich heraus, dass der Revierinhaber des Gebietes der ehemalige Jagd- und Bauernpräsident Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck ist. Ob Heereman von dem illegalen Greifvogelfang wusste, war nicht Gegenstand der Verhandlung.

Mehr Informationen dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


Nach den Camps ist vor den Camps -
Ihre Spende hilft uns bei der Planung der Herbsteinsätze 2016!

Die Vogelschutzcamps sind gerade abgeschlossen, da beginnen auch schon die Planungen für die Komitee-Einsätze im Herbst. Sie allein sorgen mit Ihren Spenden dafür, dass wir überhaupt aktiv vor Ort die Wilderei bekämpfen können. Ob mit einer einmaligen Spende, einer Charity-SMS oder einer Fördermitgliedschaft: Ihre Spenden kommen immer bei den Zugvögeln an!

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Komitee-Frühlingscamps 2016:
Zusammenfassung aller Ergebnisse jetzt online (23.05.2016)

Hinter uns liegt ein gutes Stück Arbeit: Vom 24. Februar bis zum 15. Mai fanden unsere diesjährigen Frühlingseinsätze statt. An den 11 Vogelschutzcamps in Italien, auf Malta und Zypern haben sich insgesamt 88 Komitee-Mitglieder beteiligt. Die Gesamtsumme der eingesammelten Fanggeräte kann sich sehen lassen: In den 12 Wochen haben wir 1.817 Leimruten, 66 Fangnetze und 151 Schlagfallen gefunden, aufgrund unserer Hinweise hat die Polizei 38 Wilderer auf frischer Tat überführt – bei ihnen wurden 7 Flinten, 2.572 Schuss Munition und über 1.100 tiefgefrorene Singvögel sichergestellt.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aller Einsätze finden Sie jetzt hier »»


Zyperncamp beendet: Polizei überführt 15 Wilderer
1.817 Leimruten und 50 Fangnetze abgebaut (15.05.2016)

Das längste Vogelschutzcamp aller Zeiten ist am heutigen Pfingstsonntag abgeschlossen worden: Sechs Wochen lang waren insgesamt 22 Komiteemitglieder auf Zypern im Einsatz und haben zusammen mit der Polizei 1.817 Leimruten und 50 Fangnetze gefunden. Diese Zahl (ein neuer Rekord für einen Frühlingseinsatz) ist erschreckend hoch und spiegelt unseren Eindruck wieder, dass die Wilderei in diesem Frühjahr so intensiv war, wie seit Jahren nicht mehr. Die Polizei hat eine ausgezeichnete Arbeit gemacht und konnte aufgrund unserer Hinweise 15 Wilderer überführen und bei Hausdurchsuchungen 1.258 tiefgefrorene Vögel beschlagnahmen, 132 Vögel wurden aus Netzen und von Leimruten befreit.

Mehr über unsere Arbeit auf Zypern lesen Sie hier »»


Erster Komitee-Einsatz in Bozen abgeschlossen:
Zwei Nesträuber überführt, 44 Drosselküken sichergestellt (15.05.2016)

Heute ist unser erstes Vogelschutzcamp in den Obstplantagen rund um Bozen (Südtirol/Italien) zu Ende gegangen. Tierhändler plündern hier Drosselnester, versehen die Küken mit Zuchtringen und verkaufen sie dann als "Nachzuchten" an Jäger, die sie als Lockvögel bei der Jagd einsetzen. Eine Woche lang sind wir Hinweisen auf diese Form der Wilderei nachgegangen – die Polizei hat 2 Wilderer mit insgesamt 44 frisch aus Nestern geraubten Jungvögeln auf frischer Tat überführen können. Da das Problem nicht mit Kontrollen alleine in den Griff zu bekommen ist (die Obstplantagen haben eine Fläche von 20.000 Hektar) wird das Komitee gegen den Vogelmord ein Konzept ausarbeiten, wie man künftig zusammen mit den lokalen Behörden den "Kükenraub" besser bekämpfen kann. Als Initialzündung war der Einsatz ein Erfolg.

Mehr über dieses neue Projekt erfahren Sie hier »»


Ischia-Einsatz beendet
2.500 Schuss Munition sichergestellt (05.05.2016)

Unser Vogelschutzcamp auf Ischia (Italien) ist beendet. Zusammen mit unseren Partnerverbänden ENPA und WWF waren wir 10 Tage lang auf der Insel im Einsatz. Aufgrund eines Hinweises des Komitees gegen den Vogelmord wurde ein Wilderer überführt, bei dem 4 illegale Flinten, 2.502 Schuss Munition, 22 Braunkehlchenfallen und eine Säugetierfalle sichergestellt wurden. Drei weitere Vogelfänger wurden von uns mit versteckten Kamaras an ihren Fangstellen gefilmt und angezeigt.

Mehr über unsere Vogelschutzcamps in Süditalien finden Sie hier


Gozo: Schlag gegen die Wilderei
8 Käfigfallen gefunden - 109 Turteltauben freigelassen (01.05.2016)

Auf Maltas Nachbarinsel Gozo ist und zum Abschluss des großen Komitee-Vogelschutzcamps noch einmal ein richtig großer Schlag gegen die Wilderei gelungen: Innerhalb von drei Tagen wurden von einem Komitee-Team 8 bungalowgroße Käfigfallen für den Fang der überall in Europa gefährdeten Turteltaube entdeckt. Zusammen mit der Polizei und dem maltesischen Militär konnten wir 109 frisch gefangene Turteltauben befreien. Es ist die größte Aktion dieser Art gewesen, die Gozo je erlebt hat! Ansonsten verlief das zweiwöchige Vogelschutzcamp auf Malta im Vergleich zu den Vorjahren ruhig - die allermeisten Weihen, Falken und Bussarde konnten die Insel ungestört überfliegen.

Lesen Sie mehr über unsere Arbeit auf Malta hier »»


400.000 Fallen und Netze eingesammelt (24.04.2016)

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 1975 für einen besseren Zugvogelschutz in Europa. Unsere Vogelschutzcamps sind dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Bei den Einsätzen suchen die Teilnehmer nach illegalen Fallen und Netzen und helfen den Behörden bei ihrer Arbeit gegen die Wilderei. Mit den Jahren ist eine beeindruckende Zahl dabei gefundener, eingesammelter, beschlagnahmter oder zerstörter Fanggeräte zusammen gekommen: Am 24. April 2016 wurde während des Vogelschutzcamps auf Zypern Falle Nummer 400.000 gefunden!

Eine kleine Übersicht über unsere "Fallenstatistik" finden Sie hier »»


Frankreich: Wilderer nach Angriff auf Komitee verurteilt
Haftstrafen auf Bewährung und Schadensersatz (31.3.2016)

Eine Bande von Wilderern, die im August 2014 ein Komitee-Fahrzeug mit 4 Vogelschützern an Bord angegriffen haben, ist nun von einem Gericht im südfranzösischen Dax schuldig gesprochen worden. Die Männer hatten den Wagen angehalten, nachdem die französischen Komitee-Mitglieder illegale Vogelfallen für den Ortolanfang gefunden hatten. Das Gericht befand 5 der Täter der Nötigung, Bedrohung und Sachbeschädigung für schuldig - sie haben Haftstrafen von 2 bis 4 Monaten auf Bewährung erhalten und müssen mehrere tausend Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen.

Das Video von dem Angriff mit anschließender Verfolgungsjagd finden Sie hier:
Ortolan trappers violently attack bird activists


„Beispiellose Serie von Umweltverbrechen in der Uckermark“
Tote Greifvögel und verbotene Falle bei Prenzlau entdeckt (09.02.2016)

Die jahrelange Serie illegaler Verfolgung von geschützten Adlern und Habichten in einem Jagdrevier in der Uckermark nimmt kein Ende. Vogelschützer haben am 25. Januar unweit der Ortschaft Arendsee (Gemeinde Nordwestuckermark) erneut eine Falle für den Fang streng geschützter Greifvögel sowie 2 frisch getötete Habichte und einen Sperber gefunden. Um Greifvögel anzulocken, hatte der Vogelfänger eine lebende Taube mit einer Schnur an einem so genannten Habichtfangkorb gebunden; ein weiterer Lockvogel saß in einem Käfig. Falle und Ködertauben wurden von der Polizei sichergestellt. Der Fund von Ende Januar ist der vorläufige Höhepunkt einer bundesweit beispiellosen Serie von Greifvogeltötungen in dem Gebiet rund um die kleine Ortschaft Arendsee

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


40 Jahre Komitee gegen den Vogelmord:
Mit Geduld, Herz und Mut für den Zugvogelschutz (07.07.2015)

Das Komitee gegen den Vogelmord feiert Geburtstag: Am 7. Juli 1975 wurden wir in das Vereinsregister eingetragen. In den seither vergangenen 40 Jahren haben wir viel erreicht: Der Vogelfang in Belgien, Deutschland und Italien wurde aufgrund unserer Kampagnen verboten, die Jagd auf EU-weit geschützte Finken in Norditalien eingestellt, tausende Vogelfänger überführt und mehr als 370.000 Fallen und Netze sichergestellt. Die Wilderei ist inzwischen in fast allen unseren Einsatzgebieten im Mittelmeerraum auf dem Rückzug.

Einen Bericht über die 40 Jahre Arbeit für den Vogelschutz finden Sie hier »»