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Willkommen auf www.komitee.de


Machen Sie mit: Aktuelle Protestaktion gegen den Vogelmord auf Zypern

Zypern ist mit seinem massiven Wildereiproblem das Sorgenkind im Zugvogelschutz. Am schlimmsten ist die Situation aber auf den von Großbritannien verwalteten Militärbasen im Süden der Mittelmeerinsel. Auf den zusammen nur etwa 230 Quadratkilometer großen Flächen, die als Eigentum der Krone und des Verteidigungsministeriums offizielle britische Überseegebiete sind, fangen einheimische Wilderer jedes Jahr hunderttausende Singvögel mit riesigen Netzen. Das Komitee gegen den Vogelmord hat eine internationale Protestaktion an die neue britische Premierministerin gestartet . Machen Sie mit!

Mehr Infos zum Thema und unsere vorgefertigte Protestmail finden Sie hier »»


Wespenbussard-Abschüsse auf Malta gefilmt
Neues Komitee-Video jetzt online (15.09.2016)

Gestern Abend und heute Morgen haben unsere Teams auf Malta den Abschuss von insgesamt drei Wespenbussarden beobachtet. Zwei der Zwischenfälle wurden gefilmt. Das Videomaterial haben wir der Polizei übergeben, die mit Hochdruck daran arbeitet, die Täter zu überführen. Die Abschüsse sind das Topthema in den maltesischen Tageszeitungen. Außerdem haben Komitee-Mitarbeiter einen angeschossenen Graureiher gefilmt sowie eine illegale Trophäensammlung und zwei Käfigfallen gefunden

Ein Link zum aktuellen Video von den Abschüssen und weitere neue Bilder finden Sie in unserem Zum Online-Tagebuch »»


Immer aktuell informiert: Unser Tagebuch von den Herbst-Einsätzen

Von Ende August bis Dezember 2016 finden wieder die Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord im Mittelmeerraum statt. Einsätze sind in Italien, Frankreich, Spanien, Serbien, auf Malta und Zypern geplant. Mit unserem Online-Tagebuch informieren wir Sie regelmäßig über den Fortgang der Aktionen.

Zum Online-Tagebuch geht´s hier »»


Start des Komitee-Vogelschutzcamps auf Malta (10.09.2016)

Heute ist der erste Einsatztag unseres Herbst-Vogelschutzcamps auf Malta. Zwei Wochen lang werden jeweils vier bis fünf Komitee-Teams jeden Tag den Vogelzug auf der Insel überwachen. Ein besonderes Augenmerk liegt wie immer auf den Zugrouten und Schlafplätzen von Greifvögeln, Störchen und anderen Großvögeln, die besonders von der Wilderei betroffen sind. Zudem werden Fangplätze nach ausgelegten Schlagnetzen kontrolliert.

Aktuelle Infos gibt es im Online-Tagebuch von den Herbst-Einsätzen


Komitee-Vogelschutzcamp auf Zypern hat begonnen
6wöchiger Einsatz gegen Wilderei mit Leimruten und Netzen (07.09.2016)

Am 7. September startet das längste Komitee-Vogelschutzcamp des Herbstes: Bis Mitte Oktober werden insgesamt über 25 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa auf der Mittelmeerinsel im Einsatz sein, um illegale Leimruten und Fangnetze zu suchen. Mit einer Spezialeinheit zur Wildereibekämpfung der zypriotischen Polizei ist eine enge Kooperation vereinbart. Aktionen sind auch in den britischen Militärbasen im Süden der Insel geplant.

Infos über den Fortgang des Vogelschutzcamps auf Zypern gibt´s im Online-Tagebuch »»


Frankreich: Ortolan-Vogelschutzcamp beendet
250 Fallen für die vom Aussterben bedrohte Ammernart gefunden (04.09.2016)

Unser Vogelschutzcamp in Südwestfrankreich ist jetzt abgeschlossen. Bei der Suche nach Fallen für Ortolane im Departement Landes haben wir insgesamt 9 aktive Fangstellen mit rund 250 Fallen und etwa 40 lebenden Lockvögeln gefunden. Alle Stellen wurden an die Forstaufsicht des ONCFS gemeldet. Die vergleichsweise geringe Zahl aktiver Fangstellen ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Wegen der Trockenheit in Südfrankreich ist der Ortolandurchzug dieses Jahr etwas verhaltener und die Vogelfänger sind aufgrund unserer Einsätze stark verunsichert und sehr vorsichtig. Wir werden also weiter sehr wachsam sein müssen! Trotzdem freuen wir uns natürlich, dass wir so viel "Angst und Schrecken" bei den Wilderern verbreitet haben.

Mehr über unsere Aktionen zum Schutz des Ortolans lesen Sie hier »»


Italien: Erster Wilderer der "Herbstsaison" erwischt
Polizei beschlagnahmt über 100 Schlagfallen am Iseosee (27.08.2016)

In Italien wurde der ersten Vogelfänger der "Herbstsaison" überführt: Bei Marone (Provinz Brescia/Lombardei) hat ein Komitee-Team eine Fangstelle mit Schlagfallen gefunden und Polizisten der lokalen Forstpolizei informiert. Die von uns an den Fallen postierten Beamten konnten den Wilderer nach dreistündigem Ansitz mit 109 Schlagfallen auf frischer Tat stellen. Mehrere tote Baumpieper, Trauerschnäpper und Rotkehlchen wurden beschlagnahmt. Drei weitere Fangstellen, bei denen ebenfalls Schlagfallen und ein Fangnetz gefunden wurden, stehen unter Beobachtung - auch hier werden noch Ansitze der Polizei stattfinden.


Komitee gegen den Vogelmord bei Arte
Beitrag über "Ökodetektive" jetzt in der Mediathek (28.07.2016)

In der am 27.7.2016 auf Arte ausgestrahlten Xenius-Sendung ging es um "Ökodetektive". Das Komitee gegen den Vogelmord hatte die Gelegenheit, seine Arbeit gegen die illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland vorzustellen. In der Arte-Mediathek ist der Beitrag jetzt zu sehen:

Xenius (Arte) 27.7.2016 - Ökodetektive: Wie bekämpft man Umweltkriminalität?


Malta: Sommereinsatz hat begonnen (25.07.2016)

Zum Auftakt des Vogelschutzcamps gegen den illegalen Fang von Watvögeln auf Malta haben wir bereits eine riesige Fangstelle stillgelegt: Die Polizei konnte aufgrund eines Hinweises des Komitees gegen den Vogelmord auf Maltas Nachbarinsel Gozo mehrere Schlagnetze sowie drei Wald- und Bruchwasserläufer, die als lebende Lockvögel verwendet wurden, sicherstellen. Die Vögel wurden gestern im Naturschutzgebiet Ghadira freigelassen (Foto rechts). Bis Anfang September werden wir den Vogelfang auf Malta überwachen. Mitte September startet dann das große Herbst-Vogelschutzcamp.

Mehr zum Vogelfang auf malta lesen Sie hier »»


Kurzer Prozess: 4500 Euro Strafe für Habicht-Fänger (01.07.2016)

Weil er Habichte von seinen Tauben fernhalten wollte, hat ein Taubenzüchter aus Bielefeld im Frühling eine illegale Lebendfalle für Greifvögel gebastelt und in seinem Garten aufgestellt. Was er nicht wusste: Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt bekamen einen Hinweis und meldeten den Fall den Behörden. Nur drei Monate nach unserer Anzeige wurde der Mann jetzt von der Staatsanwaltschaft Bielefeld per Strafbefehl zur Zahlung von 75 Tagessätzen zu je 60 Euro verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Mehr zum Thema Greifvogelverfolgung und unser Projektr "EDGAR" lesen Sie hier »»


Illegale Habichtfalle in Westfalen:
Jagdfunktionär zu 3.500 € Geldstrafe verurteilt (14.06.2016)

Ein Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen ist heute vor dem Amtsgericht Ahlen (Westfalen) wegen des Aufstellens einer illegalen Habichtfalle zu 3.500 € Geldstrafe verurteilt worden. Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord hatten den Mann im August 2015 bei Albersloh unweit der Falle mit einem toten Vogel in der Hand beobachtet und die Polizei informiert. Bei der heutigen Verhandlung stellte sich heraus, dass der Revierinhaber des Gebietes der ehemalige Jagd- und Bauernpräsident Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck ist. Ob Heereman von dem illegalen Greifvogelfang wusste, war nicht Gegenstand der Verhandlung.

Mehr Informationen dazu lesen Sie in unserer aktuellen Pressemeldung »»


Komitee-Frühlingscamps 2016:
Zusammenfassung aller Ergebnisse jetzt online (23.05.2016)

Hinter uns liegt ein gutes Stück Arbeit: Vom 24. Februar bis zum 15. Mai fanden unsere diesjährigen Frühlingseinsätze statt. An den 11 Vogelschutzcamps in Italien, auf Malta und Zypern haben sich insgesamt 88 Komitee-Mitglieder beteiligt. Die Gesamtsumme der eingesammelten Fanggeräte kann sich sehen lassen: In den 12 Wochen haben wir 1.817 Leimruten, 66 Fangnetze und 151 Schlagfallen gefunden, aufgrund unserer Hinweise hat die Polizei 38 Wilderer auf frischer Tat überführt – bei ihnen wurden 7 Flinten, 2.572 Schuss Munition und über 1.100 tiefgefrorene Singvögel sichergestellt.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aller Einsätze finden Sie jetzt hier »»


400.000 Fallen und Netze eingesammelt (24.04.2016)

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 1975 für einen besseren Zugvogelschutz in Europa. Unsere Vogelschutzcamps sind dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Bei den Einsätzen suchen die Teilnehmer nach illegalen Fallen und Netzen und helfen den Behörden bei ihrer Arbeit gegen die Wilderei. Mit den Jahren ist eine beeindruckende Zahl dabei gefundener, eingesammelter, beschlagnahmter oder zerstörter Fanggeräte zusammen gekommen: Am 24. April 2016 wurde während des Vogelschutzcamps auf Zypern Falle Nummer 400.000 gefunden!

Eine kleine Übersicht über unsere "Fallenstatistik" finden Sie hier »»


40 Jahre Komitee gegen den Vogelmord:
Mit Geduld, Herz und Mut für den Zugvogelschutz (07.07.2015)

Das Komitee gegen den Vogelmord feiert Geburtstag: Am 7. Juli 1975 wurden wir in das Vereinsregister eingetragen. In den seither vergangenen 40 Jahren haben wir viel erreicht: Der Vogelfang in Belgien, Deutschland und Italien wurde aufgrund unserer Kampagnen verboten, die Jagd auf EU-weit geschützte Finken in Norditalien eingestellt, tausende Vogelfänger überführt und mehr als 370.000 Fallen und Netze sichergestellt. Die Wilderei ist inzwischen in fast allen unseren Einsatzgebieten im Mittelmeerraum auf dem Rückzug.

Einen Bericht über die 40 Jahre Arbeit für den Vogelschutz finden Sie hier »»