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Willkommen auf www.komitee.de


Immer aktuell informiert: Das Tagebuch von den Vogelschutzcamps 2014

Sie möchten wissen, wieviele Fallen und Netze wir schon eingesammelt haben, wieviele Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt wurden und was es sonst noch an Neuigkeiten von unseren Vogelschutzcamps gibt? Dann sind Sie in unserem Online-Tagebuch genau richtig. Im Sommer und Herbst 2014 berichten wir regelmäßig über die laufenden Aktionen.

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Vogelschutzcamp Brescia 2014:
Abschlussbericht zum Herbstcamp liegt vor (27.11.2014)

Vom 3.10. bis 2.11. fand das 30. Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord im norditalienischen Brescia statt. Die Teilnehmer aus Italien, Deutschland, Slowenien, Großbritannien und der Schweiz haben insgesamt 1.149 Fallen und 59 Fangnetze gefunden - 41 Wilderer wurden aufgrund unserer Hinweise verhaftet. Eine Vorstellung und Einordung der Ergebnisse und Hintergründe zu der Aktion finden Sie jetzt im Abschlussbericht zu dem erfolgreichen Einsatz.

Den ausführlichen Abschlussbericht finden Sie hier »»


Malta: Größte Vogelfalle Europas
Komitee dokumentiert Massenfang von Singvögeln (19.11.2014)

Vogelfänger haben große Teile der maltesischen Küste mit Tausenden Fangnetzen in eine riesige Fanganlage für Singvögel verwandelt. Trotz zahlreicher Proteste und zwei schriftlichen Warnungen der EU wurden von der maltesischen Regierung Lizenzen für mehr als 7.000 Klappnetze ausgegeben. Luftaufnahmen des Komitees gegen den Vogelmord beweisen nun, dass auch Hunderte Fanganlagen innerhalb von NATURA 2000 Gebieten errichtet wurden - also mitten in den wichtigsten Flächen für den Vogelschutz auf Malta. Die Fotos, die vom Komitee auf seiner Webseite und auf Facebook veröffentlicht wurden, zeigen die unglaublich hohe Netzdichte in den Schutzflächen. Vögel, die an diesen Küstenbereichen landen, haben keine Chance.

Mehr zu dem massenhaften Vogelfang lesen Sie hier »»


Vogelschutzcamp auf Sardinien läuft auf Hochtouren
Bereits über 600 Vogelfallen gefunden und abgebaut (11.11.2014)

Bereits am 1. November hat das Komitee-Vogelschutzcamp auf Sardinien begonnen. Wir haben die Information zurück gehalten, um den eingesetzten Teams den Überraschungeffekt zu bewahren. Mit 4 Wochen Länge ist es der größte Komitee-Einsatz unserer Vereinsgeschichte auf der italienischen Mittelmeerinsel. Jede Woche werden 2 Teams auf der Suche nach illegalen Rosshaarschlingen für den Singvogelfang und verbotenen Drahtschlingen zum Fang von Säugetieren sein. In den ersten 10 Tagen konnten 2 Wilderer inflagranti an ihren Fallen gefilmt werden - die Videoaufnahmen wurden den Carabinieri übergeben. 610 der brutalen Schlingen wurden bereits eingesammelt.

Die Zeitschrift "L´unione Sarda" berichtet aktuell über unseren Einsatz und die ersten Erfolge: "Operazione anti bracconaggio del CABS - Rimossi centinaia di lacci nelle campagne"


Vogelschutzcamp in Brescia (Norditalien) abgeschlossen
Historischer Tiefstand der Wilderei in Norditalien (03.11.2014)

Unser großes Vogelschutzcamp in Brescia ist nach 4 Wochen erfolgreich abgeschlossen worden. Die 60 Teilnehmer haben seit dem 3. Oktober in den Südalpen illegale Fangstellen gesucht und entweder an die Polizei gemeldet oder die Fallen und Netze selber eingesammelt. 39 Wilderer wurden aufgrund unserer Hinweise inflagranti überführt, insgesamt konnten 735 Bogenfallen, 398 Schlagfallen, 56 Fangnetze und 23 Leimruten bei dem Einsatz von uns eingesammelt oder von den Beamten sichergestellt werden. So wenige Fallen und Netze haben wir seit Beginn der Aktionen in Norditalien im Jahr 1984 nicht gefunden - der Trend hin zum Ende der Wilderei in der Region setzt sich ungehindert fort!

Einen ausführlichen Abschlussbericht veröffentlichen wir im Laufe des Novembers. Bis dahin finden Sie unter dem Datum 03.11.2014 eine kurze Zusammenfassung im Camp-Tagebuch »»


Vogelschutzcamp in Spanien beendet
29 Wilderer überführt - 9.500 Leimruten beschlagnahmt (02.11.2014)

Das Komitee-Vogelschutzcamp in Ostspanien ist abgeschlossen. Innerhalb der letzten 10 Tage konnten in Kooperation mit der Guardia Civil in den Provinzen Alicante, Valencia, Castellon und Tarragona 23 große illegale Leimruten-Fanganlagen ("Parany") stillgelegt werden. 29 Vogelfänger wurden überführt, rund 9.500 Leimruten sichergestellt. Die Polizei hat jede Nacht eine Patrouille zur Verfügung gestellt, zwischen 19 und 7 Uhr wurden die ausschließlich während der Dunkelheit betriebenen Fangplätze gesucht und kontrolliert. Anders als in den zurückliegenden Jahren ist die Zahl aktiver Parany deutlich rückläufig - unsere Aktionen haben sich offenbar herumgesprochen.

Einen kleinen Abschlussbericht zum Spanien-Camp veröffentlichen wir später im November.


Kalabrien: 21 Wilderer überführt
13 Wafffen und 6 elektronische Lockanlagen sichergestellt (26.10.2014)

Bei einem Sondereinsatz in Kalabrien (der "Stiefelspitze" Italiens) haben unsere örtlichen Komitee-Mitarbeiter in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet: Im Bereich des Naturparks Aspromonte haben sie gemeinsam mit der Forstpolizei insgesamt 21 Wilderer bei der illegalen Jagd erwischt. Die Männer haben auf geschützte Vögel geschossen bzw. illegale elektronische Lockgeräte eingesetzt. 13 Flinten, 6 Lockgeräte und 24 illegal geschossene Vögel (u.A. Feldlerchen, Kernbeißer, Singdrosseln, Stare und Zilpzalpe) wurden sichergestellt.

Mehr Infos zu unseren Aktionen in Süditalien finden Sie im hier »»


NABU und LBV: Habicht ist „Vogel des Jahres 2015“
Illegale Verfolgung bedroht den Greifvogel (17.10.2014)

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) haben den Habicht zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Der Greifvogel ist wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist. NABU und LBV haben als Signal gegen die illegale Greifvogelverfolgung gemeinsam mit dem Komitee gegen Vogelmord eine bundesweite Meldeaktion gestartet.

Die aktuelle Pressemeldung dazu finden Sie hier hier »»


Zypern-Vogelschutzcamp erfolgreich abgeschlossen
3.575 Leimruten und 125 Netze sichergestellt (12.10.2014)

Heute ist unser großes Vogelschutzcamp auf Zypern mit einem tollen Abschlussergebnis zuende gegangen: In den letzten 3 Wochen haben unsere Mitglieder insgesamt 3.575 Leimruten, 125 Netze und 41 elektronische Lockanlagen gefunden. Alle Fanggeräte wurden sichergestellt. In Kooperation mit der Polizei wurden 27 Wilderer auf frischer Tat an ihren Fangstellen überführt - so viele wie nie zuvor (den bisherigen Rekord hielt der Einsatz im Frühling 2013 mit 20 geschnappten Vogelfängern). Durch die ständige Polizeibegleitung hat es bei diesem Einsatz erstmals überhaupt keine ernsten Zwischenfälle mit gewalttätigen Wilderern gegeben!

Mehr zum Verlauf des Zyperncamps finden Sie im Online-Tagebuch »»


Malta setzt die Jagdsaison aus!
Ein Meilenstein für den Zugvogelschutz auf der Insel (20.09.2014)

Nach den zahlreichen Abschüssen geschützter Arten in den letzten Tagen hat die Regierung vor 30 Minuten erklärt, die Jagdsaison vom 20.09. bis 10.10. auszusetzen! Damit müssen die Waffen bis zum Ende des Greifvogel- und Storchen-Durchzuges schweigen. Dieser Beschluss geht direkt auf die zahlreichen vom Komitee gegen den Vogelmord veröffentlichten Videos und Infos über illegale Jagd zurück! Ein echter Meilenstein für den Zugvogelschutz!

Unsere Pressemeldung dazu finden Sie hier »»

Lesen Sie einen aktuellen Artikel dazu in der Times of Malta


NRW: Minister Remmel stellt Entwurf für neues Jagdgesetz vor
Totschlagfallen sollen verboten, arktische Gänse geschützt werden (18.09.2014)

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel hat Mitte September 2014 den Entwurf für das neue Landesjagdgesetz vorgestellt. Die Verwendung von Totschlagfallen und Bleigeschossen soll verboten, die Jagd auf Haustiere, die Wildfütterung und das Aussetzen von Tieren eingeschränkt werden. Arktische Gänse, Waldschnepfen und Lachmöwen werden unter Schutz gestellt. Das nun vorgelegte Papier ist ein Kompromiss - wir hätten uns etwas mehr erhofft, sind aber durchaus zufrieden mit dem bislang erreichten. Nun muss der Entwurf noch gegen den Widerstand der Jägerschaft verteidigt werden!

Einen Überblick zu den geplanten Änderungen finden Sie hier »»


Komitee-Einsatz in Kalabrien (Italien) abgeschlosssen
Polizei überführt 13 Wilderer! (06.09.2014)

In Kalabrien (der "Stiefelspitze" Italiens) ist unser Vogelschutzcamp erfolgreich abgeschlossen worden: Die Forstpolizei hat nach Recherchen und detaillierten Hinweisen des Komitees insgesamt 13 Wilderer überführen können! 8 Personen haben in Gebieten gejagt, in denen ein totales Jagdverbot besteht. Ein Jäger wurde beim Abschuss eines Wespenbussards fotografiert und konnte identifiziert werden. Die vier anderen Männer wurden überführt wegen Jagd während der Nachtzeit, der Verwendung einer illegalen Waffe (Magazin mit mehr als 3 Schuss Munition), der unerlaubten Abgabe einer Waffe an eine Person ohne Jagderlaubnis und einer wegen Jagd ohne Jagdschein.

Mehr Infos zu unseren Aktionen in Süditalien finden Sie im hier »»


Machen Sie mit!
Große Protestaktion gegen den geplanten Finkenfang auf Malta

Das Verbot des Finkenfangs auf Malta im Jahr 2009 war eine der Bedingungen, die im Beitrittsvertrag des Landes mit der EU ausgehandelt wurden. Auf Druck der Jagdverbände will die neue Regierung diese Entscheidung wieder aufheben und ab Oktober 2014 den Fang von insgesamt 7 Arten wieder erlauben. Die sechswöchige Fangsaison soll am 20. Oktober eröffnet werden und bis zum Ende des Jahres dauern. Gemeinsam mit unserem Partner Birdlife Malta wollen wir erreichen, dass es soweit nicht kommt. Wir haben eine vorgefertigte Protestmail an EU-Umweltkommissar Janez Potočnik für Sie vorbereitet.

Weitere Infos und den Link zur Protestaktion finden Sie hier »»


Warum gibt es in Deutschland kaum noch Ortolane?

Der Ortolan ist fast überall in West- und Mitteleuropa ausgestorben. In Deutschland brütet die seltene Ammer heute nur noch in den östlichen Bundesländern und verschwindet auch hier zusehends. Das brandneue Video über den aktuellen Komitee-Einsatz in Frankreich erklärt, wie es dazu kommen konnte:

Hier geht´s zum aktuellen YouTube-Video »»



Niederrhein: Fünf Dohlen abgeschossen
Polizei ermittelt - Hegering veröffentlicht Beweisfoto im Internet (14.8.2014)

Kleve: Jäger des Hegerings Süd-Ost der Kreisjägerschaft Kleve (NRW) haben bei einer revierübergreifenden Vogeljagd offensichtlich fünf geschützte Dohlen erlegt und versehentlich Fotos von ihrer Beute im Internet veröffentlicht. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden die Tiere im Rahmen einer vom Hegering veranstalteten revierübergreifenden Jagd auf Krähen am ersten Augustwochenende getötet. Das belege ein Foto, das auf der Homepage des Kreisjägerschaft Kleve hochgeladen wurde. Das Komitee gegen den Vogelmord hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Mehr dazu lesen Sie in unseserer Pressemeldung - klicken Sie hier »»


Kreis Kleve: Naturschutzgebiete in "Safariparks" umgestaltet
800 zahme Enten als "Kanonenfutter" für Jäger ausgesetzt (08.08.2014)

Das Komitee gegen den Vogelmord wirft Jägern im Kreis Kleve vor, zwei wertvolle Naturschutzgebiete durch das massenhafte Aussetzen und Füttern gezüchteter Enten stark zu beeinträchtigen. Betroffen sind die beiden geschützten Flächen "Niersaue" bei Wachtendonk sowie das Naturschutzgebiet "Fleuthkuhlen" in Geldern. Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben auf den Gewässern beider Schutzgebiete etwa 800 frisch ausgesetzte, junge Hochbrutflugenten - eine Zuchtform der Stockente - gezählt und zahlreiche illegale Fütterungen entdeckt. Die zahmen Tiere wurden in den letzten Wochen dort freigelassen und sollen zu Beginn der Jagdsaison im September bei Gesellschaftsjagden abgeschossen werden.

Unsere aktuelle Pressemeldung finden Sie hier »»


Malta: Erstes Vogelschutzcamp der Saison hat begonnen
Komitee-Aktion gegen den Watvogelfang mit Netzen (30.07.2014)

Heute beginnt das erstes Vogelschutzcamp des 2. Halbjahres 2014. Es ist unser überhaupt erster Einsatz gegen den Waltvogel-Fang auf Malta. Die Wilderer haben zum Fang von Strandläufern, Schnepfen & Co. riesige Wasserstellen angelegt und mit elektronischen Lockanlagen versehen, die die Wasservögel auf dem trockenen Eiland magisch anziehen. Die Raritäten werden mit Netzen gefangen und landen lebend oder ausgestopft in Sammlungen oder werden gegessen. Einen ersten Fall hatten wir bereits gestern - die Polizei konnte nach unserem Hinweis einen Vogelfänger überführen und drei lebende Regenpfeifer sicherstellen.

Mehr zum Thema Watvogelfang lesen Sie hier »»
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Italien verbietet Vogel-Import
"Aus" für Tiefkühl-Sperlinge aus Tunesien (24.07.2014)

Seit die kommerzielle Vermarktung geschossener Vögel in Italien 1993 verboten wurde, haben Restaurants und Metzgereien in zunehmendem Maße auf tiefgekühlte Weidensperlinge aus Tunesien zurück gegriffen. Im Jahr 2008 hat das Komitee eine Kampagne gegen diese Praxis gestartet. Mit Klagen vor den italienischen Verwaltungsgerichten und Beschwerden bei der EU konnten wir letztlich eine Getetzesänderung erreichen. Nun hat das Parlament in Rom die Einfuhr der "Tiefkühlware" aus Nordafrika verboten. Ab August 2014 sind die Restaurants und Metzgereien damit vom letzten verbliebenen legalen Nachschubweg abgeschnitten!

Mehr zu dieser erfolgreichen Kampagne lesen Sie hier »»


Leitfaden Greifvogelverfolgung
Komitee, NABU und NWO veröffentlichen Tipps für Naturfreunde und Behörden (15.11.2010)

Immer wieder werden in NRW Greifvögel geschossen, gefangen, vergiftet, ausgehorstet, Bruten gestört oder gar Brutplätze beseitigt - dabei sind Bussard, Milan, Habicht & Co. gesetzlich geschützt. Leider kommen viele Fälle gar nicht zur Anzeige, weil die Taten nicht als solche erkannt werden. Um Bürgern und Behörden eine Hilfe an die Hand zu geben, was im Falle illegaler Greifvogelverfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben das Komitee gegen den Vogelmord, die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und der Naturschutzbund (NABU NRW) jetzt mit Unterstützung des NRW-Umweltministeriums gemeinsam einen Leitfaden mit ausführlichen Hintergrundinformationen veröffentlicht.

Die Broschüre kann jetzt bestellt oder direkt heruntergeladen werden.
Mehr dazu finden Sie hier »»