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Nistkästen

Brutplätze für Höhlenbrüter

Künstliche Nisthilfe für Meisen (© 3268zauber/Wikimedia Commons)Künstliche Nisthilfe für Meisen (© 3268zauber/Wikimedia Commons)Alte Bäume mit geeigneten Bruthöhlen sind rar geworden. Mit Nistkästen kann hier Abhilfe geschaffen werden. In ausreichender Höhe (mindestens 2-3 m) können sie sowohl an Bäumen als auch an Hauswänden, vor allem wenn sie begrünt sind, angebracht werden. Wer seine Nistkästen nicht in eigener Regie herstellen möchte, für den hält der Fachhandel zahlreiche Modelle für verschiedene Arten bereit. Nistkästen aus Holzbeton sind zwar meist teurer als solche aus Holz, dafür sind sie aber nahezu unverwüstlich.

Tipps

  • Die Einflugöffnung des Nistkastens sollte nach Osten zeigen, so sind Eier und Jungvögel besser vor Regen geschützt. Wenn der Kasten nach Süden hin hängt, muss er vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden – es wird sonst zu heiß im Kasten!
  • Nistkästen sollte unbedingt im Spätsommer gesäubert werden, denn die Vögel bauen ihre Nester in jedem Frühling neu. Außerdem bleiben viele Parasitzen in den alten Nestern zurück und warten auf die gefiederten Vögel in der kommenden Brutsaison.
  • Hängen Sie die Nistkästen bereits im Herbst auf, vor allem Meisen, Stare und Feldsperlinge benutzen sie im Winter gerne als geschützte Schlafplätze.
  • Nistkästen für Halbhöhlenbrüter (Fliegenschnäpper, Hausrotschwänze) werden besonders gerne angenommen, wenn sie an der Ostseite der Hauswand unmittelbar unter dem Dachvorsprung angebracht werden.

Sie können die Broschüre "Vogelnistkästen im Eigenbau" bei uns kostenlos online bestellen.