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Vogelschutz im Garten

Ein Stück Natur ums Haus

Amseln gehören zu unseren häufigsten Gartenvögeln (© Malene Thyssen, commons.wikimedia.org/wiki/User:MaleneAmseln gehören zu unseren häufigsten Gartenvögeln (© Malene Thyssen, commons.wikimedia.org/wiki/User:MaleneNeben Jagd und Vogelfang ist der Lebensraumverlust der wichtigste Faktor für den Rückgang zahlreicher Vogelarten. Manche Arten, wie z.B. Hausrotschwanz, Schwalben und Sperlinge sind sogar ausgesprochebne Kulturfolger und auf abwechsungs- und strukturreiche Siedlungen angewiesen. Durch eine naturnahe Gartengestaltung kann jeder Grundstückseigentümer mithelfen, zusätzliche Lebensräume zu schaffen – nicht nur für Vögel, sondern auch für Säugetiere, Insekten, Amphibien und mit etwas Glück sogar Reptilien.

Ganz von seinem praktischen Nutzen für den Naturschutz abgesehen, kann ein Naturgarten eine Augenweide sein und bereitet dem Natur- und Tierfreund viel Freude.

Bunter BauerngartenBunter BauerngartenDass Naturgärten nicht „schön und bunt“ im herkömmlichen Sinne sind, ist ein Vorurteil. Einen Naturgarten anlegen heißt nicht, „Unkraut“ wachsen zu lassen. Es geht vielmehr darum, den Garten mit Gestaltungselementen wie einem Teich und durch die Verwendung heimischer Pflanzenarten und Nistkästen anzureichern. Die Kunst ist, auf dem begrentzten Raum eine möglichst große Vielfalt zu schaffen. Dabei dürfen sehr wohl übliche Gartenblumen wie Rhododendren, Rosen und Hortensien verwendet werden. Am Ende kommt es darauf an, eine ausgewogene Mischung aus Gartenbau und Natur herzustellen – gerade so, wie es Ihnen persönlich gefällt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen ein paar Anregungen geben, wie Sie ihren Garten in ein kleines Naturparadies verwandeln können.