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Ein Testament für die Natur

Zeichen setzen – über den Tod hinaus

Apfelblüte im Komitee-Schutzgebiet "Raisdorfer Teiche"Apfelblüte im Komitee-Schutzgebiet "Raisdorfer Teiche"Ein Testamentsversprechen hilft, Natur langfristig zu sichern. Die Projekte des Komitees gegen den Vogelmord e.V. für einen besseren Zugvogelschutz wären ohne Erbschaften nicht denkbar - viele unserer Aktionen sind erst durch Testamente für die Natur möglich geworden. Mit Ihrem Erbe sichern Sie langfristig unsere Arbeit – seien es unsere Einsätze im Mittelmeerraum, der Aufbau und Betrieb von Wildvogelauffangstationen in Italien und auf Malta oder den Unterhalt unserer Zugvogelreservate in Norddeutschland.

Das Komitee gegen den Vogelmord ist von der Erbschaftssteuer befreit – Ihr Erbe kommt so in voller Höhe den Tieren zugute!

Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Ihren „letzten Willen“ festzuhalten:

Das eigenhändige Testament

Beachten Sie, dass Ihr eigenhändiges Testament handschriftlich verfasst und unterschrieben sein muss. Zudem müssen Datum und Ort angegeben sein. Besonders wichtig ist die Hinterlegung an einer sicheren Stelle, die ein Wiederfinden im Fall der Fälle ermöglicht. Das eigenhändige Testament ist ein unbürokratischer und kostengünstiger Weg, birgt aber die Gefahr von juristischen Stolpersteinen, die im Streitfalle Ihren letzten Willen anfechtbar machen.

Das notarielle Testament

Das über einen Notar gemachte und möglichst dort hinterlegte Testament bietet Ihnen größtmögliche Sicherheit. Der Fachmann bewahrt Sie vor Formfehlern und sorgt dafür, dass alles seine Richtigkeit hat. Natürlich entstehen hier Gebühren, die an dem Wert des Nachlasses bemessen werden.

Unsere "Testamentswiese" in Raisdorf

Für jeden Erblasser, der uns in seinem Testament bedenkt, pflanzen wir seit 1999 in unserem Zugvogelreservat in Raisdorf/Schleswig-Holstein einen Obstbaum. Die "Testamentswiese" liegt auf einem kleinen Hügel am Rande der Raisdorfer Teiche, umgeben von Wiesen und Weiden. Hier brüten Goldammern, Nachtigallen und Grasmücken - am Fuße des Hügels blüht im Frühling eine bunte Blumenwiese mit Sumpfdotterblumen und Knabenkäutern.
Inzwischen konnten wir sechs Apfel- und Birnbäume - selbstverständliche alte Sorten - pflanzen.