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Willkommen auf www.komitee.de


Nach den Camps ist vor den Camps -
Ihre Spende hilft uns bei der Planung der Herbsteinsätze 2016!

Die Vogelschutzcamps sind gerade abgeschlossen, da beginnen auch schon die Planungen für die Komitee-Einsätze im Herbst. Sie allein sorgen mit Ihren Spenden dafür, dass wir überhaupt aktiv vor Ort die Wilderei bekämpfen können. Ob mit einer einmaligen Spende, einer Charity-SMS oder einer Fördermitgliedschaft: Ihre Spenden kommen immer bei den Zugvögeln an!

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Komitee-Frühlingscamps 2016:
Zusammenfassung aller Ergebnisse jetzt online (23.05.2016)

Hinter uns liegt ein gutes Stück Arbeit: Vom 24. Februar bis zum 15. Mai fanden unsere diesjährigen Frühlingseinsätze statt. An den 11 Vogelschutzcamps in Italien, auf Malta und Zypern haben sich insgesamt 88 Komitee-Mitglieder beteiligt. Die Gesamtsumme der eingesammelten Fanggeräte kann sich sehen lassen: In den 12 Wochen haben wir 1.817 Leimruten, 66 Fangnetze und 151 Schlagfallen gefunden, aufgrund unserer Hinweise hat die Polizei 38 Wilderer auf frischer Tat überführt – bei ihnen wurden 7 Flinten, 2.572 Schuss Munition und über 1.100 tiefgefrorene Singvögel sichergestellt.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aller Einsätze finden Sie jetzt hier »»


Kalabrien: 3 Vogelfänger überführt, 61 Vögel beschlagnahmt (17.05.2016)

Nun ist auch das Frühlingscamp des Komitees in Kalabrien - der „Stiefelspitze“ Italiens - zu Ende gegangen: Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord haben hier zweieinhalb Wochen lang den Greifvogeldurchzug überwacht und Tierhändler kontrolliert. Während es keine Zwischenfälle mit Greifvogeljägern gab, konnten drei illegale Vogelhändler aufgrund unserer Recherchen überführt werden. Die Forstpolizei hat bei ihnen 61 Vögel sichergestellt, darunter 8 Amseln, 15 Turteltauben und 33 Stieglitze. Alle Vögel konnten freigelassen werden. Durch die Komitee-Einsätze beruhigt sich die Situation in Kalabrien und an der Straße von Messina immer mehr.

Weitere Infos zu unseren Aktionen in Kalabrien gibt´s hier »»


Zyperncamp beendet: Polizei überführt 15 Wilderer
1.817 Leimruten und 50 Fangnetze abgebaut (15.05.2016)

Das längste Vogelschutzcamp aller Zeiten ist am heutigen Pfingstsonntag abgeschlossen worden: Sechs Wochen lang waren insgesamt 22 Komiteemitglieder auf Zypern im Einsatz und haben zusammen mit der Polizei 1.817 Leimruten und 50 Fangnetze gefunden. Diese Zahl (ein neuer Rekord für einen Frühlingseinsatz) ist erschreckend hoch und spiegelt unseren Eindruck wieder, dass die Wilderei in diesem Frühjahr so intensiv war, wie seit Jahren nicht mehr. Die Polizei hat eine ausgezeichnete Arbeit gemacht und konnte aufgrund unserer Hinweise 15 Wilderer überführen und bei Hausdurchsuchungen 1.258 tiefgefrorene Vögel beschlagnahmen, 132 Vögel wurden aus Netzen und von Leimruten befreit.

Mehr über unsere Arbeit auf Zypern lesen Sie hier »»


Erster Komitee-Einsatz in Bozen abgeschlossen:
Zwei Nesträuber überführt, 44 Drosselküken sichergestellt (15.05.2016)

Heute ist unser erstes Vogelschutzcamp in den Obstplantagen rund um Bozen (Südtirol/Italien) zu Ende gegangen. Tierhändler plündern hier Drosselnester, versehen die Küken mit Zuchtringen und verkaufen sie dann als "Nachzuchten" an Jäger, die sie als Lockvögel bei der Jagd einsetzen. Eine Woche lang sind wir Hinweisen auf diese Form der Wilderei nachgegangen – die Polizei hat 2 Wilderer mit insgesamt 44 frisch aus Nestern geraubten Jungvögeln auf frischer Tat überführen können. Da das Problem nicht mit Kontrollen alleine in den Griff zu bekommen ist (die Obstplantagen haben eine Fläche von 20.000 Hektar) wird das Komitee gegen den Vogelmord ein Konzept ausarbeiten, wie man künftig zusammen mit den lokalen Behörden den "Kükenraub" besser bekämpfen kann. Als Initialzündung war der Einsatz ein Erfolg.

Mehr über dieses neue Projekt erfahren Sie hier »»


Ischia-Einsatz beendet
2.500 Schuss Munition sichergestellt (05.05.2016)

Unser Vogelschutzcamp auf Ischia (Italien) ist beendet. Zusammen mit unseren Partnerverbänden ENPA und WWF waren wir 10 Tage lang auf der Insel im Einsatz. Aufgrund eines Hinweises des Komitees gegen den Vogelmord wurde ein Wilderer überführt, bei dem 4 illegale Flinten, 2.502 Schuss Munition, 22 Braunkehlchenfallen und eine Säugetierfalle sichergestellt wurden. Drei weitere Vogelfänger wurden von uns mit versteckten Kamaras an ihren Fangstellen gefilmt und angezeigt.

Mehr über unsere Vogelschutzcamps in Süditalien finden Sie hier


Zypern: Komitee erwischt Wilderer mit 791 tiefgefrorenen Vögeln (03.05.2016)

Auf Zypern ist dem Komitee gegen den Vogelmord "dickste Fisch" seit Jahren ins Netz gegangen: In der Wilderer-Hochburg Paralimni hat die Polizei aufgrund eines Hinweises des Komitees gegen den Vogelmord einen Vogelfänger mit 80 Leimruten auf frischer Tat gestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 63jährigen Täters fanden die Polizisten dann 791 tiefgefrorene Singvögel - Grasmücken, Rotkehlchen und Schnäpper. Das große Zyperncamp des Komitees läuft noch bis Mitte Mai - in den letzten vier Wochen haben wir bereits rund 1.400 Leimruten eingesammelt und 47 Fangnetze abgebaut.

Einen Zeitungsartikel zu diesem großen Aufgriff lesen Sie im Online-Magazin in-cyprus »»


Gozo: Schlag gegen die Wilderei
8 Käfigfallen gefunden - 109 Turteltauben freigelassen (01.05.2016)

Auf Maltas Nachbarinsel Gozo ist und zum Abschluss des großen Komitee-Vogelschutzcamps noch einmal ein richtig großer Schlag gegen die Wilderei gelungen: Innerhalb von drei Tagen wurden von einem Komitee-Team 8 bungalowgroße Käfigfallen für den Fang der überall in Europa gefährdeten Turteltaube entdeckt. Zusammen mit der Polizei und dem maltesischen Militär konnten wir 109 frisch gefangene Turteltauben befreien. Es ist die größte Aktion dieser Art gewesen, die Gozo je erlebt hat! Ansonsten verlief das zweiwöchige Vogelschutzcamp auf Malta im Vergleich zu den Vorjahren ruhig - die allermeisten Weihen, Falken und Bussarde konnten die Insel ungestört überfliegen.

Lesen Sie mehr über unsere Arbeit auf Malta hier »»


Malta: Illegale Lockanlagen stillgelegt (26.04.2016)

Auf Malta haben zwei Komitee-Teams in der vergangenen Nacht (25. auf 26. April) zusammen mit der Polizei illegale Lockgeräte abgebaut. Zwischen 0 und 4 Uhr konnten in Mtahleb, Lippija, Mosta, Maghtab, Siggiewi und Dingli insgesamt 10 MP3-Player mit den dazugehörigen Batterien, Zeitschaltuhren und Lautsprechern sichergestellt werden. Mit den Geräten locken Jäger die nachts ziehenden Wachteln an, um sie bei Tagesanbruch mit Hunden aufzujagen und abzuschießen. In den nächsten Tagen sind weitere Nachteinsätze zusammen mit der Polizei geplant.

Mehr zum Vogelschutzcamp auf Malta finden Sie hier »»


400.000 Fallen und Netze eingesammelt (24.04.2016)

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 1975 für einen besseren Zugvogelschutz in Europa. Unsere Vogelschutzcamps sind dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Bei den Einsätzen suchen die Teilnehmer nach illegalen Fallen und Netzen und helfen den Behörden bei ihrer Arbeit gegen die Wilderei. Mit den Jahren ist eine beeindruckende Zahl dabei gefundener, eingesammelter, beschlagnahmter oder zerstörter Fanggeräte zusammen gekommen: Am 24. April 2016 wurde während des Vogelschutzcamps auf Zypern Falle Nummer 400.000 gefunden!

Eine kleine Übersicht über unsere "Fallenstatistik" finden Sie hier »»


Frankreich: Wilderer nach Angriff auf Komitee verurteilt
Haftstrafen auf Bewährung und Schadensersatz (31.3.2016)

Eine Bande von Wilderern, die im August 2014 ein Komitee-Fahrzeug mit 4 Vogelschützern an Bord angegriffen haben, ist nun von einem Gericht im südfranzösischen Dax schuldig gesprochen worden. Die Männer hatten den Wagen angehalten, nachdem die französischen Komitee-Mitglieder illegale Vogelfallen für den Ortolanfang gefunden hatten. Das Gericht befand 5 der Täter der Nötigung, Bedrohung und Sachbeschädigung für schuldig - sie haben Haftstrafen von 2 bis 4 Monaten auf Bewährung erhalten und müssen mehrere tausend Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen.

Das Video von dem Angriff mit anschließender Verfolgungsjagd finden Sie hier:
Ortolan trappers violently attack bird activists


Greifvogelverfolgung in Deutschland:
Mindestens 5 neue Fälle in einer Woche (15.03.2016)

Die Serie von Fällen illegaler Greifvogelverfolgung in Deutschland reißt nicht ab: Im hessischen Marburg wurden bei einer Aktion des Komitees zwei Habichtfallen bei einem Hühnerhalter sichergestellt, in Rostock rief ein Komitee-Mitglied die Polizei zu einem Habichtfangkorb, der auf einem Taubenschlag stand. Bei Mainz wurde ein Mäusebussard mit einem Luftgewehr abgeschossen, in der Eifel bei Aachen (NRW) ein Bussard mit Schrot. In Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) fand ein Spaziergänger an einer Ködertaube einen Mäusebussard und einen Wanderfalken. Dazu kommen Verdachtsfälle auf Vergiftung - in Borken (NRW) und bei Stuttgart wurden insgesamt 3 Rotmilane gefunden (Foto rechts), in Köln ein Habicht und bei Würzburg ein Mäusebussard.

Eine Pressemeldung zum Fall in Hessen finden Sie hier »»

Unsere stets aktuelle Liste der Greifvogelverfolgung in Deutschland können Sie hier einsehen »»


„Beispiellose Serie von Umweltverbrechen in der Uckermark“
Tote Greifvögel und verbotene Falle bei Prenzlau entdeckt (09.02.2016)

Die jahrelange Serie illegaler Verfolgung von geschützten Adlern und Habichten in einem Jagdrevier in der Uckermark nimmt kein Ende. Vogelschützer haben am 25. Januar unweit der Ortschaft Arendsee (Gemeinde Nordwestuckermark) erneut eine Falle für den Fang streng geschützter Greifvögel sowie 2 frisch getötete Habichte und einen Sperber gefunden. Um Greifvögel anzulocken, hatte der Vogelfänger eine lebende Taube mit einer Schnur an einem so genannten Habichtfangkorb gebunden; ein weiterer Lockvogel saß in einem Käfig. Falle und Ködertauben wurden von der Polizei sichergestellt. Der Fund von Ende Januar ist der vorläufige Höhepunkt einer bundesweit beispiellosen Serie von Greifvogeltötungen in dem Gebiet rund um die kleine Ortschaft Arendsee

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


Razzia bei Greifvogelfänger in Frankfurt - lebende Habichte und illegale Fallen beschlagnahmt (13.01.2016)

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben gestern nach einem Hinweis in einem Schrebergarten in Frankfurt mehrere illegale Greifvogelfallen und acht gefangene Greifvögel entdeckt und die Behörden informiert. Bei der anschließenden Durchsuchung des Geländes durch die Polizei wurden ein aktiver Habichtfangkorb – eine Lebendfalle für Greifvögel – und eine sogenannte Leiterfalle entdeckt.

Mehr dazu lesen Sie in unserer heutigen Pressemeldung »»


Tätigkeitsbericht 2015 jetzt online (23.12.2015)

Unser Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende: Das 40. Jahr unseres Vereinsbestehens war - wie die 39 zuvor - von viel Arbeit, aber auch vielen Erfolgen geprägt. Wir haben nicht nur 11.600 illegale Fallen und Netze eingesammelt und rund 220 Wilderer in flagranti überführt, sondern auch in Spanien, auf Malta und in Frankreich schöne Erfolge erzielt. Wie immer resümieren wir am Ende des Jahres mit unserem Tätigkeitsbericht - eine schöne Gelegenheit, noch einmal nachzulesen, was alles passiert ist.

Jetzt ist unser Bericht 2015 online - schauen Sie mal rein!


40 Jahre Komitee gegen den Vogelmord:
Mit Geduld, Herz und Mut für den Zugvogelschutz (07.07.2015)

Das Komitee gegen den Vogelmord feiert Geburtstag: Am 7. Juli 1975 wurden wir in das Vereinsregister eingetragen. In den seither vergangenen 40 Jahren haben wir viel erreicht: Der Vogelfang in Belgien, Deutschland und Italien wurde aufgrund unserer Kampagnen verboten, die Jagd auf EU-weit geschützte Finken in Norditalien eingestellt, tausende Vogelfänger überführt und mehr als 370.000 Fallen und Netze sichergestellt. Die Wilderei ist inzwischen in fast allen unseren Einsatzgebieten im Mittelmeerraum auf dem Rückzug.

Einen Bericht über die 40 Jahre Arbeit für den Vogelschutz finden Sie hier »»


Illegaler Handel mit Singvögeln in Deutschland
Behörden beschlagnahmen 55 Stieglitze in 4 Bundesländern (08.12.2015)

Nach monatelangen Recherchen hat das Komitee gegen den Vogelmord nun Strafanzeigen gegen fünf Personen erstattet, die in Verdacht stehen, Stieglitzen mit Fallen nachzustellen und die Tiere anschließend im Internet zu verkaufen. Im Landkreis Ludwigsburg (Baden-Württemberg), in der Lausitz (Brandenburg) sowie in Oberhausen (NRW) und Frankfurt (Hessen) beschlagnahmten die Behörden bislang insgesamt 55 illegal gefangene Stieglitze.

Mehr zur "Operation Stieglitz" lesen Sie hier »»