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Komitee-Vogelschutzcamps

Werden Sie aktiv gegen Wilderei und Vogelfang!

Komitee-Mitglieder beim Vogelschutzcamp auf MaltaKomitee-Mitglieder beim Vogelschutzcamp auf MaltaDie Vogelschutzcamps sind zentraler Bestandteil der Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord. Mit Unterstützung durch lokale Partner suchen Komitee-Mitglieder in den Brennpunkten der Wilderei im Mittelmeerraum nach Vogelfallen und anderen illegalen Fanggeräten oder überwachen die Rast- und Durchzuggebiete von Zugvögeln. Ziel dabei ist es, Wilderer durch unsere Abwesenheit abzuschrecken oder in Kooperation mit Polizei oder Jagdaufsehern zu überführen. Wo eine Zusammenarbeit mit den Behörden nicht möglich ist, werden verbotene Fanggeräte von uns abgebaut und vor Ort unschädlich gemacht.

Die Vorgehensweise ist dabei je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlich: Im norditalienischen Brescia suchen die Komitee-Teams in den Bergen versteckt nach Fallen und Netzen und bringen Polizeibeamte zu den aufgefundenen Fangstellen. Diese versuchen dann, die Vogelfänger bei der Kontrolle ihrer Geräte zu überführen. Auf Malta positionieren wir uns an auffälligen Stellen und schrecken so alleine durch unsere Abwesenheit viele Wilderer ab. Wer doch auf geschützte Vögel schießt, wird von uns gefilmt und bei der Polizei angezeigt. Auf Zypern dagegen werden die dort weit verbreiteten Leimruten von den Komitee-Mitgliedern eingesammelt, weil es an vertrauenswürdiger und fachkundiger Polizei-Unterstützung fehlt. Wenn wir Greifvogelfallen in Deutschland finden, legen wir uns mit Videokameras auf die Lauer und stellen die Täter selbst in flagranti.

Helfer gesucht!

Komitee-Mitarbeiter beim Abbau einer Rosshaarschlinge auf Sardinien (Italien)Komitee-Mitarbeiter beim Abbau einer Rosshaarschlinge auf Sardinien (Italien)Unsere Vogelschutzcamps sind nur mit Hilfe unserer vielen ehrenamtlichen Helfer möglich. Im Jahr beteiligen sich zwischen 200 und 250 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa - vorwiegend aber aus Italien, Deutschland und Groß-Britannien - an unseren Einsätzen. Teilnehmen kann jeder, der volljährig und körperlich fit ist, Teamgeist, ein paar Englischkenntnisse und eine gute Portion Mut mitbringt. Die Anforderungen für die Teilnahme sind für die einzelnen Camps sehr unterschiedlich. Für Norditalien müssen Sie vor allem körperlich sehr fit sein, auf Malta hingegen sind gute Artenkenntnisse besonders erforderlich, während Sie für Zypern eine Extra-Portion Mut benötigen. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Das Komitee gegen den Vogelmord übernimmt die Fahrt- und Unterbringungskosten. Die Plätze für "Neulinge", die wir in jedem Jahr mitnehmen können, ist beschränkt. Unsere Teams sind nur dann erfolgreich, wenn ihre Mitglieder fachkundig und die Zahl noch nicht eingearbeiteter Interessenten möglichst gering ist. Haben Sie deswegen bitte Verständnis, dass wir nur die uns geeignet erscheinenden Bewerber heraussuchen. Für Erst-Teilnehmer bieten sich die Vogelschutzcamps auf Malta und in Norditalien an, weil sie am wenigsten gefährlich sind und weil man auch ohne besondere Erfahrung erfolgreich mitarbeiten kann. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie die oben genannten Voraussetzungen mitbringen und gerne einmal an einem unserer Camps teilnehmen möchten, dann können Sie sich bewerben - benutzen Sie dafür bitte unser Feedback-Formular.

Die Termine für das laufende finden Sie hier.

Die wichtigsten Vogelschutzcamps des Komitees auf einen Blick:


Unsere Aktionen werden ausschließlich über Spenden und Erbschaften finanziert. Das Komitee gegen den Vogelmord erhält keine staalichen Zuschüsse oder EU-Gelder für die Durchführung seiner Vogelschutzcamps. Die Stiftung Pro Artenvielfalt , die Karl-Kaus-Stiftung für Tier und Natur und der Landesbund für Vogelschutz Bayern fördern uns bei der Verwirklichung unserer Aktionen mkit großzügigen Zuwendungen.