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Tarnhüttenjagd: Das Elend der Lockvögel

Protestaktion gegen die Haltung und die Verwendung von Lockvögeln bei der Jagd in Italien

Bergfink als Lockvogel - ein trauriges DaseinBergfink als Lockvogel - ein trauriges DaseinDie Methode, Zugvögel mit lebenden Lockvögeln anzulocken und anschließend aus Tarnhütten ("capanni") heraus abzuschießen, hat in Italien eine lange Tradition. Allein in den italienischen Alpen werden jedes Jahr mehrere Millionen Drosseln, Lerchen und Finken mit dieser Methode erlegt.

Zu verdanken haben die Jäger ihre reiche Beute vor allem dem Einsatz lebender Lockvögel, die ihre Artgenossen scharenweise in die Schießanlagen lotsen. Eingepfercht in kleine Käfige werden die Lockvögel vor Beginn der Jagd rund um die Schießanlagen auf langen Stangen oder speziellen Gerüsten aufgestellt. Damit die Tiere im Herbst singen, werden sie vor Beginn der Jagdsaison in einem verdunkelten Raum gehalten. Jeder capannisto verfügt nach einer Statistik der Provinz Brescia über durchschnittlich 32 lebende Lockvögel. Bei rund 31.000 genehmigten Tarnhütten leben also allein in Oberitalien etwa 776.000 Vögel in dieser Art von „Dunkelhaft“. Dabei handelt es sich keineswegs um gezüchtete, sondern um ausschließlich aus der Natur entnommene Wildvögel.

Setzen Sie sich per Email bei der italienischen Umweltministerin Stefania Prestigiacomo gegen diese Tierquälerei ein. Eine vorgefertigte Mail finden Sie hier ....