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Willkommen auf www.komitee.de


Immer aktuell informiert: Das Tagebuch von den Vogelschutzcamps 2014

Sie möchten wissen, wieviele Fallen und Netze wir schon eingesammelt haben, wieviele Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt wurden und was es sonst noch an Neuigkeiten von unseren Vogelschutzcamps gibt? Dann sind Sie in unserem Online-Tagebuch genau richtig. Im Sommer und Herbst 2014 berichten wir regelmäßig über die laufenden Aktionen.

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Ortolan-Vogelschutzcamp hat begonnen
Komitee-Mitglieder suchen in Frankreich nach Vogelfallen (30.08.2014)

Heute beginnt das Komitee-Ortolancamp in Frankreich: Von heute bis zum 2.9. werden Komitee-Mitglieder aus Deutschland und Italien im Südwesten Frankreichs nach Fangplätzen für Ortolane suchen. Im Département Les Landes werden jedes Jahr Zehntausende der vom Aussterben bedrohten Ammernart gefangen. Die Tiere kommen in Gefangenschaft, werden wochenlang gemästet, schließlich in Alkohol ertränkt und für Hunderte Euro illegal an vermeintliche Feinschmecker verkauft. Die Behörden drücken meist beide Augen zu.

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier »»
Berichte über den Fortgang der Aktion finden Sie im Online-Tagebuch »»


Am Montag beginnt in Südeuropa die Jagd auf Zugvögel
Millionen Singvögeln droht Ende im Kochtopf (29.08.2014)

Am kommenden Montag wird in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel eröffnet. Allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden. Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben. und trotz internationaler Proteste hat auch Frankreich wieder den Fang von Singvögeln mit Leimruten, Schlingen, Netzen und Steinquetschfallen erlaubt.

Unsere akuelle Pressemeldung zum Thema finden Sie hier »»


Komitee-Einsatz in Kalabrien (Italien) hat begonnen (22.08.2014)

Heute beginnt der 2. Komitee-Einsatz dieses Spätsommers: In Kalabrien - der Stiefelspitze Italiens - werden ab heute bis zum 31.08. insgesamt 9 italienische Komitee-Mitglieder die Zugwege der ersten ziehenden Rohrweihen überwachen. Die Greifvögel geraten vor allem im Bereich der Straße von Messina immer wieder unter Beschuss unverbesserlicher Wilderer. Daneben stehen die Kontrolle bekannter Vogelfangstellen (vor allem Fang von Finken mit Stell- und Schlagnetzen) und die Suche nach illegalen elektronischen Lockanlagen für die Wachteljagd auf dem Programm.

Aktuelle Infos zur Aktion finden Sie im Online-Tagebuch »»


Niederrhein: Fünf Dohlen abgeschossen
Polizei ermittelt - Hegering veröffentlicht Beweisfoto im Internet (14.8.2014)

Kleve: Jäger des Hegerings Süd-Ost der Kreisjägerschaft Kleve (NRW) haben bei einer revierübergreifenden Vogeljagd offensichtlich fünf geschützte Dohlen erlegt und versehentlich Fotos von ihrer Beute im Internet veröffentlicht. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden die Tiere im Rahmen einer vom Hegering veranstalteten revierübergreifenden Jagd auf Krähen am ersten Augustwochenende getötet. Das belege ein Foto, das auf der Homepage des Kreisjägerschaft Kleve hochgeladen wurde. Das Komitee gegen den Vogelmord hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Mehr dazu lesen Sie in unseserer Pressemeldung - klicken Sie hier »»


Malta: Polizei stellt 25 Netze sicher
Komitee-Vogelschutzcamp läuft auf Hochtouren (13.08.2014)

Während unseres Vogelschutzcamps auf Malta hat die Polizei nach Hinweisen des Komitees gegen den Vogelmord inzwischen bereits 25 Stell- und Schlagnetze sichergestellt. Weiterhin wurden zahlreiche lebende Lockvögel, Plastik-Attrappen von Limikolen und Tonbandgeräte mit Lockrufen gefunden - mindestens 5 Täter sind überführt und angezeigt worden.

Mehr dazu lesen Sie im Camp-Tagebuch »»


Kreis Kleve: Naturschutzgebiete in "Safariparks" umgestaltet
800 zahme Enten als "Kanonenfutter" für Jäger ausgesetzt (08.08.2014)

Das Komitee gegen den Vogelmord wirft Jägern im Kreis Kleve vor, zwei wertvolle Naturschutzgebiete durch das massenhafte Aussetzen und Füttern gezüchteter Enten stark zu beeinträchtigen. Betroffen sind die beiden geschützten Flächen "Niersaue" bei Wachtendonk sowie das Naturschutzgebiet "Fleuthkuhlen" in Geldern. Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben auf den Gewässern beider Schutzgebiete etwa 800 frisch ausgesetzte, junge Hochbrutflugenten - eine Zuchtform der Stockente - gezählt und zahlreiche illegale Fütterungen entdeckt. Die zahmen Tiere wurden in den letzten Wochen dort freigelassen und sollen zu Beginn der Jagdsaison im September bei Gesellschaftsjagden abgeschossen werden.

Unsere aktuelle Pressemeldung finden Sie hier »»


Malta: Schlag gegen den illegalen Fang von Limikolen
Polizei legt 10 Fanganlagen still, 5 Vogelfänger überführt (04.08.2014)

Konzertierte Aktion gegen den Vogelfang auf Malta: In den letzten 8 Tagen haben Mitarbeiter des Komitees zahlreiche Fanganlagen für durchziehende Regenpfeifer, Strandläufer und andere Watvögel entdeckt und an die Behörden gemeldet. 10 Anlagen mit mindestens 14 riesigen Klappnetzen wurden von der Polizei stillgelegt. Mindestens 5 Täter wurden ermittelt und müssen sich demnächst vor Gericht verantworten. Ermöglicht wurde dieser empfindliche Schlag gegen die Wilderei durch wochenlange Recherche an den Fangplätzen und aus der Luft. Um die meist versteckt gelegenen Anlagen zu finden, hatte das Komitee ein Flugzeug gemietet.

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Malta: Erstes Vogelschutzcamp der Saison hat begonnen
Komitee-Aktion gegen den Watvogelfang mit Netzen (30.07.2014)

Heute beginnt das erstes Vogelschutzcamp des 2. Halbjahres 2014. Es ist unser überhaupt erster Einsatz gegen den Waltvogel-Fang auf Malta. Die Wilderer haben zum Fang von Strandläufern, Schnepfen & Co. riesige Wasserstellen angelegt und mit elektronischen Lockanlagen versehen, die die Wasservögel auf dem trockenen Eiland magisch anziehen. Die Raritäten werden mit Netzen gefangen und landen lebend oder ausgestopft in Sammlungen oder werden gegessen. Einen ersten Fall hatten wir bereits gestern - die Polizei konnte nach unserem Hinweis einen Vogelfänger überführen und drei lebende Regenpfeifer sicherstellen.

Mehr zum Thema Watvogelfang lesen Sie hier »»
Aktuelle Informationen gibt´s im Online-Tagebuch »»


Italien verbietet Vogel-Import
"Aus" für Tiefkühl-Sperlinge aus Tunesien (24.07.2014)

Seit die kommerzielle Vermarktung geschossener Vögel in Italien 1993 verboten wurde, haben Restaurants und Metzgereien in zunehmendem Maße auf tiefgekühlte Weidensperlinge aus Tunesien zurück gegriffen. Im Jahr 2008 hat das Komitee eine Kampagne gegen diese Praxis gestartet. Mit Klagen vor den italienischen Verwaltungsgerichten und Beschwerden bei der EU konnten wir letztlich eine Getetzesänderung erreichen. Nun hat das Parlament in Rom die Einfuhr der "Tiefkühlware" aus Nordafrika verboten. Ab August 2014 sind die Restaurants und Metzgereien damit vom letzten verbliebenen legalen Nachschubweg abgeschnitten!

Mehr zu dieser erfolgreichen Kampagne lesen Sie hier »»


150 Amphibienteiche für Schleswig-Holstein
Komitee übernimmt Trägerschaft des Projektes "Froschland" (21.07.14)

Auch in Schleswig-Holstein sind Gewässer rar geworden - die Flurbereinigung hat viele Amphibienarten, Wasservögel und Sumpfpflanzen an den Rand der Ausrottung gebracht. Das 2009 begonnene Projekt "Froschland" hat sich zum Ziel gesetzt, so viele Gewässer wie möglich neu anzulegen oder weiderherzustellen - mit Erfolg: Bislang konnten bereits 150 Teiche angelegt werden, Geld für weitere 80 Tümpel steht zur Verfügung! Das Komitee gegen den Vogelmord hat nun die Trägerschaft über das vom Land Schleswig-Holstein finanziell geförderte Großprojekt übernommen.

Mehr zum Projekt "Froschland" lesen Sie hier »»


Wieder Schlag gegen die Wilderei auf Ponza (16.06.2014)

Auf der kleinen italienischen Mittelmerinsel Ponza wurde ein weiterer Wilderer dingfest gemacht: Das Komitee gegen den Vogelmord hatte hier im April an einem Fangplatz mit Dutzenden Schlagfallen eine versteckte Kamera aufgestellt und so den Vogelfänger filmen können. Nun hat die Polizei den Täter und einen seiner Helfer identifiziert und angezeigt. Es ist schon der 8. Wilderer, dem in diesem Jahr auf Ponza nach Komitee-Hinweisen das Handwerk gelegt werden konnte!

Einen Zeitungsartikel dazu in italienischer Sprache finden Sie hier »»


Vogelschützer setzen eine hohe Belohnung von 2500 € aus
Bisher keine Hinweise im Fall des vergifteten Siegener Wanderfalken (11.06.2014)

Im Fall des im Frühling 2014 mit Carbofuran vergifteten Siegener Wanderfalken rufen die AG Wanderfalkenschutz (AGW), das Komitee gegen den Vogelmord, der NABU NRW und der NABU Siegen-Wittgenstein die Bevölkerung erneut zur Mithilfe auf. Weil die Ermittlungen der Polizei bislang noch keinerlei Ergebnisse erbracht haben, setzen die Naturschutzverbände jetzt eine Belohnung in Höhe von 2.500 € für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen.

Gemeinsame Pressemeldungen des NABU NRW und des Komitees gegen den Vogelmord zu diesem Fall finden Sie hier »»


Italien: Gericht verhängt Haftstrafen gegen Wilderer (28.05.2014)

Das Landgericht der norditalienischen Region Trentino-Südtirol hat am 23.05.2014 Haft- und Geldstrafen gegen 10 Wilderer verhängt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Einzelverfahren zusammengelegt - Richter Enrico Borelli hat den Großprozess nun mit einem Paukenschlag abgeschlossen.
Für die Jagd auf Rehe während der Schonzeit, der Verwendung illegal modifizierter Jagdwaffen und unerlaubter Munition, des Besitzes ausgestopfter Tiere und der Verwendung von Vogelfallen wurden die Männer zu Haftstrafen zwischen 2 und 24 Monaten und Geldbußen zwischen 200 und 1.500 € verurteilt.

Die Einzelheiten zu den bemerkenswerten Urteilen finden Sie hier »»


Alle Frühlingsaktionen im Mittelmeerraum abgeschlossen
3.500 Fallen und 126 Netze abgebaut, 40 Wilderer überführt (21.05.2014)

Vom 14.03. bis 18.05.2014 waren mehr als 80 Naturfreunde aus ganz Europa bei den Aktionen des Komitees gegen den Vogelmord im Einsatz. In Italien, auf Malta und Zypern hat es 10 Vogelschutzcamps gegeben - so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden 3.103 Leimruten, 126 Fangnetze, 489 andere Vogelfallen, 35 elektronische Lockgeräte, 9 Flinten und 7.099 Schuss Munition sichergestellt. 40 Wilderer konnten überführt werden.

Die Ergebnisse der einzelnen Einsätze haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»