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Wieder tote Greifvögel in Linnich und Brachelen gefunden
9 tote Greifvögel lagen in der Feldflur - ein Bussard wurde vom Tierarzt gerettet
Düren/Heinsberg. Die Funde von toten Greifvögeln in der Zülpich-Jülicher Börde nehmen kein Ende. Nachdem im Januar im Raum Geilenkirchen-Kogenbroich bereits zahlreiche tote Bussarde und verdächtige Köder gefunden wurden, haben Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord gestern und heute (4.2.2011) an zwei Stellen in den Kreisen Düren und Heinsberg weitere mutmaßliche Giftopfer entdeckt. Bei einer Kontrolle der Feldflur in der Nähe des Wasserwerkes in Linnich (Kreis Düren) sind gestern Nachmittag mehrere frisch ausgelegte Köder und daneben ein toter Mäusebussard gefunden worden. Die Kadaver wurden von Beamten der Polizei sichergestellt und sollen nun auf Giftrückstände hin untersucht werden. In der Nähe eines Köders wurde ein noch lebender Mäusebussard mit starken Vergiftungserscheingen gefunden. Das Tier wurde zur Erstversorgung zu einem Tierarzt in Wassenberg gebracht und anschließend in die Pflegestation der Greifvogelhilfe Mönchengladbach eingeliefert. Laut Auskunft der Pfleger bestehen gute Chancen, dass der Vogel wieder gesund ausgewildert werden kann.
Der zweite Fall ereignete sich heute Nachmittag in der Feldflur nördlich von Brachelen (Kreis Heinsberg), wo Komiteemitarbeiter nach einem Hinweis einen toten Fuchs, fünf frischtote Bussarde und zwei seit längerer Zeit tote Greifvögel fanden. Auch in diesem Fall wurde die Polizei eingeschaltet. Die toten Vögel und einige in der Nähe liegende Fleischbrocken wurden sicherstellt.







