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"Greifvogelprozess Aachen": Urteil gegen Jäger ist rechtskräftig
Oberlandesgericht lehnt Revisionsantrag des Angeklagten ab
Aachen: Der "Greifvogelprozess" gegen einen Jäger aus dem rheinischen Düren ist abgeschlossen - das Oberlandesgericht Köln hat am 11. März 2010 das Urteil des Landgerichtes Aachen vom September 2009 bestätigt.
Komiteemitarbeiter hatten sich im Januar 2007 an einem Habichtfangkorb in Vettweiß-Disternich (Kreis Düren/NRW) auf die Lauer gelegt und den Mann mit einem vergifteten Bussard und dem verbotenen Fanggerät beobachtet und gefilmt. In den Monaten darauf wurden mehr als 80 Greifvögel in seinem Revier gefunden - viele davon waren nachweislich vergiftet.
Die Richter des Aachener Amts- und Landgerichtes waren von der Schuld des Jagdpächters überzeugt - mit dem Beschluss vom 11. März 2010 ist das Urteil nun rechtskräftigt. Der Mann muss 2.400 Euro Strafe zahlen und wird seinen Jagdschein, den er bereits nicht mehr verlängert bekommen hatte, endgültig verlieren.
Auf unserer Internetseite gibt es umfangreiche Hintergrundinformationen zu dem Fall:
- Urteil Landgericht Aachen 2009: Greifvogelprozess Aachen: Urteil gegen Jäger bestätigt
- Urteil Amtsgericht Aachen 2008: Greifvogelprozess Aachen - Jäger wegen Greifvogelverfolgung verurteilt
- Hintergründe: Düren - Chronik der illegalen Greifvogelverfolgung rund um Disternich
- Hintergründe: Düren - 82 tote Greifvögel in Jagdrevier gefunden







