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Falkner aus Soest muss 2.400 € Geldbuße zahlen

Der Täter (links) zeigt einem Polizisten eine seiner Fallen. Die am Fuß festgebundene Ködertaube ist gut zu erkennen. (Februar 2010)Der Täter (links) zeigt einem Polizisten eine seiner Fallen. Die am Fuß festgebundene Ködertaube ist gut zu erkennen. (Februar 2010)Ein Falkner aus Soest, der von Komitee-Mitgliedern im Februar 2010 in flagranti beim Aufstellen von illegalen Greifvogelfallen ertappt worden war, stand am 26.01.2011 vor dem Amtsgericht Paderborn. Er gestand das Aufstellen der Vogelfallen und entschuldigte sich wortreich. Das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldbuße an die "Stiftung Senne" in Höhe von 2.400 € eingestellt. Mit einer der Fallen war ein Mäusebussard gefangen worden - das Tier wurde von Komitee-Mitarbeitern später tot aufgefunden. Der Fallensteller beteuerte, das Tier nicht getötet zu haben. Leider wurden die Todesumstände des Bussards nicht aufgeklärt.

Neben dieser ungeklärten Tat bleibt der Wermutstropfen, dass der Mann trotz dieser Tat zunächst seinen Falkner- und Jagdschein behalten kann. Das Komitee gegen den Vogelmord wird deswegen bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde den Entzug des Jagdscheines beantragen.

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